Bibiza, Montag, 29. Januar, 20.00 Uhr, Bahnhof Langendreer, Bochum
Der Ruhrpilot
Warum werden Feministinnen derartig in die Mangel genommen?

Meinungsfreiheit ist der wichtigste Bestandteil einer funktionierenden Öffentlichkeit. Sie ist ein hohes und schützenswertes Gut, ohne die eine demokratische Gesellschaft nicht funktionieren kann. Dass dieses Recht nicht universal gilt, sondern willkürlich beschnitten wird passiert nicht häufig, aber es passiert.
Die feministische Bloggerin und Aktivistin Rona Duwe muss sich die letzten zwei Monate wie Joseph K. aus Kafkas Roman „der Prozess“ gefühlt haben. Was sie getan hatte? Die Antwort ist schwierig.
Ein Versuch: Es fing im November mit einem gelben Brief vom Polizeipräsidium Dortmund an. Rona Duwe holte eine erkennungsdienstliche Vorladung zur Vermeidung weiterer Straftaten aus ihrem Briefkasten. Es sollen Fotos und Fingerabdrücke abgenommen werden. Was hat Rona Duwe getan, dass so ein Verfahren rechtfertigt? Was war passiert? Und warum werden Feministinnen derartig in die Mangel genommen?
„Der am Rand des Grabes steht, bin ich…“

Aufzeichnungen von jüdischen Mitgliedern der Sonderkommandos von Auschwitz. Von Roland Kaufhold
Im Mai 1945 wurde im Boden des Krematoriums Auschwitz eine Blechbüchse mit Aufzeichnungen entdeckt. Das auf Jiddisch verfasste Manuskript beginnt so: »Lieber Leser, Du wirst in diesen Zeilen die Leiden und Nöte beschrieben finden, die wir, die unglücklichsten Kinder der ganzen Welt, durchgemacht haben […] in der irdischen Hölle, die Auschwitz-Birkenau heißt.«
Covestro-Chef Markus Steilemann fordert Rückkehr zu Atomkraft

Der Chef des Leverkusener Chemiekonzerns Covestro fordert eine Wiederinbetriebnahme der stillgelegten deutschen Atomkraftwerke. „Wenn der politische Wille da wäre, würden mindestens drei, vielleicht sogar sechs Kraftwerke wieder ans Netz kommen“, sagte der Markus Steilemann dem „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Samstagausgabe). Weiter sagte der Dax-Manager,
WIZO live in Coesfeld
Der Ruhrpilot
Laurie Anderson gibt Folkwang-Professur zurück

Laurie Anderson gibt ihre Gast-Professur an der Folkwang Universität der Künste zurück, das habe die Hochschule heute bekannt gegeben, berichtet die Süddeutsche Zeitung: “Grund dafür ist eine umstrittene Unterschrift. Recherchiert hatte nicht die Hochschule, sondern, wie schon oft zu diesem Thema, die Ruhrbarone, ein Blog aus Bochum.” Der Rektor der Folkwang-Uni, Andreas Jacob, habe das Gespräch mit Anderson gesucht, für ihn habe sich, so die SZ, kein Grund ergeben, sie “auszuladen” – eine Forderung, die bisher allerdings noch gar nicht erhoben worden ist. Anderson, so zitiert die SZ den Rektor, sei “‘verstört’ gewesen, dass die Frage ihrer Gesinnung überhaupt Thema wurde”. Ein Hinweis, der Jörg Häntzschel in der SZ zu der Bemerkung verleitet, dass eine solche Reaktion “angesichts einer Unterschrift unter einem offenen Brief im Internet erstaunlich ist.”
Münkler erwartet in Falle einer Niederlage der Ukraine riesige Fluchtbewegung

Der Politikwissenschaftler Herfried Münkler erwartet im Falle einer Niederlage der Ukraine gegen Russland eine riesige Fluchtbewegung in Europa. West- und Mitteleuropäer hätten dann „damit zu rechnen, dass sie eine Migrationsbewegung von einigen Millionen Menschen aus der Ukraine und anderen Regionen bekommen werden. Dagegen ist das, was wir seit 2014 erlebt
Kora Winter live in Schwerte
Kora Winter, Samstag, 27. Januar, 20.00 Uhr, Rattenloch, Schwerte

