Ruhrtriennale: Kommt Ministerpräsident Laschet nicht zur Eröffnung?

Ruhrtriennale-Intendantin Stefanie Carp Foto: Edi Szekely/Ruhrtriennale 2018


Stefanie Carp wird Intendantin der Ruhrtriennale bleiben. Auch eine Ablösung nach der ersten Spielzeit im Herbst gilt als unwahrscheinlich – wenn es zu keinen neuen Zwischenfällen kommt.

Ruhrtriennale-Intendantin Stefanie Carp hat es geschafft: Sie hat eines der größten Kulturfestivals des Ruhrgebiets  für die antisemitische BDS-Bewegung geöffnet, einen internationalen Skandal ausgelöst, wurde zum Darling der Israelhasser und behält trotzdem ihren Job. Hört man sich in Düsseldorf um, gibt es dafür eine Vielzahl von Gründen:  Vor allem in den Kreisen des Regionalverbandes  Ruhr und der Landtagsfraktionen von CDU und SPD war man zwar nicht damit einverstanden, dass Carp der Öffentlichkeit eine Ausladung der BDS-Band Young Fathers vorspielte und die Band dann erneut einlud. Auch Carps Auftritt vor dem Landtag, bei

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Niema Movassat und die Shoa

Niema Movassat Foto: Presse/Niema Movassat

Am 6. Juli 2018 postete der Linken-Politiker Niema Movassat ein Foto zum Gedenken an die Evian-Konferenz und ihre Folgen, dabei konnte Herr Movassat eine deutsch-europäische Unsitte nicht unterlassen und verglich die damals von der Welt verratenen Juden mit Flüchtlingen und Migranten, welche heute die Mittelmeerroute für ihre Flucht/ Migration nach Europa benutzen. Von unserer Gastautorin Anastasia Iosseliani.

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Der Ruhrpilot

Altbau des Gymnasiums am Ostring in Bochum Lizenz: CC BY-SA 3.0


NRW:
Rückkehr zum Abitur nach neun Jahren…RP Online
NRW: Harte Gangart in der Asylpolitik…Welt
NRW: Schuldentilgung ab 2019…WAZ
NRW: Ist das Sozialticket zu teuer?…NRZ
Debatte: Die große Illusion vom Triumph der liberalen Ordnung…Welt
Debatte: „Es gab eine Logik in dem Wahnsinn“…Cicero
Debatte: Kerzengerade und ohne jede Regung…FAZ
Debatte: AfD-Abgeordneter nennt NSU-Verfahren „Schauprozess“…Welt
Debatte: Danke, SPD!…Jungle World
Debatte: Ludwig Erhard und die Roboter…FAZ
Debatte: Ich will mein Auto!…Zeit
Debatte: Deutschlands unsolidarisches Verhalten in der Nato…NZZ
Debatte: „Wir haben alle in den Abgrund geschaut“…Zeit
Debatte: Neue Regelungen rücken den Sex in die Nähe des Verbrechens…NZZ
Ruhrtriennale: Nein, dies ist keine Zensur…Süddeutsche
Ruhrgebiet: 
Psychoterror im Hause Thyssen-Krupp?…FAZ
Ruhrgebiet: Chaos bei Essener Industriekonzern Thyssenkrupp…General Anzeiger
Bochum: Ärger um Chefposten im Rechnungsprüfungsamt…WAZ
Bochum: Personalauswahl darf nicht nach Parteibuch gehen…WAZ
Dortmund: Opfervertretern geht NSU-Urteil nicht weit genug….WAZ
Duisburg: Marina dümpelt weiter…WAZ
Essen: Aus für den Innogy-Campus…WAZ

Angewidert schaue ich auf den Irrsinn

Deutschland 2018 – Subjektives Symbolfoto. (Foto: SurFeRGiRL30/ Flickr/ CC BY SA 2.0)

Gerne würde ich irgendwas Witziges, Ausdrucksstarkes und überraschend Frisches darüber schreiben, wie ich die Situation in Deutschland derzeit erlebe, und darin dann auch auf das heutige Urteil im NSU-Prozess, das Überholen der SPD durch die AfD, den Suizid eines jungen Afghanen, Horst Seehofer und die allgemeine überhitzte Situation zu sprechen kommen. Allein: mir fällt nichts mehr ein.

Ich sitze jeden Tag immer geschockter da. Komme aus dem Kopfschütteln nicht heraus. Habe immer mehr und plastischer den Eindruck, dass diese Demokratie mit großem Geschrei und ein wenig tätlicher Gegenwehr auf einen Abgrund zurast, den alle sehen und sich bemühen zu beschreiben, wie groß, wie tief, wie vernichtend er ist, aber nicht willens sind, wirklich etwas dagegen zu tun. Dann sind da die, die sich auf den Abgrund freuen, die ihn als Aufstieg sehen, auf eine neue Ebene. Des Deutschseins, des nationalen Selbstbewusstseins.

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Bochum: „Ab anne Castroper“ – die große VfL-Saisoneröffnung 2018/19

Die Saisonvorbereitung geht in der 2. Liga bereits die finale Phase. Am 28. Juli wartet in England beim Millwall FC die Generalprobe, bevor der VfL Bochum 1848 am 05. August 2018/19 mit der Partie gegen den 1. FC Köln in die Saison startet.

Bereits ein Wochenende vorher läutet der VfL mit der Saisoneröffnung auch offiziell die neue Spielzeit ein, wenn es wieder heißt „Ab anne Castroper“.

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Borussia Dortmund leiht Achraf Hakimi aus

Foto: BVB

Fußball-Bundesligist Borussia Dortmund leiht den marokkanischen Nationalspieler Achraf Hakimi mit sofortiger Wirkung von Champions-League-Sieger Real Madrid aus.

Beide Klubs verständigten sich auf eine Leihe bis zum Ende der Saison 2019/2020.

„Achraf Hakimi ist ein junger, sehr dynamischer Außenverteidiger, der bei Real Madrid und in der marokkanischen Nationalmannschaft schon auf höchstem Niveau gespielt hat“, sagt BVB-Sportdirektor Michael Zorc.

Hakimi kam in der vergangenen Saison unter Trainer Zinedine Zidane für Real Madrid neun Mal in der spanischen Liga (2 Tore), fünf Mal in der Copa del Rey und zwei Mal in der Champions League zum Einsatz. Während der WM in Russland bestritt er alle Partien Marokkos über die volle Distanz.

Hakimi wird während der USA-Reise (18.-26. Juli) zum BVB-Kader stoßen.

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Nazi-Brandanschlag in Gelsenkirchen?


Bei Heike Jordan hat es in der Nacht auf Mittwoch gebrannt. um 1.45 Uhr wurde die aktive Nazi-Gegnerin durch Brandgeruch geweckt: Eine Papiermülltonne war angezündet und so nah an ihr Haus geschoben  worden, dass eine Fensterscheibe barst.  Polizei und Feuerwehr waren vor Ort und haben die Ermittlungen aufgenommen. Für Heike Jordan ist klar, wer hinter der Brandstiftung steckt:  „Da ich als Antifaschistin bekannt bin und nicht zum ersten mal ein Anschlag auf mich/uns verübt wurde denke ich das es aus der rechten Szene kommt. Hinterhältig und den Tod von Unschuldigen in Kauf zu nehmen passt für mich einzig und allein auf Rechte Machenschaften. Ich werde nicht weichen, ich stelle mich weiterhin Nazis in den Weg, wir werden weiterhin Stolpersteine verlegen. Nichts wird mich davon abbringen meinen Kampf für Demokratie und gegen Nazis weiterhin zu leben, jetzt erst Recht.“

Die Polizei sieht zur Zeit keine Hinweise auf einen politischen Hintergrund der Tat. Der Staatsschutz ist daher bislang nicht an den Ermittlungen beteiligt.

Dortmund: Andrey Yarmolenko wechselt vom BVB zu West Ham United

Borussia Dortmunds Offensivakteur Andrey Yarmolenko (28) wechselt mit sofortiger Wirkung zum englischen Premier League-Klub West Ham United.

Der ukrainische Nationalspieler war im Sommer 2017 von Dynamo Kiew zum BVB gewechselt und bestritt sechs Champions-League-Spiele (1 Tor), 18 Bundesliga-Partien (3 Tore) und zwei DFB-Pokal-Begegnungen (2 Tore) für Borussia Dortmund.

„Wir bedanken uns bei Andrey für sein Engagement und wünschen ihm und seiner Familie alles Gute für die Zukunft“, betont BVB-Sportdirektor Michael Zorc.

#WM2018: Die Aufarbeitung verläuft beim DFB ähnlich peinlich wie das Turnier selber

Foto: Robin Patzwaldt

Die auf dem grünen Rasen erlittene Pleite hatte tatsächlich historische Ausmaße: Erstmals musste eine Deutsche Auswahl bei einer Fußball-Weltmeisterschaft im Jahre 2018 bereits nach der Vorrunde die Heimreise antreten. Lediglich ein (glücklicher) Vorrundensieg, kein einziger wirklich überzeugender Auftritt. Der Ruf nach entsprechenden Konsequenzen war entsprechend laut und vielstimmig.

Inzwischen zeichnet sich jedoch immer mehr ab: Die für das sportliche Desaster Hauptverantwortlichen Reinhard Grindel (DFB-Boss), Oliver Bierhoff (Manager) und Joachim Löw (Bundestrainer) bestärken sich gegenseitig, scheinen in den vergangenen Tagen vielmehr auf der Suche nach ein paar ‚Bauernopfern‘ zu sein, um vom eigenen Fehlverhalten abzulenken, den Ankündigungen personeller Konsequenzen und einer vermeintlich gründlichen Aufarbeitung trotzdem ein paar öffentlichkeitswirksame Konsequenzen folgen zu lassen.

Beobachter zeigen sich darüber vermehrt irritiert und verärgert. Trotzdem könnte der recht plump wirkende Plan des DFB, inklusive massivem Zeitspiel und offensichtlichen Ablenkungsmanövern, am Ende wirklich aufgehen.

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