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Neuer Anwärter auf den Titel ‚Unbeliebtestes Team der 1. Fußball-Bundesliga‘: RB Leipzig ist da!

Ralf Ragnick, Sportdirektor von RB Leipzig. Quelle: Wikipedia, Foto: Werner100359, Lizenz: CC-BY-SA 4.0

Ralf Ragnick, Sportdirektor von RB Leipzig. Quelle: Wikipedia, Foto: Werner100359, Lizenz: CC-BY-SA 4.0

Nicht nur im Fußballoberhaus sind die Spitzenplätze bereits vor dem letzten Spieltag fix, auch im Unterhaus sind die wichtigsten Entscheidungen an der Tabellenspitze bereits gefallen. Seit gestern steht damit nun auch unumstößlich fest, was sich seit Monaten (gar Jahren) für viele Traditionalisten unter den Fußballfans bereits immer bedrohlicher andeutete: Fußballdeutschland hat endgültig einen neuen ernsthaften Anwärter auf den Titel ‚Unbeliebtestes Team der 1. Fußball-Liga‘.

Denn RB Leipzig sicherte sich durch einen 2:0-Erfolg gegen den Karlsruher SC am vorletzten Spieltag der Saison 2015/16 den zweiten direkten Aufstiegsplatz, hinter dem neuen, und bereits zuvor als Aufsteiger feststehenden neuen Zweitligameister SC Freiburg. Der 1. FC Nürnberg geht demnächst als Dritter in die Relegationsspiele mit dem Drittletzten der 1. Bundesliga, der am nächsten Wochenende endgültig ermittelt werden wird.

Der von Brausemilliardär Dietrich Mateschitz im Jahre 2009 ins Leben gerufene Ostdeutsche-Club aus Leipzig realisierte damit seinen kühl auf dem Reißbrett ausgetüftelten Plan, nach nur einem Zwischenjahr in Liga 2, direkt erfolgreich den Angriff auf das Fußballoberhaus zu starten.

Und so wie es aussieht, wird man sich an den Brauseclub im Fußballoberhaus wohl gewöhnen dürfen. Mit diesen finanziellen Möglichkeiten dürfte ein direkter Wiederabstieg für die Ostdeutschen eigentlich kein Thema sein.

Die Vorurteile gegen diese künstlichen ‚Plastikclubs‘ sind bekannt, und auch schon seit Jahren immer wieder ausgetauscht worden. Auch hier im Blog haben wir in der Vergangenheit schon häufiger darüber diskutiert. Die Meinungen wurden dabei stets sehr emotional ausgetauscht, den Gang der Dinge konnte das offenkundig aber nicht aufhalten.

Die engagierten Verteidiger der sogenannten ‚Fankultur‘ im Oberhaus werden sich nun in Kürze schon überlegen müssen, wie sie mit ihrem neuen sportlichen Konkurrenten umgehen wollen.

Im Unterhaus der Bundesliga haben Gästefans die Fahrt nach Leipzig gerne einmal boykottiert, schauten stattdessen lieber beim Abschlusstraining ihrer Mannschaft vor der Begegnung vorbei, und/oder schauten das Spiel gegen den ungeliebten Kontrahenten lieber in den Kneipen der Heimatstadt. Kann das auch in Liga 1 eine ernsthafte Alternative sein? Man wird es zunächst einmal noch einige Monate abwarten müssen.

Die Erfahrung zeigt allerdings, dass man sich auch an die sogenannten ‚Werksclubs‘ im Laufe der Jahre mehr und mehr gewöhnt.

Oder käme heutzutage heute etwa auch noch jemand auf die Idee die Fahrten nach Wolfsburg, Hoffenheim oder Leverkusen zu boykottieren? Allesamt auch Clubs, die in gewissen Jahren mit Anfeindungen leben mussten. Inzwischen sind sie weitestgehend akzeptierte, vollintegrierte Bundesligisten. Wenn auch mit relativ wenig eigener Fanunterstützung und nur mit mäßigen TV-Quoten.

Klar, im Detail unterscheiden sich alle diese ‚Kunstclubs‘ auch voneinander, doch ihre landesweit geringen Sympathiewerte verbinden sie alle, nun eben auch mit ‚Red Bull‘ Leipzig, die sich offiziell nicht nach dem Sponsor benennen durften, doch nicht nur über das Logo, sondern auch durch den Beinamen ‚Die roten Bullen‘ recht plump auf ihre Herkunft aufmerksam machen.

Doch eines unterscheidet ‚RB‘ bereits jetzt deutlich von allen anderen Plastikclubs: Die Fans sind in Leipzig bereits erfolgreich entsprechend mobilisiert worden, das Stadion ist entsprechend gut gefüllt. Da macht es sich bemerkbar, das ‚Red Bull‘ offenkundig massig Erfahrungen mit Sportveranstaltungen auf Erstliganiveau vorweisen kann. Das Marketing läuft.

Wenn sich die Stimmung dort auch hör- und sichtbar von der in den Stadien der sogenannten Traditionsclubs unterscheidet, in Leipzig deutlich mehr ‚Eventbesucher‘ zu sehen sind, wer von uns will hier letztendlich darüber urteilen, welcher Fan nun der ‚bessere‘ oder ‚wertvollere‘ ist?

Auch in München beobachtet man ja schließlich bei den Bayern häufig ein als ‚Operettenpublikum‘ kritisiertes Fanaufkommen in der Arena.

All dies muss man sicherlich nicht besonders mögen, aber eine Daseinsberechtigung hat eben auch ein durch Gelegenheitsbesucher und Hipster ‚aufgeplustertes‘ Bundesliga-Publikum.

Solange Dietrich Mateschitz seinen Geldbeutel für den Club weiterhin so weit öffnet, ist die schöne neue Fußballwelt dort sicherlich auch entsprechend in Ordnung.

Sollte sich dies aber irgendwann in Zukunft dann einmal wieder ändern, dann dürfte es am neuen Erstligastandort sehr schnell ziemlich problematisch werden. Die jüngsten Geschehnisse rund um den vom ‚Red Bull‘-Magnaten kontrollierten Fernsehsender ‚Servus TV‘, der in der Vorwoche bekanntlich von der Schließung bedroht war, dann jedoch doch noch ‚Grünes Licht‘ zur Fortführung des Sendebetriebes erhielt, dient da sicherlich als eine Art Mahnmal.

Das Alles dürfte die Fans in Leipzig aktuell nicht wirklich interessieren, stehen sie doch vor einer aufregenden Premierensaison auf der ganz großen Fußballbühne, welche ihnen Heimspiele gegen die Bayern, Schalke und Dortmund bescheren wird. Dem österreichischen Brausemilliardär sei Dank.

Und das Leipzig damit erstmals seit 1994 wieder einen Fußball-Erstligisten hat kann, das kann man auch aus der Ferne beobachtet durchaus positiv sehen. Der Fußball im Osten wartet schließlich schon seit Jahren schon auf einen neuen Leuchtturm im Bundesligageschehen. Den hat man nun, wenn er vielleicht auch direkt einige Schattenseiten mit sich bringt.

Die nächsten Jahre im Fußballoberhaus werden auch diesbezüglich sicherlich sehr spannend bleiben…

 

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19 Kommentare zu “Neuer Anwärter auf den Titel ‚Unbeliebtestes Team der 1. Fußball-Bundesliga‘: RB Leipzig ist da!

  • #1
    Walter Stach

    Robin,
    ja, auch ich gehe davon aus, daß RB Leipzig zu den heißen Anwärtern für die Spitzenposition unter den unbeliebtesten Mannschaften der Bundesliga in der Spielzeit 2o16/2o17 zählen wird.

    Warum das so sein wird und welche Auswirkungen -postive/negaitve- das haben könnte -auf den Verein, auf die Mannschaft, auf die Spieler, auf den Trainer und letztlich auf die gesamte LIga , darüber läßt sich trefflich streiten. Abwarten! Jedenfalls ist das ein durchaus interessanter (Neben-) Aspekt, wenn schon heute über die Spielzeit 2o16/2o17 nachgedacht und diskutiert wird.

    Wir Fußball-Fans leben bekanntlich mit und durch unsere Emotionen. Gegen diese ist bekanntlich kein argumentatives Kraut gewachsen, auch nicht mit Blick auf das "gegnerische" Fan-Verhalten in Sachen RB Leipzig.

    Meine "emotionalen Vorbehalte gegen RB Leipzig haben verschiedene Ursachen, u.a. die "Vera…." mit dem RB, das für Red Bull steht, aber mit Rasen-Ballsport übersetzt wird, weil………….., aber auch miit meiner negativen Einstellung zu Ragnik, zu Red Bull-Chef M……..!

    Ich schließe nicht aus, daß mich RB Leipzig aufgrund der bis dahin gemachten Erfahrungen am Ende der Spielzeit 2o16/2o17 davon überzeugt haben könnte, daß ich "Voruteilen" aufgesessen bin, die der Realität entgegenstehen. Abwarten.

    Ich habe den Eindruck, daß die Vorurteile gegenüber Hoffenheim weitgehend abgebaut worden sind -oder irre ich mich? Dazu hat bei mir u.a. die mir sehr sympathische Persönlichkeit des jetzigen Hoffenheim-Trainers beigetragen! Das kann ja mit RB Leipzig ähnlich ablaufen.

  • #2
    Robin Patzwaldt Beitragsautor

    @Walter: Ich habe gerade ein Interview mit Rangnick im TV gesehen, wo er auch ganz ausdrücklich darauf hinweist, dass man im kommenden Sommer in erster Linie U23-Spieler nach Leipzig holen will, den weiteren Aufbau offenbar mit ‚Augenmaß‘ weiterführen möchte. Rangnick hat dort extra darauf hingewiesen, dass man Fans von Bayern, Dortmund, Leverkusen und Schalke in Mehrheit vermutlich nur wenig Grund für Kritik liefern wolle. Fand ich erstaunlich. Offenbar will man nun erst einmal nicht mit aller Macht an die Spitze der 1. Liga durchstarten. Gar nicht so dumm. So können sich dann erst einmal alle Leute im Lande an den Club als Bestandteil der Bundesliga ‚gewöhnen‘, bevor man dann mit Leipzig und den Red Bull-Millionen die Spitze dort ernsthaft attackiert. Die Lehren aus dem Fall Hoffenheim, wo man 2008, direkt nach dem Aufstieg ja um die Herbstmeisterschaft spielte? Wird und bleibt vermutlich ganz spannend so!

  • #3
    Thorsten Stumm

    Naja, das mit den Fans der Traditionsmannschaften. Wer schon mal die Gelegenheit hatte in den VIP-Bereich des BVB zu kommen, da wo die Freigetränke und das Buffet steht, da wird man keine Fankultur finden und Nulltoleranz für irgendwas vom Borsigplatz. Insofern eine wirklich verlogene Sache.

    Ausserdem: Gegen RB Leipzig muss Fussbal gespielt werden und gewonnen werden. Angeblich schießt Geld doch keine Tore…..was ich schon immer ein Loosermantra fand.

    Man kann Rangnick mögen oder nicht. Wie jeder andere Verantwortliche im Fussball, auch ein Tuchel oder Watzke, muss er eine Mannschaft bauen und mit der richtigen Strategie zum Erfolg führen.

    Oder fällt beim BVB der Erfolg vom Himmel in Form eines Traditionsglorieenscheins der die Spieler per emotionaler Ergriffenheit zum Sieg peischt…..

  • #4
    Klaus Lohmann

    Wenn Rangnick die Marketingmaschine zu sehr bremst, ist er ruckzuck weg. Die kurze RBL-Historie von Liga 5 bis heute zeigt eigentlich deutlich, dass bei Misserfolgen/verfehlten Zielen regelmäßig Köpfe gerollt wurden.

  • #5
    Robin Patzwaldt Beitragsautor

    @Thorsten: Natürlich schießt Geld keine Tore. Aber es erhöht die Chancen auf sportlichen Erfolg natürlich um ein vielfaches, wenn man das Geld gut und clever einsetzt und dabei nicht ganz vom Glück verlassen wird, dann wird man mit dem entsprechenden Geld auch auf Sicht sportliche Erfolge feiern. Natürlich ist die Diskussion um die Werksclubs ein Stück weit verlogen, vielfach auch von Neid gesteuert. Trotzdem sollte man mit dem ‚Produkt Bundesliga‘ diese Entwicklung durchaus kritisch begleiten, das Ganze im Rahmen halten. US-Sport-Verhältnisse wird es hier in Europa so schnell halt nicht geben. Aber RB Leipzig ist schon ein großer Schritt in diese Richtung. Dass das vielen nicht gefällt mag naiv und träumerisch sein, trotzdem ist die Kritik an solchen Vereinen ja auch ein Stück weit berechtigt, wie ich finde.

  • #6
    Robin Patzwaldt Beitragsautor

    @Klaus: Hängt sicherlich davon ab was mit Red Bull vereinbart ist. Wenn man diesen Zwischenschritt beim Konzern ganz bewusst einplant, dann wird es für Rangnick folgenlos sein. Könnte, wie gerade geschildert, ja ein wirklich geschickter Schachzug für das Image des Clubs sein.

  • #7
    Thomas Weigle

    Es ist ja beileibe nicht so, dass Leipzig schon immer terra incognita in Sachen Fußball war. Sowohl bis 45 als auch in der "Zone" waren Leipziger Vereine eine feste Größe, die Lok fuhr 1987 bis ins Pokalsiegerendspiel gegen Ajax Amsterdam. Ach ja, der DFB wurde in Leipzig gegründet und der erste Deutsche Fußballmeister kam aus der Sachsenmetropole.

  • #8
    Thorsten Stumm

    @Robin
    Da bin ich ganz bei Dir. Ich finde, die Haltung der Fans : "Da fahren wir nicht hin" einfach nur hohl und peinlich…..

  • #9
    Klaus Lohmann

    @Thomas Weigle: Schon richtig, aber mit Lok oder Chemie Leipzisch hat dieser umbenannte SSV Markranstädt noch nicht mal den Leipziger Metropolkolorit gemein.

    @Robin: Nur gut, dass wir nach einer verkorksten ersten Liga-1-Saison nie erfahren werden, dass das natürlich genau so geplant war;-)

  • #10
    Robin Patzwaldt Beitragsautor

    @Thomas: Schon richtig! Aber erinnert sei da auch noch einmal an den VfB Leipzig im Jahre 1994. Wobei der damals im vergleichsweise riesigen Zentralstadion in seinem Erstligajahr eine eher traurige Figur abgab. Das wird mit Red Bull im Hintergrund zukünftig wohl nicht mehr so menschenleer aussehen:

    https://www.youtube.com/watch?v=ZJPR9K1HArY

    😉

  • #11
    Thomas Weigle

    @ Robin Ich denke, dass der Fußball im Osten damals generell ziemlich am Stock ging, nur für einen Sieg gg. die SGE hat es 94 im Zentralstadion aber noch gereicht. Zu DDR-Zeiten war das Zentralstadion aber öfters gut gefüllt, wenn es auch nicht oft beim Fußball ausverkauft war, denn immerhin fasste es 120.000 Besucher.

  • Pingback: Presse 10.05.2016 | rotebrauseblogger

  • #13
    Thomas Weigle

    @ Klaus Lohmann#9 Das ist richtig, aber es geht darum, dass Fußball in Leipzig funktioniert, egal aus welcher Leipziger Ecke oder Umland das aktuelle "Spitzenteam" kommt. Es gibt dort, s.a. die Zuschauerzahlen, Hunger nach Spitzenfußball. RB stillt z.Zt. diesen Hunger. Gönn doch den Leipzigern ihren RB.
    Nicht vergessen: es ist der DFB, der die Rahmenbedingungen geschaffen hat, nach denen RB funktioniert, die machen nix, was verboten ist.

  • #14
    Robin Patzwaldt Beitragsautor

    @Thomas: Leipzig ist aus Sich des Brausekonzerns die logische Wahl gewesen, wenn man einen künstlichen Verein in die Bundesliga setzen will. Großstadt, viel Umland, wenig (Sport-)Konkurrenz am Ort. Alles nachvollziehbar. Aber was macht man, wenn der Gönner irgendwann die Freude am Projekt verliert? Ich bin da wirklich gespannt, ob es den Club noch in 10 Jahren an gleicher Stelle gibt, oder ob man dann damit in eine andere Stadt umgezogen ist o.ä..

  • #15
    Klaus Lohmann

    Neues Futter für die RB-Aufregerliste: http://www.spiegel.de/sport/fussball/red-bull-salzburg-aerger-mit-den-fans-wegen-meisterstern-a-1091590.html

    Das ist halt Mateschitz live – wenn es ums Marketing geht, haben Emotionen, Tradition und Mitarbeiter gefälligst das Maul zu halten.

    Ich hab nix gegen die Leipzschiger, gegen ihren Fußball und gegen die RB-Fans, aber dieser Mateschitz geht – im Gegensatz zum SAP-Hopp – schon mal garnicht.

  • #16
    Robin Patzwaldt Beitragsautor

    Ja, Klaus. Das habe ich vorhin auch mit Interesse gelesen. Da hat er in Leipzig den Vorteil, dass der Club der den Ursprung von RB bildete wohl nicht mehr relevant genug ist um zukünftig noch Ärger zu produzieren…

  • #17
    Klaus Lohmann

    Robin, Mateschitz wird *jeden* Club, egal wie alt und/oder relevant er ist, dem eigenen Marketing "opfern", wenn er es für renditesteigernd hält.

  • #18
    kassandro

    RB Leipzig wird ein Topverein werden und in ein paar Jahren in der CL mitmischen. In nicht allzu ferner Zukunft wird RB sogar zu den europäischen Topclubs gehören.

  • #19
    discipulussenecae

    Ohne Bayern München wäre Deutschland nicht Weltmeister geworden. Aber ich finde es trotzdem falsch, wenn die Bundesliga aktuell auf eine zwei-Klassen-Gesellschaft hinausläuft: FCB und BVB gegen den Rest. Auch in Spanien etablieren sich mittlerweile Vereine hinter Real und Barca. Von daher finde ich es richtig, daß ein finanziell gut aufgestellter Verein mit einem großen Fan-Potential mittelfristig diese langweilige Dominanz angreifen wird.

    Aber Sie haben auch Recht: "Was macht man, wenn der Gönner irgendwann die Freude am Projekt verliert? Ich bin da wirklich gespannt, ob es den Club noch in 10 Jahren an gleicher Stelle gibt, oder ob man dann damit in eine andere Stadt umgezogen ist o.ä." Red Bull produziert im Gegensatz zu BASF und VW eben nicht vor Ort in Leipzig …

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