Fast die Hälfte der Grundschüler in NRW hat eine Zuwanderungsgeschichte

Klassenzimmer einer Grundschule Foto: DALIBRI Lizenz: CC BY-SA 3.0


Im Schuljahr 2025/26 hatten 47,4 Prozent der Grundschüler in Nordrhein-Westfalen eine Zuwanderungsgeschichte. Erstmals seit fünf Jahren ging ihr Anteil damit leicht zurück. Im Vorjahr hatte er noch 47,7 Prozent betragen. Das teilte das Statistische Landesamt IT.NRW mit.

Anders sieht die Entwicklung über alle Schulformen hinweg aus. An den allgemeinbildenden und beruflichen Schulen stieg der Anteil der Schüler mit Zuwanderungsgeschichte gegenüber dem Vorjahr um 0,3 Prozentpunkte auf 44,6 Prozent. Nicht berücksichtigt wurden Freie Waldorfschulen und Weiterbildungskollegs.

Besonders hoch ist der Anteil an den Grundschulen mehrerer Ruhrgebietsstädte. Gelsenkirchen liegt mit 65,5 Prozent an der Spitze, gefolgt von Duisburg mit 65,3 Prozent und Hagen mit 64,9 Prozent. Die niedrigsten Werte verzeichnen die Kreise Coesfeld mit 26,0 Prozent, Borken mit 29,9 Prozent und Olpe mit 31,7 Prozent.

Insgesamt hatten im vergangenen Schuljahr rund 1,1 Millionen Schüler an allgemeinbildenden und beruflichen Schulen in NRW eine Zuwanderungsgeschichte. Ihr Anteil ist innerhalb von fünf Jahren um 5,2 Prozentpunkte gestiegen.

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