Wofür ich dem Corona-Jahr 2020 dankbar bin

Auch am Ende von 2020 gibt es durchaus noch Grund zur Freude.. Foto: Robin Patzwaldt

Das Jahr 2020, es nähert sich inzwischen mit großen Schritten seinem Ende. Das wird viele Menschen im Lande freuen, die die vergangenen Monate als eine bedrohliche Aneinanderreihung von großen Sorgen und viel Ärger empfunden haben.

Wirtschaftliche Probleme und gesundheitliche Bedenken dürften die große Mehrheit von uns zuletzt auf die eine oder andere Art betroffen haben oder noch betreffen. Da bilde auch ich keine Ausnahme. Und doch hat das Jahr 2020 bei mir persönlich durchaus auch viel Positives bewirkt, von dem ich hier heute einmal kurz berichten möchte. Denn ich bin dem nun zu Ende gehenden Jahr sogar ein Stück weit dankbar, bei all dem, was es an Negativen mit sich gebracht hat.

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Auf Lernstoffe verzichten? Religionsunterricht abschaffen!

Klassenzimmer einer Grundschule Foto: DALIBRI Lizenz: CC BY-SA 3.0

Die Landesschülervertretung Nordrhein-Westfalens fordert, den Lernstoff aus den Unterrichtsplänen zu streichen. Unter den Bedingungen der Pandemie könne nicht alles gelehrt werden, was für die Prüfungen nötig sei. Bleibe es bei dem für Normalzeiten vorgesehenen

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So hat sich die Mobilität im Lockdown verändert

Im Lockdown beliebt wie lange nicht mehr: Aus dem Fenster schauen Foto: Asif Masimov Lizenz: CC BY-SA 3.0

Regelmässig veröffentlicht Google Zahlen zur Mobilität. Sie sind anonymisiert und als Quelle dienen die Standortdaten der Nutzer von Google-Konten der Nutzer, der „Standortverlauf“ aktiviert haben.  Die Daten zeigen, dass der Lockdown zurzeit dafür sorgt, dass die Menschen

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Corona und Katastrophenschutz: Das große Impfen beginnt

CoVid in einer Bearbeitung von K. Gercek

Seit dem 15. März 2020 unterhalten sich die Ruhrbarone mit Magnus Memmeler.  Bis heute sind 37 Interviews entstanden, die auf den Katastrophenschutz blicken und auch die Corona-Krise nachzeichnen. Im 38. Interview geht es u.a. um den Ausnahmezustand in den Heimen und Kliniken, um den Einsatz von Katastrophenschutzkräften vor den Heimen, um das Impfmanagement, um die Triage und ein Kleeblatt  u.v.m.

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2020 – braucht kein Mensch.

Weihnachtsstimmung in Herne 2020. (Foto: privat)

Morgen ist dann also Heiligabend. Weiß-weihnachtlich glänzen die Straßen nicht. Nicht einmal Schneematsch bedeckt die Autos. Dabei wäre der Matsch ein schönes Symbol für dieses Jahr gewesen. Ich sitze am Küchentisch, Weihnachtsmusik dudelt aus dem CD-Player, schafft einen relotiusesken Rahmen für die folgenden Zeilen, die einen persönlichen Spiegel auf dieses Jahr liefern sollen.

Dieses Jahr war Corona. Dieses Jahr war Ausnahmezustand. Dieses Jahr war Sorge. Dieses Jahr war Langeweile. Heute vor einem Jahr war ich froh, dass ein hartes Jahr zuende gegangen war, und blickte voller Zuversicht in ein kommendes Jahr, hoffnungsvoll und – aus heutiger Sicht – hoffnungslos naiv.

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Impfchaos ab Montag? „Nein, wir haben keine Informationen“

Der Ruhrcongress in Bochum ist eines von hunderten Impfzentren im Land Foto: Frank Vincentz Lizenz: CC BY-SA 3.0


Am kommenden Montag beginnt die Impfung. Doch was passiert, wenn man sich erkundigen will, wann die eigenen Eltern geimpft werden können? Von Stefan Laurin und Sebastian Flyte.

Mit ihrer rustikalen Art zerschmetterte die Empfangsdame in der Hausarztpraxis meine Impf-Euphorie innerhalb von 30 Sekunden.

„Also, wir haben gar keine Informationen. Und wir impfen auch nicht.“

„Aber können Sie mir vielleicht sagen, wo das zuständige Impfzentrum für meinen Vater ist“, fragte ich ahnungslos, denn mein Vater hat die Grenze von 80 Jahren deutlich überschritten und sollte eigentlich zur 1. Gruppe gehören, die geimpft wird.
„Nein, wir haben keine Informationen. Wenn Sie was dazu wissen wollen, dann müssen sie die Kassenärztliche Vereinigung anrufen. Wir werden ihren Vater aber auf jeden Fall nicht impfen“, sprach sie und legte auf.

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Nach der Biontech-Zulassung: Wie Impfstoffe zugelassen werden – und was dieses Mal anders ist

Impfung Foto: Ada McVean Lizenz: CC0

Impfstoffe stellen für jedes Gesundheitssystem einen der essenziellsten Bausteine dar. Genau aus diesem Grund ist ihre Zulassung streng reguliert. Dass trotzdem heute – mit dem Vaccine von Biontec – der erste Impfstoff gegen Corona eine Empfehlung für die Zulassung erhalten hat – und weitere folgen werden –  verdanken wir einer Reihe interessanter Fügungen.

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Corona und Katastrophenschutz: Die Katastrophe wird immer wahrscheinlicher

CoVid in einer Bearbeitung von K. Gercek

Seit dem 15. März 2020 unterhalten sich die Ruhrbarone mit Magnus Memmeler.  Bis heute sind 36 Interviews entstanden, die auf den Katastrophenschutz blicken und auch die Corona-Krise nachzeichnen. Im 37. Interview geht es u.a. um den anhaltende Anstieg der Infektionszahlen und die damit einhergehende Überforderung von Kliniken und Seniorenheimen, um quergelegte Corona-Leugner und die Unumgänglichkeit, den Katastrophenfall auszurufen.

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Lässt neue Corona-Mutation die Fallzahlen explodieren?

Corona Mutation
Foto: Rawpixel.com / Adobe Stock

Schreckensnachricht aus Großbritannien: In Süd-England ist eine Mutation des Corona-Virus aufgetreten, die um 70% ansteckender ist als das bisherige Virus. Experten schätzen, dass der Reproduktions-Wert der neuen Variante um 0,4 Punkte höher liegt. Das klingt nach wenig. Tatsächlich aber könnte dies zu einer Explosion der Corona-Fallzahlen führen. Was steht uns im neuen Jahr ins Haus?

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Erinnerungen an einen antisemitischen Doppelmord in Erlangen

Straßenschild in Erlangen. Quelle: Wikipedia, Foto: Janericloebe, Lizenz: CC BY 3.0

Nur drei Monate nach dem Oktoberfestattentat, dass ja wie wir alle wissen, von einem Einzeltäter verübt wurde, fielen am 19.12.1980 der jüdische Verleger Shlomo Lewin und seine Lebensgefährtin Frida Poeschke einem Doppelmord in ihrem Hause zum Opfer. Täter war der Rechtsextremist Uwe Behrendt.

Von unserem Gastautor Thomas Weigle.

Nicht nur. Dass erneut jüdische Bürger zum Ziel eines Mordes geworden sind, ist empörend. Nein, betrachtet man die Ermittlungsansätze der Polizei, muss man konstatieren, dass die bayerische Polizei nicht von einem antisemitischen Hintergrund ausgeht, man bringt Ansätze ins Spiel, die zum Himmel schreien.

Da ist von einer „Tat im Milieu“ die Rede, die Presse überschlägt sich: „Ex-Adjutant Mosche Dajans hingerichtet.“ Für die Jüngeren unter den Lesern, Dajan war einer der Hauptverantwortlichen für den Sieg der israelischen Armee 1967 und Verteidigungsminister Israels. Aber, wenn wundert´s, auch der geheimnisvolle Mossad wird erwähnt, traut man diesem doch Alles und noch viel mehr zu.

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