
In Deutschland sind in den vergangenen Jahren neue kommunistische Jugendgruppen entstanden, die sich betont kämpferisch, diszipliniert und revolutionär inszenieren. Namen wie „Young Struggle“ oder „Rote Jugend Deutschland“ stehen für eine Szene, die ästhetisch und ideologisch an stalinistische und maoistische Traditionen anknüpft – und damit an ein Politikverständnis, das mit demokratischer Aushandlung wenig zu tun hat.
Eine aktuelle Handreichung des Projekts „MAAP – Monitoring und Analyse antisemitischer Protestdynamiken“ beschreibt diese Gruppen als klar hierarchisch organisiert, mit einem ausgeprägten Kaderprinzip und einem autoritären Selbstverständnis. Ziel sei es, gezielt junge Menschen anzusprechen, sich überregional zu






