
Dass eine Band, die sich als BDS-Band erweist, ins Programm rutschen kann, hätte auch uns passieren können: Die Frage ist, wie private und staatliche Veranstalter – mit der Christuskirche Bochum zählen wir zu den privaten, wir finanzieren uns am Markt – damit umgehen, wenn es passiert. Die Ruhrtriennale hat dafür jetzt eine beispielhafte Funktion, sie wird ein Maßstab sein für alle Veranstalter in NRW. Von Anfang an stand zu hoffen, es werde sich als Glücksfall erweisen, dass es die RT erwischt hat. Ein Plädoyer, von der res publica her zu denken, der öffentlichen Sache von unserem Gastautor Thomas Wessel.
Im Dezember letzten Jahres hat die Jüdische Gemeinde Bochum-Herne-Hattingen – wie andere im Lande auch – ihren Mitglieder geraten, keine Kippa mehr in der Öffentlichkeit zu tragen.






