#1 | Jens König sagt am 14. November 2008 um 18:58 Uhr

Also ersmal habbich jetz Augenkrebs. Die Schrift hier in diesem Kästchen ist ja schon winzig, mein Laptop der letzte Kernschrott was die Darstellung angeht, meine Brille alt (ich auch, und weitsichtig sowieso) aber der Scan, oh mannomann.

Ansonsten sehr schöne Geschichte.
Denn einerseits ists ja lustig, zu lesen, wie ein Professor sich so um Kopf und Kragen redet. Ich frage mich wirklich, ob der Mann allen Ernstes allein lebensfähig ist, vielleicht spekuliert er auf Klageabweisung wegen geistiger Umnachtung.

Andererseits werden wir hier Zeuge, wie jemand, der in einem Job, den er dem Anschein nach zugeschustert bekommmen hat („Der Bruder (…) schafft bei der AGR. Kann sein, dass das wichtiger war.“) auf einmal verantwortlich gemacht wird. Bisher kennen wir das Zuschustern aus der Politik, Versorgungspöstchen sind gang und gäbe, ungefährlich und ein sicheres Einkommen garantierend. Da wird man Kreditanstalt-für-Irgendwasanderesalsgeplant-Chef oder Oberhoschi bei irgendeinem olympischen Sportbund, meistens aber Aufsichtsrat. Im Zeitungsverlag z.B, aus purer Dankbarkeit vielleicht auch Institutsvorsitzender bei einem Personaldienstleister.
Wirklich klassisch der AR einer Bank. Die sich zwar verspekuliert oder anderen Pleitebanken das Geld hinterherwirft. Aber verantwortlich ist keiner und wird keiner gemacht.
Das ist scheinbar nicht immer so und das ist das interessante, neue an dieser Geschichte. Aber es dürfte einmalig bleiben.