Das verhüllte Shoah-Merkmal auf dem Willi-Pohlmann-Platz in Herne. Im Hintergrund die „Zille“. (Foto: Sebastian Bartoschek)
Demokratischer Protest am Sonntag, 13. Mai, ab 10 Uhr gegen einen Rechtsaußen der AfD. Der tritt in der Gaststätte „Zille“ am Willi-Pohlmann auf, ist eng mit der Identitären Bewegung verwoben, Vorsitzender der „Patriotischen Plattform“ und Islamwissenschaftler: Dr. Hans-Thomas Tillschneider. Er spricht über „Islam und Antisemitismus“. Um ihn und die seinen nicht zu provozieren, wird das Shoah-Mahnmal nicht enthüllt. Klingt surreal? Ist es auch. Ebenso wie Aussagen des Pächters der Zille, nach denen „andere Parteien viel größere Arschlöcher“ beinhalten, als die AfD. Wir sprechen mit Simon Liebig, der Gegenveranstaltung mit organisiert. Die Veranstaltung bei Facebook findet ihr hier, und einen Aufruf der SPD Herne hier.
Israelische F16A Netz-107 mit 6,5 Abschüssen anderer Flugzeuge und mit dem Abschuss des irakischen Kernreaktors – ein Weltrekord für eine einzelne F16 Foto: Zachi Evenor und MathKnight Lizenz: CC BY 3.0
Israel greift Dutzende iranische Stellungen in Syrien an, titelt die Süddeutsche. Eskalation im Nahen Osten: Israel greift iranische Stellungen in Syrien an, so t-online. Israel greift Dutzende iranische Ziele in Syrien an, behauptet der MDR. Israels Armee greift zahlreiche iranische Ziele in Syrien an, lautet die Ansicht der Deutschen Welle. Unter dem Titel „Israel greift iranische Ziele in Syrien an“ heißt es auch bei der Tagesschau: „Jetzt haben iranische Truppen in Syrien offenbar Stellungen auf dem Golan mit Raketen beschossen. Israel reagierte mit Angriffen auf Ziele in Syrien.“ Anders ausgedrückt: iranische Raketen wurden nur „offenbar“ auf Israel abgeschossen, aber die israelische Reaktion darauf ist ein Fakt. Von unserem Gastautor von Ulrich W. Sahm.
Der unbedarfte Leser muss zum Schluss kommen, dass Iran vielleicht gar keine Raketen abgeschossen hat und dass das nur eine bedingt glaubwürdige israelische Behauptung ist. Obgleich die Iraner eben noch „offenbar“ Israel beschossen haben, werden dann aber syrische Staatsmedien zitiert, denen die Tagesschau mehr Glaubwürdigkeit zugesteht, als dem israelischen Militärsprecher.
Emmanuel Macron Foto: Gouvernement français Lizenz: CC BY-SA 3.0 fr
NRW: Macron erhält Karlspreis…FAZ NRW: „Der AfD nicht die Rolle der Ausgegrenzten zugestehen“…Welt NRW: Seehofers „Reiseprobleme“ zum Katholikentag…FAZ NRW: Die Außenansicht eines Andersgläubigen…Bild NRW: Neues Polizeigesetz an der Grenze zum Unrechtsstaat…RP Online Debatte: Israel hat verstanden. Europa, dieser militärische Wurm, nicht…Welt Debatte: Europa leistet sich immer noch strategische Kurzsichtigkeit…NZZ Debatte: Regulieren ist nichts links…Jungle World Debatte: Wie viel Naivität bei der Migration darf sich ein Land leisten?…Cicero Debatte: Werbeverbot für Schwangerschaftsabbrüche…Zeit Ruhrgebiet: Innogy-Vorstand gibt keine Empfehlung für Eon-Angebot ab…WN Ruhrgebiet: Der Emscherkanal wird ab September geflutet…WAZ Ruhrgebiet: Die Kurzfilmtage in Oberhausen…Jungle World Bochum: Bochumer können über Sponsoring abstimmen…WAZ Bochum: Pfandringe im Bermudadreieck und am Hauptbahnhof geplant…WAZ
„Open (S)Pace“ von Jeroen Verbruggen am Musiktheater im Revier (Foto: Costin Radu)
Darf ein Kritiker zweimal über die gleiche Produktion schreiben? Natürlich darf er. Wenn er für verschiedene Medien arbeitet, sowieso. Wenn er sich (aus welchen Gründen auch immer) bei seiner ersten Einschätzung krachend geirrt hat und den Mut aufbringt, seine Eitelkeit mal beiseite zu lassen, wäre es sogar außerordentlich ehrenhaft. In diesem Fall allerdings ist das Medium das gleiche, wie das der ersten Kritik, und es soll auch nichts grundsätzlich revidiert werden. Ist es dann nicht müßig, sich noch einmal zu äußern, wenn doch eigentlich nur die neueste Meldung, i.e. die Kritik, die möglichst direkt am Morgen nach der Premiere schon online ist, etwas gilt?
Im ersten Text gab ich den Hinweis, dass Jeroen Verbruggens Choreographie für das Ballett im Revier so dicht und voller Ideen sei, dass man es mehrmals besuchen müsse, um es erfassen zu können. Diese Vermutung sah ich nun nach meinem zweiten Besuch der Vorstellung am 9.5.
Christina Schulze-Föcking Foto: Leila Paul Lizenz: CC-BY-SA-3.0
NRW: Agrarministerin droht Untersuchungsausschuss…RP Online NRW: Mediale Inkompetenz…FAZ NRW: Tausende ohne Schulabschluss…RP Online NRW: Ein friedlich-fröhlicher Auftakt des Katholikentags…RP Online NRW: Neue Klassenräume für G9 kosten eine halbe Milliarde…WR NRW: Minister verteidigt neue Regel zu mehr Sonntagsöffnungen…WP Debatte: Europas zehn schlimmste Fehler im Umgang mit dem Iran…Welt Debatte: Atomabkommen – Vergesst die Fakten nicht!…Cicero Debatte: Werteunterricht – Durchschaubare Strategie…FAZ Debatte: Höcke darf in AfD bleiben – und der Vorstand nimmt es hin…Welt Debatte: Ein Ständchen für Marx…Jungle World Bochum: Starlight Express baut zum Jubiläum Stellen ab…WAZ Dortmund: DEW21 könnte wieder komplett kommunal werden…WAZ Duisburg: Große Unruhe wegen Privatisierung der Casinos…WAZ Duisburg: Mitarbeiter in Sorge um Tailored-Blanks-Werk…WAZ Essen: Schwamborn zieht’s vom Essener Bürger Bündnis zur SPD…WAZ Essen: Stadtmarketing startet neue Werbekampagne…WAZ
Von der Thüringischen Landeszeitung veröffentlichte Karikatur
Ende vergangener Woche veröffentlichte die Thüringische Landeszeitung eine Karikatur: Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu wird dort als derjenige dargestellt, der Trump steuert. Sagt Netanjahu, der Iran würde sein Atomprogramm weiter verfolgen, so der Eindruck, übernimmt Trump das nicht nur einfach, nein, der US-Präsident wirkt fast wie eine
Das Kraftwerk ‚Datteln 4‘ im September 2014. Foto: Robin Patzwaldt
Ginge es dabei im Hintergrund nicht auch um unglaublich viel Geld, man könnte eigentlich inzwischen herzhaft lachen. Doch bei kolportierten Mehrkosten von noch einmal über 200 Mio. Euro, ist diese Lachnummer tatsächlich alles andere als lustig. Leider entspricht es jedoch der Wahrheit, dass das seit Jahren juristisch umstrittene Steinkohlekraftwerk in Datteln durch erhebliche Baumängel noch einmal deutlich später in Betrieb gehen kann als zunächst angekündigt.
War zunächst von „minimalen Rissen“ in den Schweißnähten die Rede, die den Probebetrieb im vergangenen Herbst früher als angedacht wieder beendet hatten, räumte Bauherr ‚Uniper (als Nachfolger von E.On), nun tatsächlich ein, dass die Probleme mit dem Kesselstahl „T 24“ deutlich stärker verzögern als zunächst behauptet. Inzwischen ist das Jahr 2018 offenkundig nicht mehr zu halten, wird von 2020 geredet.
Kaum sind die ersten juristischen Hürden soweit aus dem Weg geräumt, liegen zumindest schon einmal die erforderlichen Genehmigungen der Bezirksregierung in Münster (bis zu einer endgültigen juristischen Klärung) vor, macht jetzt die Technik den Kraftwerksplanern das Leben schwer.
Für jemanden der die Vorgänge seit rund 10 Jahren interessiert begleitet, eigentlich nicht zu glauben. Das Milliardenprojekt ‚Datteln 4‘ scheint nicht gerade ein Glücksbringer zu sein. Und ob der neue Termin, dieser liegt immerhin bereits rund neun Jahre hinter dem ursprünglich geplanten Starttermin, denn tatsächlich zu halten sein wird, das erscheint in Anbetracht dieser Vorgeschichte, inzwischen auch völlig offen.
Der Publizist Thomas von der Osten-Sacken, schrieb gestern Abend auf Facebook, warum der 8. Mai ein gutes Datum für den Ausstieg der USA aus dem Iran-Deal ist. Thomas von der Osten-Sacken hat uns gestattet, den Text hier ebenfalls zu veröffentlichen.
Dass der US-Präsident ausgerechnet am 8. Mai dieses Statement zum Iran abgibt, mag Koinzidenz sein.
Die Reaktionen aus Deutschland sind es nicht. Während man noch irgendwelche „Nie-Wieder-Rituale“ durchhechelt, ist das Entsetzen groß.
Man mag von Trump halten, was man will, er benennt das Kind beim Namen und fordert den Iran auf „to-Cease its support for terrorists, extremists, and regional proxies, such as Hizballah, Hamas, the Taliban, and al-Qa’ida.· End its publicly declared quest to destroy Israel.“
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