Köln ist eben ein Karnevalsverein: Der FC holt zwei Spieltage vor Saisonende Trainer Funkel zurück – und sendet damit ein ganz schwaches Signal

Trainer Friedhelm Funkel im Jahre 2016. Quelle: Wikipedia, Foto: Fuguito; Lizenz: CC BY-SA 3.0

Zwei Spieltage vor dem Saisonende 2024/25 steht der 1. FC Köln in der 2. Fußball-Bundesliga auf einem direkten Aufstiegsplatz. Die Rückkehr ins Oberhaus ist damit zum Greifen nah. Und doch: Der Klub zieht nach dem enttäuschenden 1:1-Unentschieden vom Wochenende gegen Absteiger Jahn Regensburg die Reißleine, trennt sich von Trainer Gerhard Struber und Sport-Geschäftsführer Christian Keller. Noch kurioser: In einer Aktion, die nur als Panikreaktion gewertet werden kann, holt der FC den 71-jährigen Friedhelm Funkel zurück. Die Entscheidung wirkt weniger mutig als kopflos.

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Atomausstieg: „Ich habe damals gehofft, dass die Vernunft sich durchsetzen würde“

Daniel Gräber Foto: Antje Berghäuser Lizenz: Copyright

Wie lief der endgültige Ausstieg aus der Kernenergie unter der Ampel? Cicero-Redakteur Daniel Gräber  wollte es genau wissen und musste  den Zugang zu Akten einklagen.  In seinem Buch „Akte Atomausstieg – Das Ende der Kernkraft und das Scheitern der Energiewende“ hat er seine Recherchen zusammengefasst.


Ruhrbarone:
Ihr Buch liest sich stellenweise wie ein Politkrimi. Da wird gegen alle rationalen Argumente ideologisch an einer Linie festgehalten, die sogar dem Ziel der CO₂-Reduktion widerspricht.

Daniel Gräber: Ja, das ist tatsächlich so. Und als ich angefangen habe, mich intensiver mit der Thematik

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Teure Irrtümer: Wie der BVB bei Haller und Moukoko viele Millionen vernichtete

Youssoufa Moukoko. Archiv-Foto: BVB

Die Meldung, dass Sébastien Haller und Youssoufa Moukoko nach dem Ende ihrer Leihen im Sommer nicht zum BVB nach Dortmund zurückkehren sollen, ging in den vergangenen Tagen im Trubel der Tagesaktualität fast ein wenig unter. Doch in Wahrheit ist sie eine an Dramatik kaum zu überbietende Nachricht, ist sie doch ein Offenbarungseid der Dortmunder Transferpolitik der letzten Jahre. Zwei Stürmer, einst als große Hoffnungsträger geholt oder gehalten, spielen in den sportlichen Planungen derzeit keine Rolle mehr – und kosten den Verein trotzdem Millionen.

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