
In wenigen Wochen beginnt die Ruhrtriennale und schon jetzt macht Intendantin Stefanie Carp das, was sie am schlechtesten kann: Interviews geben, die nicht über dummlinke Allgemeinplätze wie „Demokratie stört den Kapitalismus“ hinauskommen und nur eine eher dürftige Bilanz vorlegen konnte. 27.000 Tickets hat die Ruhrtriennale während der Saison des Antisemitismus-Skandals im vergangenen Jahr verkauft. Damit wurde jedes Ticket bei gut 13 Millionen Subventionen vom Steuerzahler mit gut 500 Euro bezuschusst. Das man da als Intendantin etwas gegen den Kapitalismus und dem ihm innewohnenden Leistungsgedanken hat, ist gut nachvollziehbar. Dass es anders geht, hat die Christuskirche in Bochum mit ihrem anspruchsvollen Konzertprogramm gezeigt. Aus der heute vorgelegten Bilanz geht hervor, dass zu den 69 Kulturveranstaltungen, 33.325 Besucher kamen. Es gab eine öffentliche Förderung in Höhe von 8.500 Euro durch die Stadt Bochum, das entspricht 0,25 Cent je Kulturbesuch.







