Grüne Hauptstadt Europas: Essen gab 1000 Euro für die Fremdschäm-Zwerge

Viele Leser und Leserinnen haben gestern dieses Video der Ruhpott-Revue gesehen, mit denen als Zwerge verkleidete Menschen sich freuten, das Essen Grüne Hauptstadt Europas ist. Die Reaktionen unserer Leserinnen und Leser reichten vom Wunsch, nach Konsum des Videos sofort zu sterben bis zu der ängstlichen Frage, wie sie das gesehene jemals wieder vergessen können. Es kam aber ach die Frage auf, ob das Stück öffentlich gefördert wurde. Wir haben nachgefragt: Ja. Das Stück „Kumpel Antons Grüne Hauptstadtrevue“, zu dem das Lied mit den Fremdschäm-Zwergen gehört, wurde vom „Projektbüro Grüne Hauptstadt Europas – Essen 2017″ im Rahmen der Bürgerprojekte mit 1000 Euro gefördert.

 

 

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9 Kommentare

  1. #1 | Das war die Woche, die gewesen sein wird: Tschüss 2016, du Arschloch – hallo 2017! | xtranews – das Newsportal aus Duisburg sagt am 3. Januar 2017 um 17:11 Uhr

    […] Ja, Essen ist die grüne europäische Hauptstadt des Jahres 2017. Das man aber nicht unbedingt mit diesem Video dafür werben sollte, steht glaube ich außer Frage. Nun ist Musik Geschmacksache. Aber in dem Fall hätte man vielleicht eher kein Video dazu drehen sollen. Zudem hat Walt Disney das mit den Zwergen in „Schneewittchen“ nun besser hinbekommen – außerdem ist „Hi, ho, hi, ho, wir sind vergnügt und froh“ definitiv der bessere Song. Nun denn. (Ja, sie haben das sicherlich alles gut gemeint, aber das Gegenteil von gut ist…)Kudos an die Ruhrbarone. […]

  2. #2 | der, der auszog sagt am 3. Januar 2017 um 17:46 Uhr

    Gestern Abend lag die Anzahl der Aufrufe dieses Videos auf YouTube noch im dreistelligen Bereich. 800undnochwas. Heute hat das Video bereits 3.372 Aufrufe. Ein Teil der 1.000 Euro sollten an die Ruhrbarone gehen, durch deren PR sich die Zahl der Aufrufe über nacht vervierfacht hat. 😎

  3. #3 | kE sagt am 3. Januar 2017 um 23:38 Uhr

    1000 EUR sind gut investiert, wenn jetzt viele Menschen wissen, dass Essen Irgendwas ist.

    Die anderen Ruhrpottstädte können auch jederzeit auf das Essener Video verweisen, falls doch mal die Situation kommt, dass um Investitionen etc. geworben wird, um Essen in das richtige Licht zu rücken.

  4. #4 | Kumpel sein Freund sagt am 4. Januar 2017 um 11:40 Uhr

    Sehr gutes Video mit einem super eingängigen Song – passend auf die hier lebenden Menschen, die Region und die Kultur (ich glaube, erst wir Ruhris haben den Schrebergarten mit Gartenzwergen als Kulturgut quasi etabliert).
    Bescheidenheit, Demut und Zufriedenheit mit dem Erreichten zeichnet den eingeborenen Ruhri aus. Wir können stolz auf uns und den Strukturwandel sein.

  5. #5 | Uta Hansen sagt am 4. Januar 2017 um 17:35 Uhr

    Diese Ruhrpott-Revue finde ich nur peinlich; ich schäme mich für meine Stadt. Primitiver geht es kaum.

  6. #6 | Rocky sagt am 13. Januar 2017 um 15:17 Uhr

    Wer ist Uta Hansen????
    Ich schäme mich sehr für Uta Hansen:
    Zitat Forest Gump:
    Dumm ist der, der Dummes tut. ( oder schreibt)
    Glückauf liebe Uta!

  7. #7 | Andy sagt am 14. Januar 2017 um 22:55 Uhr

    Diese ganze abwertende stimmungsmache gegen Menschen die sich engagieren und versuchen etwas positives für die Stadt essen zu machen
    DAS IST PEINLICH
    Natürlich kann man über die Musik die Zwerge und auch den Text trefflich streiten
    Und natürlich muss das nicht jedem gefallen
    Herbert grönemeyer findet auch nicht jeder gut
    Also tiefer hängen
    Viele Kommentare sind typisch(a)soziale Medien

  8. #8 | KE sagt am 14. Januar 2017 um 23:30 Uhr

    #7
    Engagement ist gut.
    Das Stück ist es aus meiner Sicht nicht.

    Wenn ich bspw an die Eröffnung des Kulturhauptstadtjahres mit Grönemeyer denke, erkenne ich grosse Unterschiede, natürlich auch beim Budget

  9. #9 | Robert Müser sagt am 15. Januar 2017 um 12:54 Uhr

    Auweia,
    das Zuschauen und Zuhören tut schon richtig weh, zu diesem Meisterwerk fällt mir eigentlich nur dieser Satz ein:

    "My brain hurts!"
    (Monty Python)

    Quelle:
    https://m.youtube.com/watch?v=evlrs5Bi_6E

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