Wirtschaft

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Hermes-Versand: Billig heißt nicht immer auch gut

Ein Hermes-Fahrzeug. Quelle: Wikipedia, Lizenz: gemeinfrei

Ein ekelhaft schwüler Samstag in den Sommerferien, und ihr schaut hier bei uns rein? Schön! Dann nutze ich mal eben die ungewohnte Ruhe und erzähle euch einmal von meinen unerfreulichen Erlebnissen mit dem Hermes-Paketdienst in der jetzt hinter uns liegenden Woche.

Also, dass ich grundsätzlich gerne online shoppe, das habe ich ja hier schon mehrfach zum Ausdruck gebracht. Dabei macht man leider immer mal wieder auch schlechte Erfahrungen. Das lässt sich halt nicht vollständig vermeiden.

Aktuell verkaufe ich einige Exemplare aus meiner Trikotsammlung bei Ebay. Das mache ich alle paar Jahre mal, wenn die Sammlung mal wieder zu viel Platz einnimmt, sich Doppelte in der Sammlung tummeln etc.. In der Regel läuft das auch angenehm problemlos ab. Wenn man sich etwas mit den Tücken von Ebay auskennt, weiß worauf man zu achten hat, wo eventuelle Probleme lauern, dann ist das kein Problem. Nun gut, das kurz zum Hintergrund.

Für den Versand der Waren beauftrage ich seit einigen Jahren im Regelfall bevorzugt ‚Hermes‘. Das ist finanziell schlicht günstiger als es zur klassischen Post (DHL) zu bringen. Zudem Weiterlesen

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Arbeitslosigkeit im Ruhrgebiet steigt im Juli wieder stärker an

Agentur für Arbeit in Dortmund Foto: Mathias Bigge Lizenz: CC BY-SA 3.0

283.308 Menschen waren im Juli im Ruhrgebiet arbeitslos gemeldet. Der Anstieg der Arbeitslosenzahlen im Zuge der Corona-Pandemie, der im April einsetzte, zog damit wieder deutlich an: Im Verhältnis zum Vormonat Juni gab es im Ruhrgebiet 7.568 Arbeitslose mehr (+2,7 Prozent), im Verhältnis zum Vorjahresmonat sogar 45.556 (+19,2 Prozent). Die Weiterlesen

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Deutschlands wohl peinlichstes Brückenbauprojekt steht endlich vor der Vollendung!

Die Brücke vor dem Schiffshebewerk in Henrichenburg im Sommmer 2019. Foto: Robin Patzwaldt

Eine gute Nachricht gibt es dann doch noch, so kurz vor dem Wochenende: Deutschlands vielleicht peinlichstes Brückenbauprojekt im Kreis Recklinghausen steht in den kommenden Tagen angeblich vor der Vollendung!

Seit Sommer 2017 ist die Straße hier dicht. Foto: Robin Patzwaldt

Die Brücke vor dem ‚neuen‘ Schiffshebewerk in Henrichenburg, direkt an der Stadtgrenze zwischen Datteln und Waltrop gelegen, soll laut Auskünften des Wasser- und Schifffahrtsamtes (WSA) in Duisburg noch bis zum Monatsende freigegeben werden. Das bestätigte das WSA in dieser Woche der Lokalzeitung vor Ort.

Eine Nachricht, an die viele Anwohner inzwischen, aufgrund der Erlebnisse der vergangenen drei Jahre, schon gar nicht mehr geglaubt hatten. Der Grund: Aus ehemals nur drei Monaten an vorgesehener Bauzeit sind inzwischen tatsächlich drei Jahre (!!!) geworden. Eine Geschichte, die republikweit wohl ihresgleichen sucht. Weiterlesen

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Freiwilligendienst: Die Nöte sind selbst herbeigeführt und die Debatten im Kern nur wenig ehrlich!

.Bundeswehr in Afghanistan. Foto: ©Bundeswehr/Linden

Es gibt in jeder Woche Dinge mitzuerleben, die lassen einen schlicht staunend zurück.

„Die Wohlfahrtsverbände blicken mit Skepsis auf die Pläne von Verteidigungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer (CDU) zur Einführung eines freiwilligen Wehrdienstes.

“Bei allem Respekt vor neuen Ideen und vor dem Schutz der Heimat sollten wir nicht vergessen, dass es bereits gute Angebote gibt, sich im Sinne des gesellschaftlichen Zusammenhalts einzubringen”, sagte Caritas-Präsident Peter“, berichtet heute zum Beispiel das Redaktionsnetzwerk Deutschland.

Moment mal! War da nicht erst vor wenigen Tagen ein Vorstoß in Richtung einer Wiedereinführung der Wehrpflicht groß in den Medien?

Liest man nicht auch ständig von großen Nachwuchssorgen vieler Hilfs-Organisationen wie Feuerwehr, Rotes Kreuz, THW usw. in diesem Lande?

Ganz ehrlich, es ist schlicht nicht zu begreifen, in was für eine Bredouille sich unser Land in dieser Frage gebracht hat. Selbst für einen in diesem Themenbereich relativen Laien Weiterlesen

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Ende des Ölzeitalters: Geht den Islamisten das Geld aus?

Tanker in Yanbu, Saudi Arabien Foto: Abdullah Imran (Pakistan) Lizenz: CC BY-SA 4.0

Die großen Raffinerie-Betreiber wollen aus dem Öl aussteigen.  Shell, BP, Total, ExxonMobil, Rosneft und Lukoil, sie alle setzen nach einem Bericht der Welt für die Zukunft auf Biosprit und synthetischer Kraftstoffe auf Wasserstoffbasis. Bis 2050 soll der Umstieg erledigt. Die Welt steht wieder einmal vor einem großen Technologiesprung. Bislang hat jeder Welle großer, technologischer Innovationen auch politische und kulturelle Veränderungen gehabt und unter dem Strich waren sie für die allermeisten Menschen positiv. In den vergangenen 200 Jahren, vor allem in den Jahrzehnten seit der Globalisierung nach dem Niedergang der sozialistischen Weiterlesen

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Corona: 22 Prozent wollen künftig häufiger das Auto benutzen

Auto Foto: peter Lizenz: Gemeinfrei

Dass die Menschen nicht mehr Auto fahren wollen ist eine grüne Legende. In der aktuellen Situation rund um COVID-19 scheint ein eigenes Fahrzeug für die meisten wichtiger denn je. Für 93 Prozent der Pkw-Besitzer in der Bundesrepublik ist das Fahrzeug wichtig. Rund ein Fünftel will künftig sogar mehr Strecken mit dem eigenen Auto zurücklegen. Zu diesen Ergebnissen kommt das Marktforschungsinstitut Statista im Auftrag der Vergölst GmbH. Weiterlesen

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Wirtschaftskrise: „Die höher Qualifizierten werden die Gewinner sein“

Jetzt kommt die Wirtschaftskrise Foto: Stefan Laurin

Die Corona-Pandemie ist dabei, eine Wirtschaftskrise von historischem Ausmaß auszulösen. Wie wird sie sich auf Nordrhein-Westfalen auswirken?

Sanfte Hügel und dichte Wälder. Schmucke Häuser stehen in den kleinen Ortschaften. In den Tälern hier arbeiten sie am Wohlstand dieses Landes: Das Sauer- und Siegerland, Südwestfalen, das ist das industrielle Herz Nordrhein-Westfalens. Fast jeder zweite hier arbeitet in einem der zahllosen mittelständischen Industriebetriebe. Viele von ihnen sind sogenannte „Hidden Weiterlesen

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Die Jugend von heute: Weder Greta noch Elon

Besuch in Berlin: Unterwegs mit der Berliner Polizei; Foto: Privat

Besuch in Berlin: Unterwegs mit der Berliner Polizei; Foto: Privat

Wenn man wissen möchte, wie die Jugend von heute so tickt, macht es mehr Sinn, sich Umfragen anzuschauen, in denen sie selbst zu Wort kommt als Funk zu schauen oder Bento zu lesen. Die FAZ hat 22.000 Schüler nach ihren Berufswünschen und angestrebten Arbeitgebern gefragt. Mit über 17 Prozent kommt die Polizei auf Platz eins, es folgen die Bundeswehr, Adidas, BMW und Daimler.  Greta scheint, wenn es um das echte Leben geht, kein Vorbild zu sein. Aktivist taucht in der Liste nicht auf.  Leider Elon Musk auch nicht. So richtig viele Kids scheinen nicht davon zu träumen, Raketen zu Mars zu schicken und die Technik der Welt revolutionieren zu wollen. Schade eigentlich.

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Hälfte der Bürger erwartet eine Verschlechterung der wirtschaftlichen Lage


Die politische Grundstimmung in Deutschland ändert sich seit Ausbruch der Corona-Pandemie nicht. Auch im aktuellen RTL/ntv-Trendbarometer gibt es nur minimale Verschiebungen – die FDP verliert gegenüber der Vorwoche einen Prozentpunkt, die Grünen gewinnen einen Prozentpunkt.

Wenn jetzt Bundestagswahl wäre, könnten die Parteien demzufolge mit folgendem Ergebnis rechnen: CDU/CSU 38 % (Bundestagswahl 32,9%), SPD 14 Prozent (20,5%), FDP 5 Prozent (10,7%), Grüne 18 Prozent (8,9%), Linke 8 Prozent (9,2%), AfD 10 Prozent (12,6%). 7 Prozent Weiterlesen

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Arbeitslosigkeit im Ruhrgebiet gestiegen

Gelsenkirchen Foto: Roland W. Waniek

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind am Arbeitsmarkt in Nordrhein-Westfalen weiter zu spüren.  Die Zahl der Arbeitslosen stieg im Ruhrgebiet um 17,3 Prozent auf 275.740 Menschen (NRW-Schnitt: 21,7 Prozent). Im Vergleich zum Vormonat nahm die Arbeitslosigkeit um 1,7 Prozentpunkte zu. Die Quote lag im Juni bei 10,2 Prozent. Das waren 1,3 Prozentpunkte mehr als vor einem Jahr.
Die mit 15,3 Prozent höchste Arbeitlosenquote in NRW meldet die Arbeitsagentur für die Leninstadt Gelsenkirchen. Es folgen Duisburg (12,4 Prozent) und Dortmund (11,8 Prozent).

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