„Stilvolle“ Integration römischer Überreste in die Tiefgarage unter dem Kölner Dom. Wird älteste Bibliothek Deutschlands bald auch so präsentiert?
Die älteste Bibliothek Deutschlands gefunden und trotzdem kein Grund zu jubeln: Köln schafft es seit Jahrzehnten nicht, sein Potential auszuschöpfen. Während die historischen Schundwerke bestens sichtbar sind, bleiben die Schmuckstücke ebenso gut versteckt. Es ist ein Trauerspiel. Ein Gastbeitrag von Christopher Kohl.
Ruhrtriennale-Intendantin Stefanie Carp Foto: Edi Szekely/Ruhrtriennale 2018
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Ja, es gibt Diskriminierung. Mehr als viele glauben. Aber warum wollen alle dabei zu den Opfern gehören. Warum gibt es keinen Hashtag unter dem sich die sammeln, die schon mal diskriminiert haben und sich dazu, mehr oder weniger reumütig, bekennen. Täter will einfach keiner oder keine sein. Obwohl wir alle wissen, dass viele, die diskriminiert werden, das selbst auch tun. Dass sie Opfer u n d Täter sind. Stattdessen gibt es Täter- und Opfertypisierung die weder Ausnahmen noch Widersprüche zulassen.
Wer als Migrant diskriminiert wird, kann sehr wohl ein Verächter von Frauenrechten, und eine Frau, die wegen ihres Kopftuches angefeindet wird, eine glühende Antisemitin sein. Wer wegen seiner Hautfarbe als minderwertig betrachtet wird, kann sehr wohl das gleiche gegenüber Menschen anderer Hauttönung tun. Wer als sexuelle Minderheit drangsaliert wird, ist dadurch vor der Drangsalierung anderer Minderheiten nicht gefeit.
HEs gibt viele Zeitungen und Zeitschriften, und Magazine und sowas alles, die immer noch in gedruckter Form erscheinen, und die man abonieren kann. Das Abo war der RSS-Feed des 20. Jahrhunderts. Doch auch heute noch gibt es eine schier endlose Zahl und Bandbreite an möglichen Abos. Und weil gerade Sommerloch ist, erzählen euch mal die Ruhrbarone, wen und was sie so als Printausgabe abonieren.
Joachim Stamp Foto. FDP/R. Kowalke Lizenz: CC-BY-SA 4.0
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Zum gegebenen Zeitpunkt sind in zehn europäischen Ländern Rechtspopulistinnen und Rechtspopulisten an den Regierungen beteiligt. Damit nehmen diese gleichzeitig und zwangsweise auch eine Rolle ein, die eigentlich nicht zu ihrem Selbstverständnis passt.
Am 5. Juli 2018 hielt der Politikwissenschafter Dr. Stijn van Kessel an der Universität Wien einen Vortrag mit dem Titel „Populist Parties in Europe: Supply and Demand“. Der Vortrag war für mich als „fachfremde“ Person in vielerlei Hinsicht aufschlussreich, unter anderem deshalb, da es meine erste wissenschaftliche Auseinandersetzung mit der Thematik sein sollte. Ein Gastbeitrag von Thomas Unger.
Hinter KUULT verbergen sich die jungen Musiker Chris Werner (Vocals), Philipp Evers (Gitarre + Piano) und Christian de Crau (Bass + Synthesizer) aus Essen, dem tiefen Westen der Republik.
Erst seit November 2013 am Start,spielte sich das Pop-Trio KUULT bereits gelungen in den Blickpunkt der jungen deutschen Musiklandschaft. Rein in den Tourbus und rauf auf Deutschlands Bühnen. Als Toursupporter für Glasperlenspiel, Max Giesinger und Alexander Knappe fuhren sie Kilometer durch die Nächte und erspielten sich mit eingängigem Pop und starker Livestimme eine stetig wachsende Fangemeinde. Kaum ein Song, der nicht sofort in die Beine geht. Aber auch die ruhigen Töne, die KUULT in Singer-Songwriter-Manier anschlagen, wissen zu gefallen. Die Songtexte sind positiver Natur aber nicht ohne feinsinnigen Tiefgang. Das JA zum Leben ist fast schon ein Markenzeichen von KUULT. Die Band schafft den großen popmusikalischen Spannungsbogen zwischen Wunderkerzen-Atmosphäre und Abfeiern.
So gelangten die smarten Jungs um Frontmann Chris zu ihrem ersten Album „MIT WORTEN“, das 2015 auf den Markt kam. Ein Debüt das in die Breite geht und immer 100 % Popmusik ist. Mit oder ohne Strom! Ein Debüt das bis dato bei Spotify schon mehr als 1 Million Mal gestreamt wurde.
Leidenschaftlich und unkompliziert kommen KUULT und ihre Songs daher. Das Hier und Jetzt ist der Band eine musikalische Herzensangelegenheit. Und diese Weisheit packen die drei in ein zeitaktuelles Soundgewand. Pop, der schön nach vorne treibt. Musik, die viel zu erzählen hat. Dabei vergessen sie nicht die leisen Töne, die in Singer-Songwritermanier rüberkommen. Dies wollen die drei mit ihrem zweiten Album natürlich auch wieder unter Beweis stellen. „mehr als zuvor“ erblickte am 22.9.2017 das Licht der Welt und hat die smarten Jung weiter in der nationalen Pop-Landschaft etabliert.
Ende September letzten Jahres ging es mit dem neuen Album auf Deutschland-Tour. Tourauftakt zum Albumrelease war in der Zeche Carl in Essen, danach ging es durch acht weitere deutsche Städte.
Ausserdem haben sie für 2018 weitere Termine ihrer „mehr als zuvor“- Tour bekanntgegeben.
Pressekonferenz zur Ruhrtriennale. In der Mitte Intendantin Stefanie Carp und Artiste associé Christoph Marthaler.
Heute fand in Bochum die Auftaktpressekonferenz der Ruhrtriennale statt. Während die Veranstalter von der Ruhrtriennale begeistert sind, haben die Verbände der Jüdischen Gemeinden einen offenen Brief an Stefanie Carp, die Intendantin der Ruhrtriennale geschrieben.
Da saßen sie nun und stellten im Dampfgebläsehaus hinter der Jahrhunderthalle in Bochum das Programm der Eröffnungswoche der Ruhrtriennale vor, die am 9. August beginnt. Der Regisseur Omar Abusaada, Ruhrtriennale-Intendantin Stefanie Carp, Artiste associé Christoph Marthaler, die Bühnenbildnerin Anna Viebrock und der Dirigent Titus Engel sprachen über das Stück „The Head & The Load“, mit dem die Ruhrtriennale eröffnen wird und natürlich über die Marthaler-Inszenierung von Charlie Ives „Universe, Incomplete“, an dem noch so intensiv geprobt wird, dass Marthaler die Pressekonferenz nach einer guten Viertelstunde verließ.