Uraufführung am Tanztheater Wuppertal: Neues Stück II von Alan Lucien Øyen

Neues Stück II am Tanztheater Wuppertal von Alan Lucien Øyen (Foto: Mats Bäcker)

Als vor nur drei Wochen Dimitris Papaioannou mit „Seit sie“ die Nach-Pina-Bausch-Ära am Wuppertaler Tanztheater einläutete, hatte der Choreograph vor lauter trickreicher Bilder das Tanzen vergessen. Das machte nun bei der Premiere des noch unbetitelten Neuen Stückes II am 2.6. der junge norwegische Choreograph Alan Lucien Øyen anders.

Zunächst einmal zeigt jedoch das Bühnenbild von Alex Eales, dass es tanzen kann. Der Brite hat mehrere Elemente gebaut, die Teile von Räumen mit Fenstern, Lampen und Türen,   abblätternder Wandfarbe und sich lösenden Tapeten zeigen.

Weiterlesen

Nach historischer Pleite bei den ‚Ösis‘: Muss man sich jetzt ernste ‚Sorgen‘ um die DFB-Elf machen?

Joachim Löw. Quelle: Wikipedia, Foto: Steindy, Lizenz: CC BY-SA 3.0

Nein, das war gar nichts. Mit 1:2 unterlag die Deutsche Fußball-Nationalmannschaft am Samstagabend im letzten Test vor der endgültigen Kader-Nominierung für die Weltmeisterschaft 2018 in Russland in Klagenfurt den gastgebenden Österreichern.

Nicht nur, dass es am Ende die erste Niederlage gegen die Alpenrepublik seit inzwischen 32 Jahren (!!!) war, die DFB-Elf ist damit inzwischen bereits seit fünf Spielen sieglos und präsentierte sich von einer guten WM-Form einmal mehr noch meilenweit entfernt.

Und auch wenn es die bundesdeutsche Kicker-Auswahl in der Vergangenheit mit schöner Regelmäßigkeit geschafft hat sich bei den wichtigen Turnieren stets zu steigern, dort nur ganz selten einmal tatsächlich in einer Vorrunde scheiterte, gibt es diesmal doch ungewöhnlich viele Anzeichen, die einen durchaus skeptisch in Richtung der Weltmeisterschaft blicken lassen.

Weiterlesen

HFC Falke – Der Fanverein als Vorbild

 

Marco „Büffel“ Meyer

Als der Hamburger Sportverein (HSV) 2014 beschloss, seine Profifußballer in eine Aktiengesellschaft auszulagern, sorgte das bei vielen Fans für Unmut. Einige brachen mit dem HSV und gründeten ihren eigenen Verein: Der HFC Falke. Der Fußballclub könnte zum Vorbild für andere Fans werden. 

Büffel, das ist der Spitzname von Marco Meyer und als „Büffel“ ist er auch in der Fanszene bekannt. Er war Hooligan und Ultra, gehörte zu den Gründern der „Chosen Few“ und seit seiner Kindheit schlug sein Herz für den HSV: „Ich war bei Heimspielen, ich war bei Auswärtsspielen, ich war Mitglied des HSV. Aber ich wollte, dass der HSV ein Sportverein bleibt – der auch eine Profifußballabteilung hat.“ Das sah die Mehrheit der HSV-Mitglieder anders. Ende Mai 2014 beschloss die Mitgliederversammlung des HSV die Profifußballer in die HSV Fußball AG auszulagern. 

Weiterlesen
Werbung


Der Ruhrpilot

Alice Weidel und Alexander Gauland auf dem AfD Bundesparteitag 2017 in Köln Foto: Olaf Kosinsky Lizenz: CC BY-SA 3.0 DE


Debatte: 
Gauland meint exakt das, was er sagt…Welt
NRW: Auf den Höfen beginnt das Zittern…WN
Debatte: Gauland nur noch widerlich…FAZ
Debatte: Gegen den Rassismus der geringen Erwartungen…Jungle World
Debatte: Gegen die Ideologie der Eindeutigkeit…FAZ
Debatte: „Manche Spezies können mithalten“…taz
Debatte: Das Problem ist der Euro selbst…Cicero
Ruhrgebiet: Kollegah zahlt 40.000 Euro Kaution für inhaftierten Freund…Welt
Ruhrgebiet: Kultur ist für alle da…Welt
Bochum: Eine junge Frau wirbt um Verständnis für „Bananen-Spinnen“…WAZ
Dortmund: Ausstellung über den Widerstand in Europa…Nordstadtblogger
Essen: US-Strafzölle könnten Hunderte Firmen treffen…WAZ
Essen: Medienkunstmesse C.A.R. setzt neue Leuchtzeichen…WAZ

Gauland und die Nazizeit: In tausend Jahren noch kein Vogelschiss

Alexander Gauland Foto: Metropolico.org Lizenz: CC BY-SA 2.0

Rechtsradikale aller Fraktionen haben ein Problem mit der deutschen Geschichte. Das ist nicht neu. Den Nazis waren die verlaust in Langhäusern unter einem Dach mit Kühen und Schweinen lebenden Germanenstämme so peinlich, dass sie sich mit „Thule“ ein untergegangenes Großreich herbei fantasierten und eine eigene Organisation, das SS-Ahnenerbe, nach seinen Resten suchen ließen. Und auch nach dem verlorenen Krieg, nach der Shoah, den millionenfachen

Weiterlesen

„BDS würde bei uns kein Konto bekommen“

BDS-Plakat mit übermalter Israel-Flagge Foto: Takver Lizenz: CC BY-SA 2.0


Die Bank für Sozialwirtschaft wehrt sich gegen den Vorwurf, den Boykott gegen Israel zu unterstützen. Die Jüdische Stimme für einen gerechten Frieden im Nahen Osten hat trotzdem ein Konto.

Die Bank für Sozialwirtschaft ist stolz auf ihre Geschichte. Das erste Sozialunternehmen Deutschlands sei man bei der Gründung 1923 gewesen, steht auf der Homepage des Unternehmens. Und dazu eine Bank, die immer eng mit dem Judentum verbunden war: Zu den

Weiterlesen
Werbung


Der Ruhrpilot

Platzregen Foto: Photones Lizenz: CC BY-SA 3.0


NRW:
 Unwetter – Land will betroffenen Städten helfen…WAZ
Debatte: Die Autoindustrie gerät an ihre Grenzen…FAZ
Debatte: Wenn der Ball erst rollt…Jungle World
Debatte: Mehr Wohnungen, mehr Schönheit!…Welt
Bochum: Energiewende – Immer öfter wird der Strom abgestellt…WAZ
Dortmund: Konzerte, Lesungen, Poetry-Slams vor dem U-Turm…WAZ
Dortmund: Streit zwischen Großfamilien eskaliert – 250 Menschen beteiligt…Welt
Duisburg:  IHK-Chef rügt Trumps „Wild-West-Methoden“…WAZ
Essen: Ruhrauto-E droht mit dem Rückzug…WAZ
Essen: Lautstarke Proteste gegen neue Ausländerbehörde…WAZ

Bill Cosby und Roseanne Barr: Das wohl endgültige Ende einer unschuldigen Jugenderinnerung

Bill Cosby. Quelle Wikipedia, Foto: National Science Foundation, Lizenz: gemeinfrei

Wer, wie ich, derzeit um die Mitte Vierzig ist, für den dürften sowohl die ‚Bill Cosby Show‘ als auch die Sitcom ‚Roseanne‘ mit hoher Wahrscheinlichkeit bis in die Gegenwart hinein ebenfalls noch immer zu den schöneren Überbleibseln der eigenen TV-Vergangenheit aus der inzwischen längst verstrichenen Jugendzeit gehören.

Ich mochte beide Serien über die Jahre hinweg so sehr, dass sie, wie selbstverständlich, auch in meine private DVD-Sammlung mit eingegangen sind, so dass ich sie, wenn immer mich mal wieder etwas Nostalgie überkommt, hervorgekramt werden können, ich mir direkt ein paar Folgen mit den liebgewonnenen Charakteren frisch in Erinnerung bringen kann.

Die Hauptdarsteller, so unterschiedlich sie in ihrer jeweiligen sozialen Umgebung der Serienrollen auch gewesen sind, wurden durch ihre jeweiligen Rollen für Millionen zu liebgewonnenen ‚Freunden‘ und ‚Bekannten‘. Auch ich selber bin quasi mit den Kindern dieser klassischen US-Fernseh-Familien gemeinsam ein Stück weit zusammen erwachsen geworden.

Umso schmerzhafter ist es jetzt in diesen Tagen und Wochen für mich ganz persönlich miterleben zu müssen, wie sehr die beiden prominentesten Köpfe dahinter, Bill Cosby und Roseanne Barr, ihr eigenes Vermächtnis brutal mit Füßen treten, nach so vielen Jahren jetzt arg unsanft vom sprichwörtlichen Sockel ihres TV-Denkmals geholt werden.

Weiterlesen