Dirk große Schlarmann über Schalke: „Da wo so viel Rauch aufsteigt, da muss es auch brennen“

Foto(s): Dirk große Schlarmann
Foto(s): Dirk große Schlarmann

Dirk große Schlarmann ist zahlreichen Schalke-Fans als Gelsenkirchener Institution natürlich bereits seit Jahren ein Begriff. Der 36-Jährige berichtet regelmäßig und live vor Ort vom Geschehen rund um die Königsblauen für den Sportnachrichtensender ‚Sky Sport News HD‘.

Uns stand der Schalke-Insider nun ausführlich Rede und Antwort. Im exklusiven Interview mit Robin Patzwaldt verriet er uns jede Menge interessante Details. Dabei ging es natürlich nicht nur um die aktuelle Situation beim FC Schalke 04, sondern auch um das Ruhrgebiet im Allgemeinen, die Entwicklungen im Sportjournalismus, die Fußball Europameisterschaft 2016 in Frankreich, aber auch sein Verhältnis zum BVB. Aber lest doch einfach selbst:

Ruhrbarone: Hallo Dirk! Schön, dass Du Dir kurz Zeit für uns nimmst! Man kennt Dich sicherlich mehrheitlich als Schalke-Reporter von Sky Sport News HD. Wie ich gelesen habe, hast Du zuvor aber auch schon jahrelang Lokalradio hier bei uns im Revier gemacht. Kannst Du uns vielleicht mal kurz deinen beruflichen Werdegang schildern? Wie bist Du zum Schalke-Insider von heute geworden?

Dirk große Schlarmann: Puh, wo fange ich denn da am besten an? Grob gesagt bin ich seit gut 15 Jahren in der Medienwelt unterwegs. Dabei war ich lange Zeit beim Radio hier im Revier, auch während meines Studiums. In der Zeit habe ich quasi mehr und mehr „Tuchfühlung“ aufgenommen – zunächst als Sportreporter, später dann auch als Live-Kommentator. Zwischendurch habe ich mir dann noch nebenher etwas dazu verdient als Security im Ruhrstadion, Moderator auf Fanfesten und sogar einmal als Stadionsprecher in der Arena (Raúl hat damals drei Tore gegen den FC geschossen. Von dem Torjubel bin ich heute noch heiser 😉 ).

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Herzlichen Glückwunsch – Ein Jahr Prinzessinnenreporter!

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Vor einem Jahr startete eines der schönsten Blogs der vergangenen Jahre: Die Prinzessinnenreporter. Als ironische Reaktion auf die ein wenig schnöseligen Krautreporter, die etwas forsch angetreten waren, um den angeblich kaputten Online-Journalismus zu retten, starteten damals Elke Wittich, Ramona Ambs, Leo Fischer, Marit Hofmann und
Svenna Triebler.

Heute spricht kaum noch  jemand von den Krautreportern. Aber die Prinzessinnenreporter haben nicht nur mit zahlreichen Tadeln und Dekreten ihre Leser gewonnen. Ihr Artikel „Silvester in Köln – einige Anmerkungen“ kritisierte die allzu schnelle und oft nicht gut recherchierte Berichterstattung vieler Medien. Aber auch Berichte über Angriffe auf Journalisten als Vertreter einer angeblichen Lügenpresse, Journalistenfragebögen und die Tanzvideos von Marit Hofmann haben pinke Zeichen gesetzt. Prinzessinnenreporter sind ein Beispiel für intelligenten Medienjournalismus. Man muss sie einfach lieb haben, die Prinzessinnenreporter. Herzlichen Glückwunsch zum Geburtstag!

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NPD will Deutsche zuerst abschieben

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Alle rechten Parteien treten dafür ein, Ausländer abzuschieben. Irgendein Grund findet sich immer. Die NPD hat nun diesen ausgetretenen Pfad verlassen und fordert mit diesem Plakat, Deutsche zuerst abzuschieben. Offengelassen wird die Frage wohin. Sibirien und der Rest Russlands gelten bei den sonnenhungrigen Reiseweltmeistern nicht als attraktive Urlaubsziele – die Siedlungsträume  der alten Nazis wird die NPD also kaum umsetzen können. Andere Weltgegenden haben sich in den vergangenen Jahrzehnten gefüllt. Wo heute kaum jemand lebt, ist es meistens auch nicht allzu kuschelig. Aber wer weiß, vielleicht präsentiert ein neues NPD-Plakat ja die Antwort auf diese Frage.

Inspiriert von Enno Lenze

Witten: Hetze bei der Bürgerwehr

PRO NRW Ratsmitglied Christoph Schmidt Foto: Roland Geisheimer / attenzione
PRO NRW Ratsmitglied Christoph Schmidt Foto: Roland Geisheimer / attenzione

Bürgerwehren sprießen dieser Tage wie Pilze aus einem herbstlichen Waldboden, vor allem die virtuellen. Von unserem Gastautor Roland Geisheimer.

In Witten gibt es bereits zwei dieser Gruppen. Eine wird von dem ehemaligen Funktionär der neonazistischen „Jungen Nationaldemokraten“ und heutigem PRO NRW Ratsmitglied Christoph Schmidt administriert. Zur Zeit nennt sich die Gruppe „Alice Baker Demo gegen Witten stellt sich quer !“. Davor nannte man sich auch „Bürgerwehr Germany“. Gegründet wurde die Gruppe von dem Facebook-User Daniel Knapp, der bereits zu den Gründern der

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Duisburg: Baris Özbek und Seny Timothy Dieng wechseln zum MSV

Zufriedene Mienen bei den 'Zebras'. Foto: MSV Duisburg
Zufriedene Mienen bei den ‚Zebras‘. Foto: MSV Duisburg

Der MSV Duisburg hat Mittelfeldspieler Baris Özbek und Torhüter Seny Timothy Dieng verpflichtet. Dieng erhält nach finaler Erteilung der Spielgenehmigung einen Vertrag bis zum Saisonende mit Option auf eine weitere Spielzeit, Özbek erhält ebenfalls nach finaler Erteilung der Spielgenehmigung einen Kontrakt bis zum Ende dieser Spielzeit 2015/16. Beide kommen ablösefrei zum MSV; die Verpflichtungen hat der MSV in beiden Fällen kostenneutral für den Verein gestalten können.

„Wir wollen mit den beiden Verpflichtungen noch einmal unseren Kader in der Breite stärken, die Konkurrenz im Team bei unserer großen Aufgabe hoch halten und für alle Fälle gewappnet sein“, verdeutlicht Sportdirektor Ivo Grlic auch mit Blick auf die vielen schweren Verletzungen und daraus resultierenden langfristigen Ausfällen in der Vorrunde dieser Saison.

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Dortmund: Der BVB geht das Risiko wissentlich ein!

Michael Zorc (re.). Foto: Robin Patzwaldt
Michael Zorc (re.). Foto: Robin Patzwaldt

Es war der erwartet ruhige ‚Deadline Day‘ gestern. Und wie bereits am Sonntagabend bei ‚Sky90‘ angekündigt machte der BVB auf dem Transfermarkt tatsächlich gar nichts mehr. Damit geht der Tabellenzweite unzweifelhaft ein nicht unerhebliches Risiko ein.

Zwar erscheint Tabellenplatz Zwei in der Fußball-Bundesliga aktuell relativ abgesichert zu sein, doch darf nach den Abgängen von Joas Hofmann und Adnan Januzaj im zu Ende gehenden Winter in Richtung Mönchengladbach bzw. Manchester nun bis zum Sommer nicht mehr viel schiefgehen, was Verletzungen und Formschwankungen betrifft.

Denn nun hat Thomas Tuchel tatsächlich den von ihm gewünschten ‚engen Kader‘, mit dem es sich zwar vielleicht schöner arbeiten lässt, der aber eben auch das Risiko birgt auf unerwartete Vorkommnisse nicht mehr entsprechend reagieren zu können.

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Dortmund: Eisadler schlagen den Tabellenführer

Foto: Robin Patzwaldt
Foto: Robin Patzwaldt

Nach der knappen Derbyniederlage gegen Hamm am Freitag, war am Sonntag ausgerechnet der souveräne Tabellenführer aus Ratingen zu Gast in Dortmund. Doch die Dortmunder drängten auf Wiedergutmachung und das gelang ihnen äußerst beeindruckend.

Bisher konnten die Eisadler in dieser Saison gegen Ratingen keinen Blumentopf gewinnen. Die Spiele endeten zwar allesamt knapp, aber immer mit einer Niederlage für das Team von Trainer Krystian Sikorski.

Und am Sonntag deutete sich dann im ersten Drittel an, dass sich das auch nicht ändern würde. In den ersten Minuten des Spiels zogen aber nicht die Spieler auf dem Eis die Aufmerksamkeit auf sich, sondern die Hauptschiedsrichterin des gestrigen Abends, die mit ihren Entscheidungen bei den Fans nicht immer auf Verständnis stieß.

Bereits in den ersten zwei Minuten durfte Malte Bergstermann mit einer 10-minütigen Disziplinarstrafe auf der Bank Patz nehmen. Ihm folgte Felix Berger nur 10 Sekunden später, und drei Minuten später wurde Sebastian Schröder vorzeitig unter die Dusche geschickt.
Die Voraussetzungen für den angepeilten Sieg waren als bereits nach 5 Minuten alles andere als gut. Und so nutzten die Gäste aus Ratingen auch diese chaotische Anfangsphase und spielten clever ihren ersten Treffer heraus.

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