Promi-Falle ‚Social Media‘: Wer aus seinen Fehlern nicht lernt, der verspielt jedes Verständnis

Ex-BVB-Profi Ilkay Gündogan steht einmal wieder in der Diskussion. Archiv-Foto: Robin Patzwaldt

Man mag es eigentlich gar nicht so recht glauben, aber der Deutsche Fußball hat tatsächlich eine weitere Debatte über vermeintliches Fehlverhalten einiger seiner Repräsentanten in den Sozialen Medien zu verzeichnen.

Einmal mehr ist der Ex-Dortmunder Ilkay Gündogan daran beteiligt. Was ist passiert? Weil sie bei Instagram kurzzeitig ein Bild likten, auf dem türkische Nationalspieler salutieren, haben Gündogan und Emre Can für viel Wirbel gesorgt.

Die laufende türkische Militäroffensive in Nordsyrien wird international scharf kritisiert. Die beiden DFB-Auswahl-Spieler jedoch likten bei Instagram ausgerechnet in diesen Zeiten ein von Cenk Tosun verbreitetes Foto, auf dem zu sehen ist, wie dieser und andere türkische Nationalspieler beim 1:0-Sieg gegen Albanien beim Jubeln salutieren.

Der dazu eingestellte Begleittext lautete übersetzt: „Für unsere Nation, vor allem für jene, die für unser Land ihr Leben riskieren“.

Weiterlesen

Türkischer Einmarsch in Kurdistan: Was für eine Tragödie?! Was für ein Irrsinn?!


Was für eine Tragödie?! Was für ein Irrsinn?! Die Türkei überfällt den Norden Syriens. Ihr Ziel die Kurden und Yesiden zu vertreiben. Die PYD/YPG, die den IS besiegte und die Yesiden beschützte, wurde von ihren amerikanischen Verbündeten im Stich gelassen. Die Nachrichten werden stündlich grausamer und offenbaren die seit Generationen bekannten, nicht gebannten Folgen moderner Kriegsführung. Das Neuste sind Meldungen, dass Russland und die Assad-Milizen in dieses Gebiet vorstoßen. Pest und Cholera… Von unserem Gastautor Kaya Gercek.

Am Samstag wurde in Köln zur Demonstration aufgerufen. 10.000 von überwiegend kurdisch-stämmigen Demonstranten kamen zur Deutzer Werft. Fast ein jeder mit einer Fahne versehen,

Weiterlesen

„Ein Solidaritätszuschlag für das Ruhrgebiet wäre eine wunderbare Sache!“

Waltrops Bürgermeisterin Nicole Moenikes (CDU) im exklusiven Ruhrbarone-Interview.

Im Frühjahr 2014 setzte sich die damalige CDU-Bürgermeisterkandidatin Nicole Moenikes, ein bis dahin lokalpolitisch noch völlig unbeschriebenes Blatt, in der Stichwahl gegen die Amtsinhaberin und haushohe Favoritin Anne Heck-Guthe (SPD) in Waltrop (Kreis Recklinghausen) sensationell durch.

Die Bürger wählten mit ihr ‚frischen Wind‘, wünschten sich mehrheitlich den im Wahlkampf versprochenen neuen Schwung für das überschuldete Städtchen im Norden von Dortmund.

Gut fünf Jahres ist es jetzt auch her, dass Ruhrbarone-Autor Robin Patzwaldt, der selber seit 1973 in Waltrop lebt und sich auch hier im Blog in den vergangenen Jahren mit vielen Themen der Region immer wieder beschäftigt hat, mit der Überraschungssiegerin, kurz nach ihrer Amtseinführung, ein ausführliches Interview über die vielen Herausforderungen die damals vor ihr lagen führte.

Von der großen Schuldenlast (Waltrop liegt seit Jahren in den Top-10 der Städte mit der höchsten Pro-Kopf-Verschuldung in NRW), über die seit Jahren vorherrschenden Streitthemen NewPark, Kraftwerk Datteln 4, bis hin zum Trianel-Meiler in Lünen und B474n. Es liegen vergleichsweise viele überregional mit Interesse begleitete Themenpakete auf den Schreibtischen im Waltroper Rathaus. Und das schon über viele Jahre.

Im kommenden Jahr sind bekanntlich wieder Kommunalwahlen in NRW. Noch hat sich Moenikes nach eigener Aussage nicht entschieden, ob sie eine weitere Amtszeit anstreben wird. Doch was ist aus den großen Plänen von damals geworden? Was hat die Bürgermeisterin von den Vorhaben aus ihrer Sicht inzwischen umsetzten können, woran hapert es aktuell ihrer Meinung nach noch?

Weiterlesen
Werbung


Neuigkeiten aus dem Land der Tausendundeinen Mörder

Sahar Tabar auf Instagram Bild: Screenshot

Von unserer Gastautorin Anastasia Iosseliani

Geehrte Leser!

Es gibt wieder Neuigkeiten aus dem Land der Tausendundeinen Mörder, dem Iran, dem Land der Arier, das einstweilen auch als Land aus Tausendundeiner Nacht bekannt war: Wie verschiedene Medien, wie zum Beispiel die «Neue Zürcher Zeitung» und «Iran Journal» berichteten, wurde die Influencerin Sahar Tabar verhaftet wegen angeblicher «Gotteslästerung, Anstiftung zur Gewalt, Einnahmen durch unmoralische Mittel, Missachtung der islamischen

Weiterlesen

Der Ruhrpilot

Gelsenkirchen


Ruhrgebiet:
Wohnort entscheidet über Bildungserfolg(€)…WAZ
NRW: Kapitulation des Verlegertums(€)…Welt
NRW: Der ruhige Raufbold (€)…Cicero
Debatte: Benennen wir das Problem des Rechtsterrorismus…Welt
Debatte: Alarmzeichen verdrängen seit 1945…Zeit
Debatte: Erdogans Gewinn…FAZ
Debatte: Apartheid-Siggis eleganter Zwilling…Jungle World
Debatte: Was macht der Westen – außer zu reden?…Tagesspiegel
Debatte: Nicht schon wieder ein Weltuntergang(€)…Welt
Debatte: Persona non Greta(€)…Cicero
Debatte: Hütet euch vor den Verlierern(€)…FAZ
Ruhrgebiet: 25.000 Besucher kommen zur „lit.RUHR“…DLF
Bochum: Massenschlägerei im Bermudadreieck…Ruhr24
Bochum:
Spielzeit startet mit langer Clubnacht(€)…WAZ
Dortmund: Busse sollen Fahrgäste bald abholen(€)…Ruhr Nachrichten
Duisburg: Stadt testet smarte Straßenlaternen(€)…RP Online
Duisburg: Juden zeige Gesicht in Rheinhausen(€)…WAZ

In Schönheit schrumpfen?


Die taz-Wirtschaftskorrespondentin Ulrike Herrmann hat in einem Artikel beschrieben, wie eine konsequente ökologische Wirtschaftspolitik ohne fossile Energie und Kernkraft aussieht. Ihr Vorbild ist die britische Kriegswirtschaft.

Wie sieht die Zukunft aus, wenn die Wirtschaft nach ökologischen Maßstäben zum Beispiel ohne den Einsatz von fossilen Brennstoffen und Kernenergie umgebaut wird? Die taz-Wirtschaftskorrespondentin und Buchautorin Ulrike Herrmann hat sich in der taz mit der Frage beschäftigt und sich die Pläne der Grünen angeschaut. Unter Klimagesichtspunkten schneiden die Grünen dabei nicht gut ab. Die Idee, CO2 zu verteuern und die Mehrkosten vor allem den Menschen mit geringen Einkommen zu erstatten sowie mit den staatlichen Einnahmen Investitionen zu fördern, erteilt Herrmann eine Absage:

Weiterlesen
Werbung


Versemmelt – Stefan Laurin #Live


Stefan Laurin schreibt in seinem Buch „Versemmelt“ über die Fehler und Ignoranz im Ruhrgebiet. Er beschreibt die vertanen Chancen und den mangelnden Willen zu gestalten. Das Revier hatte viele Möglichkeiten; die meisten hat es nicht genutzt. Keine Region Deutschlands, ja Europas, von dieser Größe wird dilettantischer regiert. In der Serie #Live im CORRECTIV-

Weiterlesen

Der Ruhrpilot

Kurdische Demonstration gegen Erdogans Krieg im Januar 2018 in Köln

NRW: Zehntausend Kurden demonstrieren friedlich in Köln…KStA
Debatte: Botschaft an Judenfeinde und Freunde…Bild
Debatte: Fast täglich werden in Deutschland Juden angegriffen…Welt
Debatte: Der Baum des Gedenkens…taz
Debatte: Ordentlich, pünktlich – langweilig?(€)…FAZ
Debatte: Deutschland steckt schon längst in der Rezession…Welt
Debatte: Mehr Sauerland wagen…FAZ
Ruhrgebiet: Deshalb rollen bald 300 Panzer der US-Army durchs Revier…Ruhr24
Bochum: Förderschüler verlegen Stolperstein(€)…WAZ
Dortmund: Bezirksbürgermeister erhielt Drohungen(€)…Ruhr Nachrichten
Dortmund: „Nimm das, Adolf!“…Nordstadtblogger
Essen: „Keine Krise war da schon Party“(€)…FAZ
Essen: Goldenen Madonna feiert 1000jährigen Gebutstag(€)…WAZ