Kreis RE: Städte zwischen radikalem Sparzwang und unerwarteten Geldströmen

Waltrop a
Straßenschilder im Stadtzentrum von Waltrop.

Der Stärkungspakt der Rot-Grünen Landesregierung führt viele Städte der Ruhr-Region bei den notwendigen Sparbemühungen an ihr Limit. Das erlebt man als Anwohner inzwischen tagtäglich auch im Kreis Recklinghausen, im Norden des Ruhrgebietes.

In Oer-Erkenschwick wartet man offenbar derzeit noch immer auf die Genehmigung des Haushaltes durch die Bezirksregierung. Auch in Datteln muss man diesbezüglich noch einmal nachbessern, wie kürzlich zu lesen war. Und was passiert im unmittelbar benachbarten Waltrop? Hier ‚findet‘ man Ende der vergangenen Woche plötzlich und völlig unerwartet noch eine halbe Million Euro, welche seit 2008 offenkundig zur Verfügung stand, aber bisher noch gar nicht verbraucht wurde, welche nun aber offenbar direkt ‚verbraten‘ werden kann und auch soll. Verrückte Zeiten im Ruhrgebiet!

Da gibt es etliche Städte die sich sprichwörtlich kaputtsparen, die seit Jahren vergammeln und offenbar kein Gegenmittel mehr finden können. Und bei plötzlichen Geldfunden wird dann im großen Stil (zweckgebunden) geprasst, wie jetzt in Waltrop, wo die bisher noch nicht verplanten 500.000 Euro ausgerechnet in einen dritten Kunstrasenplatz investiert werden sollen, statt sie in die dringend erforderliche Pflege der vorhandenen Infrastruktur, in längst überfällige Straßensanierungen, in die sträflich vernachlässigte Grünflächenpflege, oder in die erforderliche Renovierung der maroden Stadthalle o.ä.  zu stecken, denn das ist lt. Aussage des Kämmerers Wolfgang Brautmeier mit diesem Geld so leider nicht erlaubt…

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Protest gegen Gezi-Park Räumung

Nicht nur in der Türkei halten die Proteste gegen Erdogan und die brutale Räumung des Gezi-Parks an. Auch in Deutschland gingen gestern zahlreiche Demonstranten auf die Straße. Das Video zeigt eine Demonstration in Berlin.

Vorkriegs-Notizen (7): Im Paradies der Hölle

Freie Dynamit Partei Deutschlands: Next Generation
Laut Berliner Zeitung wollten die Jungen Liberalen Nordost das Ernst-Thälmann-Denkmal in Prenzlauer Berg symbolisch sprengen. Was für ein Glück für Thälmann , dass er im August 1944 nach über elf Jahren Einzelhaft auf direkten Befehl Adolf Hitlers erschossen wurde.
Da dürfte ihm eine symbolische Sprengung durch Jungliberale nicht mehr weh tun.
Bleibt zu hoffen, dass solche Sprengungen bei der FDP nicht Mode werden. Ziele gäbe es ja genug.

Erdoğan
agiert wie eine Gemeine Historische Eintagsfliege (Ephemera vulgata erdoganiensis), die blöde wähnt, morgen sei auch noch ein Tag.

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Ruhr Nachrichten eröffnen Nordstadtredaktion


Die Ruhr Nachrichten werden noch in diesem Sommer für vier Wochen ein Büro in der Nordstadt eröffnen.

Ziel des Projekts sei es, sagte Philipp Ostrop, der Redaktionsleiter der Dortmunder Ruhr Nachrichten, auf der Jahrestagung des Netzwerks Recherche in Hamburg, künftig  nicht mehr nur über sondern, aus der Nordstadt zu berichten.

Bislang sei es zu häufig so gewesen, dass die Reporter für einen Termin in das Quartier gefahren seien und  dann sofort wieder in die Innenstadt zurück gefahren seien.

 

Ökofaschismus und Esoterik

Rudolf Steiner um 1905 "Scharlatan und größenwahnsinniger Sektenführer"  (Quelle: wikipedia)
Rudolf Steiner um 1905 „Scharlatan und größenwahnsinniger Sektenführer“ (Quelle: wikipedia)

Die NPD agitiert für Ökolandbau, gegen Gentechnik und Massentierhaltung. »Autonome Nationalisten« wenden sich gegen Schweinemastbetriebe, sind Vegetarier und gründen eine Arbeitsgruppe Tierrechte. In Mecklenburg-Vorpommern und Niederbayern siedeln Neonazis auf dem Land und präsentieren sich als Ökobauern. Es mag verwundern, dass Braune auf grün machen. Dem liegt ein Missverständnis zugrunde: »Öko« ist nicht per se links, sondern hat antisemitische, rassistische und esoterische Wurzeln, umgekehrt sind braungrüne Vorstellungen im linken Spektrum durchaus verbreitet. Von unserem Gastautor Peter Bierl/Antifainfoblatt

Die Umweltbewegung startete in Deutsch­land als Lebensreform in der Wilhelminischen Ära. Ihr sind Reform­pädagogik, Wandervogel und Garten­stadtbewegung, die Anthroposophie Rudolf Steiners mit ihrer Wurzelrassenlehre und die Zinslehre Silvio Gesells zuzurechnen. Eine rasante Industrialisierung speiste diese bürgerliche Protestbewegung. Wie den Völkischen galt Teilen der Umweltschützer die Stadt als Grab einer »weißen Rasse«, Brut­stätte von Sozialdemokratie und Frauenbewegung, Sitz der Intelligenz und des Mammons, beherrscht von Juden. Der Schriftsteller Hermann Löns erklärte, »dass Naturschutz gleichbedeutend mit Rassenschutz« sei. Dem Musik-Professor Ernst Rudorff missfiel, dass Frauen und Juden den Gründungsaufruf für den Deutschen Bund Heimatschutz (1904), die erste Umweltorganisation, unterzeichneten; lenkte aber wegen der »jüdischen Presse« ein.

Die Lebensreformbewegung propagierte gesunde Ernährung, Heilkunde und Rassenhygiene, kämpfte gegen Alkohol und Nikotin, predigte Tierschutz, Vegetarismus und »nordische Freikörperkultur«. Ihr dritter Weg zwischen Kapitalismus und Sozialismus beinhaltete einen agrarisch-handwerk­lichen »fairen« Kleinkapitalismus, vor­zugsweise in ländlichen Siedlungen und mit zinsfreiem Geld, womit sich eine Verbindung zu prou­d­honis­ti­schen und esoterischen Anarchisten ergab.

Eine Erfolgsgeschichte lieferte die Obstbaugenossenschaft Eden, 1895 westlich von Oranienburg bei Berlin auf 150 Morgen1 Land gegründet. Die Genossen erfanden »Pflanzenfleisch« als Vorläufer der Grünkernbulette und verkauften Säfte und Marmeladen aus Obst an Reformhäuser. In einem Programmheft hieß es 1917: Zum

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Frühstück

Geierabend-Open Air 2011Geierabend: Open-Air bot zwei Stunden Kabarett-Knaller…Ruhr Nachrichten

Nordstadt: So schön war das Münsterstraßen-Fest…Ruhr Nachrichten

Nordstadt II: Musikschultag bringt Nordstadt zum Klingen…Ruhr Nachrichten

Event: Motive und Schmerzen auf der Tattoo-Messe…RP Online

BVB: ManCity bietet Lewandowski gigantisches Gehalt…Welt

BVB II: Borussia Dortmund erhöht Gehaltsetat…Fussball

BVB III: Die schwarz-gelbe Scheinheiligkeit des BVB…RP Online

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Der Ruhrpilot

Thea Dorn Foto: © Superbass / CC-BY-SA-3.0 (via Wikimedia Commons)
Thea Dorn Foto: © Superbass / CC-BY-SA-3.0 (via Wikimedia Commons)

NRW:  Vom neuen Tugendterror…Zeit

NRW II: Demo gegen NRW-Gesetz – Raucher, überall Raucher!…Der Westen

NRW III: Wirte planen Volksbegehren gegen NRW-Rauchverbot…LLZ

Debatte: SPD und Grüne im Wahlkampf –  Die Partnerschaft der Gegner…Post von Horn

Bochum: Große Feier zum Todes- und Geburtstag Buddhas…Der Westen

Bochum II: Leuchtturmprojekt soll Annäherung fördern…Ruhr Nachrichten

Bochum III: Hilfen für Prostituierte geplant…Der Westen

Duisburg: „Spieltrieb“ wagt sich an „Othello“…RP Online

Duisburg II: Plan für die City…Der Westen

Dortmund: So schön war das Münsterstraßen-Fest…Ruhr Nachrichten

Essen: Gar nicht so brutal, der Poetry-Slammer…Der Westen

Essen II: Rauchverbot – „Die Stammtisch-Kultur stirbt“…Der Westen

[Fotos vom Miss-Tattoo-Nrw-Contest aus den Dortmunder Westfalenhallen]

Am Wochenende fand in den Dortmunder Westfalenhallen die 18. internationale Tattoo & Piercing Convention DoCon statt. Mit über 500 Tätowierern an über 300 Ständen ist sie mittlerweile die größte Tattoo Messe weltweit und ein neues Highlight in diesem Jahr war die Wahl der Miss Tattoo Nrw 2013.

Die Gewinnerin – RocknRollQueenPinky wird am 08.12.2013 in Offenbach gegen die Siegerinnen der anderen Bundesländer zur Wahl der Miss Tattoo Germany antreten.

Die fünf Finalistinnen aus Nrw habe ich für euch vor die Kamera bekommen !

Und hier gibt es noch mehr Fotos von der DoCon 2013!