Nun sollen die Young Fathers doch am 18. August im Rahmen der Ruhrtriennale auftreten. Ruhrtriennale Intendantin Stefanie Carp knickt vor der unter anderem von den Künstlern und BDS-Aktivisten Brian Eno und Ken Loach gestarteten Kampagne ein und lädt die die Young Fathers erneut ein – obwohl sie sich nicht, wie von der Ruhrtriennale gefordert, von der BDS-Kampagne distanziert haben.
Die Bundesliga bleibt die zuschauerstärkste Fußballliga der Welt. Nach offiziellen Angaben der 18 Clubs wurden in der vergangenen Saison 2017/18 im Schnitt pro Begegnung 43.879 Tickets abgesetzt. Damit wurde der zweithöchste Wert aller Spielzeiten seit 1963/64 verzeichnet.
Allein in der Rekordsaison 2011/12 (44.293) fiel das Ergebnis noch höher aus. Gegenüber der vorangegangenen Spielzeit 2016/17 (40.693) wurde eine Steigerung um knapp acht Prozent erzielt. Hierbei sind Ehren- und Freikarten eingeschlossen, nicht genutzte Eintrittskarten sind nicht berücksichtigt. Basis dieser Statistik ist, wie seit Beginn der Erhebung dieser Zahlen und auch in anderen Ligen üblich, die Anzahl der abgesetzten Tickets.
In der 2. Bundesliga wurden 2017/18 im Schnitt 17.473 Ticket-Besitzer registriert (2016/17: 21.560). Die Entwicklung der Zahlen beider Ligen resultiert auch aus einer auf- und abstiegsbedingten Veränderung der Zusammensetzung der Spielklassen. Die Gesamtzahl für die Bundesliga und 2. Bundesliga lag 2017/18 bei 18.773.618 Fans.
Tel Aviv bei Nacht Foto: Miguel.faber Lizenz: CC BY-SA 3.0
Die Wirtschaftsförderung des Ruhrgebiets arbeitet als einzige regionale Wirtschaftsförderung Deutschlands mit der Deutsch-Israelischen Handelskammer in Tel Aviv zusammen. Israelische Startups sollen im Revier für neues Wachstum sorgen.
Ende des Jahres ist soweit: Wenn mit Prosper-Haniel in Bottrop die letzte Zeche schließt, ist die Bergbau-Ära im Ruhrgebiet nach Jahrhunderten vorbei. In den vergangenen 50 Jahren hat der Bergbau nach und nach an Bedeutung verloren. Immer weniger Menschen arbeiteten unter Tage und bauten Kohle ab und auch in den Stahlwerken, die es immer noch gibt, ist die Zahl der Beschäftigten geringer geworden.
Zahlreiche neue Unternehmen siedelten sich seitdem im Ruhrgebiet an oder wurden hier sogar gegründet. Doch noch immer ist die Arbeitslosigkeit im Revier mit fast zehn Prozent deutlich höher als im Bundesdurchschnitt, wo nur noch jeder zwanzigste ohne Arbeit ist.
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Das Festival Ruhrtriennale hat die britische Band „Young Fathers“ ausgeladen. Die drei Musiker wollten sich nicht von der antisemitischen BDS-Kampagne distanzieren. Nun rufen prominente Künstler wie Brian Eno und Ken Loach zum Boykott des Musik- und Theaterfestivals auf. Fünf folgen der antisemitischen Hetze.
Ihre Platte „Tape Two“ war 2013 „Scottish Album of the Year“, ein weiteres 2014 das beste britische Album überhaupt und Kritiker lieben sie: Die Hip-Hop-Band Young Fathers sind erfolgreich und ihre Musik ist ebenso intelligent wie abwechslungsreich. Doch die Young Fathers sind auch eine politische Band. Wie viele andere Musiker haben sie sich der BDS-Bewegung angeschlossen. BDS, die Abkürzung steht übersetzt für Boykott, Desinvestitionen und Sanktionen, will Israel isolieren: Unternehmen sollen in dem Land nicht mehr investieren, israelische Produkte nicht gekauft werden und Künstler in Israel nicht auftreten.
Herbert Reul Foto: Petra Klawikowski Lizenz: CC BY-SA 3.0
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Aus Bayers Monsanto-Übernahme können Impulse beim Kampf gegen den Welthunger folgen. Dem steht aber die Dämonisierung der grünen Gentechnik und der modernen Landwirtschaft durch Bioromantiker im Wege. Von unserem Gastautor Kolja Zydatiss.
Seit dem 7. Juni ist es amtlich. Der deutsche Traditionskonzern Bayer hat das US-amerikanische Biotechnologieunternehmen Monsanto für rund 54 Milliarden Euro übernommen. Wenige Tage zuvor hatten die Kartellwächter vom amerikanischen Justizministerium dem Deal zugestimmt, der somit die letzte bürokratische Hürde genommen hat.
Bayers Stärke war bisher das Pharmageschäft. Außerdem ist man der weltweit zweitgrößte Hersteller von Pflanzenschutzmitteln. Neben dem Leverkusener Konzern (Jahresumsatz: 35