Im Zuge der Erstellung eines neuen Rahmenterminkalenders für die Saison 2020/21 hat die DFL Deutsche Fußball Liga am heutigen Mittwoch die Clubs der Bundesliga und 2. Bundesliga um ihre Einschätzung zu verschiedenen Planungsvarianten gebeten. Durch dieses vom DFL-Präsidium veranlasste Vorgehen soll ein Meinungsbild dazu eingeholt werden, welches Modell unter den gegebenen Rahmenbedingungen von den Clubs mehrheitlich befürwortet wird.
Ein neuer Rahmenterminkalender ist notwendig, da der Spielbetrieb der laufenden Saison 2019/20 aufgrund der Corona-bedingten zwischenzeitlichen Aussetzung länger als ursprünglich geplant andauert – die Relegation mit den letzten sportlichen Entscheidungen der Spielzeit steht bis zum Abschluss am 11. Juli noch aus.
Schauinsland Reisen bleibt auch künftig Namensgeber der Arena. Das Duisburger Vorzeige-Unternehmen, einer der Top-Ten-Reiseveranstalter weltweit, hat den Vertrag für die Namensgebung der schauinsland-reisen arena jetzt um ein weiteres Jahr verlängert – unabhängig von der Spielklassenzugehörigkeit des MSV.
„In einer für uns außergewöhnlichen Zeit war die Verlängerung ehrlicherweise keine leichte Entscheidung, da wir vor allem eine Verantwortung unseren Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen gegenüber haben, die in den vergangenen Monaten über ihre Grenzen hinaus gehen mussten, um die Herausforderungen der Pandemie zu meistern. Aber weil für uns Tradition und Partnerschaft auch über die Touristik hinaus ein hohes Gut darstellen, und weil der MSV Duisburg weit über die Grenzen der Stadt eine unglaublich hohe und mittlerweile auch durchweg positive Strahlkraft hat, haben wir uns für die Fortsetzung, dieser für beide Seiten erfolgreiche Partnerschaft entschieden“, bekräftigt Gerald Kassner, Geschäftsführer Schauinsland-Reisen.
Über eine Stunde lang wurde viel geredet und erklärt. Der finale Eindruck beim interessierten Zuhörer: Viele Gerede von Fehlern und einer neuen Demut, aber nur wenig bis keine Aufbruchsstimmung!
Ruhrpott Rodeo – ein Wochenende lang im Stream mit vielen Gästen
Viele Veranstalter kämpfen gerade um das blanke Überleben. Wegen der Corona-Pandemie ist die komplette Festival-Saison abgesagt und viele Konzertemacher überlegen krampfhaft nach Alternativen, wie sie sich trotz Shutdown neu aufstellen können. Der Ruhrpott-Rodeo Veranstalter Alex Schwers hat rund 50 Protagonisten eingeladen – und vom Bürgermeister von Hünxe über Schlagestar Michael Wendler bis zu vielen Punkrock-Protagonisten von Knochenfabrik bis Pöbel & Gesocks hat er eine sehr bunte Mischung an Akteuren für dieses Livestream-Festival zusammen getrommelt.
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Transparent auf Schalke gegen Clemens Tönnies | Foto: Peter Hesse
Schalke 04 ohne Clemens Tönnies – das erschien lange undenkbar. Heute verkündeten die Königsblauen auf Gelsenkirchen den Rückzug des milliardenschweren Patriarchen nach 26 Jahren. War es eine Ära der Großmannssucht oder finanzielles Harakiri? Unsere Autoren haben die unterschiedlichsten Meinungen zum Ende der Fleischbaron-Ära in der Veltins Arena.
Ich mag an Clemens Tönnies, dass meine Kater total auf sein Hackfleisch der Marke Landjunker abfahren. (Peter Ansmann)
Das Beste an Tönnies ist, dass er jetzt weg ist. (Sebastian Bartoschek)
Billigfleisch ist eine unschätzbare zivilisatorische Errungenschaft die uns vor dem Rückfall in die Hildmann‘sche Barbarei (aka Veganismus) bewahrt und ein Geschenk für Geringverdiener. (Don Droprock)
Kein Tag ohne Schlagzeilen rund um den FC Schalke 04. Nachdem am Montag die Nachricht die Runde machte, dass der Klub womöglich in Kürze auf eine Millionenschwere Landesbürgschaft zurückgreifen muss um seine finanzielle Zukunft abzusichern, erreichte am heutigen Dienstag ein Statement des Vereins die Fans, auf das viele von ihnen mit großer Erleichterung reagiert haben werden:
„19 Jahre lang war Clemens Tönnies Vorsitzender des Schalker Aufsichtsrats: Am Dienstag (30.6.) teilte der 64-jährige Unternehmer dem Verein mit, dass er mit sofortiger Wirkung von diesem Amt zurücktritt und das Gremium verlässt“, hieß es da plötzlich auf der Vereinshomepage.
Die üblichen Lobeshymen begleiteten im Folgenden den Mann, der für viele im Umfeld zuletzt zu einer großen Belastung geworden war. Rassismus-Vorwürfe im vergangenen Herbst, nun die unrühmlichen Vorgänge rund um seinen Schlachthof, der in Zeiten der Corona-Pandemie für viele zum Symbolbild der Krise geworden war. Sowohl auf Schalke als auch in Sachen COVID-19.
Jetzt hat Tönnies zumindest in Sachen Königsblau die (ersten) Konsequenzen aus der massiven Kritik an seiner Person gezogen. Der Druck war wohl schlicht zu groß geworden. Und das führt uns direkt zu der Frage: Warum kippte die Stimmung im Umfeld des Bundesligisten erst so spät gegen Tönnies?
Laptop Innenleben Foto: Sebastian Klein/Wikipedia Lizenz: CC BY-SA 3.0
Horror vacui ist ein Begriff aus der Kunst. Er beschreibt das Bedürfnis der Maler, jede freie Fläche auszumalen, mit Formen und Farben zu füllen. Ich fürchte mich vor dem Horror vacui. Die Angst, dass in meinem Kopf Bilder von dem zehntausendfachen sexuellen Missbrauch von Kindern entstehen. Bilder, die sich einfressen, weil sie Vorstellungen erzwingen, die unmenschlich, grausam, widerwärtig sind. Von unserem Gastautor Horst Kläuser.
Da liest man, fast wie die aktuellen Benzinpreise, dass nach Ermittlungen aus dem Bergisch Gladbacher pädokriminellen Fall 30.000 Täter festgestellt wurden. Dreißigtausend! Das sind mindestens 30.000 Kinder, vermutlich mit einem Faktor zu multiplizieren, der jedem Menschen mit Empathie die Sprache verschlägt.
Sky zieht insgesamt eine positive Saisonbilanz. Die durchschnittlichen Reichweiten in der Fußball-Bundesliga lagen mit einem Plus von drei Prozent über Vorjahresniveau und durchschnittlich bei 4,22 Millionen Zuschauern im TV und auf Sky Go. Insbesondere der Samstagnachmittag war dabei stark. Rund 1,8 Millionen Zuschauer schalteten im Schnitt an jedem Samstag ein und damit 12 Prozent mehr als in der Vorsaison.
Der Bundesliga-Samstag am 26. Spieltag war mit dem Revierderby Dortmund gegen Schalke die stärkste Sky Übertragung überhaupt mit 3,81 Millionen Zuschauern (TV + Sky Go), davon 2,45 Millionen Zuschauer im Free-TV auf Sky Sport News HD, der Marktanteil lag am Samstagnachmittag bei überragenden 27,2 Prozent. Zugleich war dieser erste Spieltag nach der Corona-Pause der reichweitenstärkste Bundesliga-Spieltag der Sendergeschichte mit 6,58 Millionen Zuschauern (TV + Sky Go) am Samstag und Sonntag.