Der Ruhrpilot

Da war sie noch Ministerpräsidentin: Hannelore Kraft nimmt beim NRW-Tag an einer Polonäise teil. Foto: Foto: Land NRW / R. Sondermann


NRW: 
Was machen eigentlich Hannelore Kraft und Co?…NW
NRW: Erdogan beleidigt – Wuppertaler wird in der Türkei festgehalten…WZ
NRW: Auch Schwarz-Gelb will weiter Steuer-CDs kaufen…RP Online
NRW: Der Underground Köln schließt. Wir trauern….Getaddicted
Debatte: Von wegen böse Autobosse! Es geht um viele Jobs…Welt
Debatte: Der Tag X rückt näher...Jungle World
Debatte: Seite an Seite mit dem Kreml…Tagesspiegel
Debatte: Die freie Welt in Händen einer Chaos-Truppe….NZZ
Debatte: Die Uno hat ein Drogenproblem…Jungle World
Debatte: „Ich plädiere für extrem hohe Strafen“…Zeit
Debatte: Ich möchte nie wieder Nichtmuslimin genannt werden…Welt
Ruhrgebiet: SPD-Kandidat unterstellt tendenziöse Berichte…WAZ
Ruhrgebiet: Juicy Beats startet heute – der große Überblick…WAZ
Bochum: Gigabit-City – Förderung mit 5,6 Millionen Euro…WAZ
Dortmund: Langzeitarbeitslose sollen Dortmund sauberer machen…WAZ
Duisburg: Stadt will 1000 Plätze in Asyl-Unterkünften abbauen…WAZ
Essen: Wohnen im ehemaligen Bankturm…WAZ

Ein Plädoyer für den „Einwanderer“

VW-Werk Hannover Motorenbau für Käfer und 412 Foto: Bundesarchiv, B 145 Bild-F040741-0020 / Lothar Schaack. Lizenz: CC-BY-SA 3.0


Nicht alle, die nach Deutschland kommen, sind „Flüchtlinge“. Na und? Von unserem Gastautor Kolja Zydatiss. 

Der Kanzlerkandidat der SPD, Martin Schulz, hat das Thema Flüchtlinge für sich entdeckt. In der Bild am Sonntag warnte er vor einer neuen, großen Krise. Und fing sich sogleich Kritik von der AfD ein. Die Partei kritisierte seine Wortwahl. „Der inflationär genutzte Begriff ‚Flüchtling‘ ist falsch!“, so die AfD in einem Facebook-Post. „Wer über unsere Grenzen kommt, ist mit einer Wahrscheinlichkeit von 99,5% nicht ‚Flüchtling‘, sondern illegaler Einwanderer.“

Bei den „99,5%“ handelt es sich wohl um eine Übertreibung. Die reißerische Statistik wird von der Partei nicht schlüssig belegt. Die echte Zahl dürfte weit niedriger liegen. Laut dem Bundessamt für Migration und Flüchtlinge (BAMF) wurden in der ersten Jahreshälfte 2017 in Deutschland 408.147 Asylanträge gestellt, von denen 39 Prozent abgelehnt wurden. Die BAMF-Zahlen zeigen jedoch auch, dass der Facebook-Post der AfD einen wahren Kern enthält: Viele der Ankommenden haben kein Recht auf Schutz nach dem im Grundgesetz verankerten Asylrecht und können daher tatsächlich nicht als „Flüchtlinge“ bezeichnet werden. Zu den

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Der Ruhrpilot

AfD-Team Marcus Pretzell und Frauke Petry, Foto: Ulrike Märkel


NRW:
 Fehler könnte AfD Einzug in Bundestag kosten…RP Online
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Essen: RWE-Tochter Innogy baut ein neues Quartier…WAZ

Dortmund: Rechtes Bekleidungsgeschäft eröffnet


In der Kaiserstraße 5a wurde am 22. Juli der Streetwear-Laden SportlichElegant eröffnet. Laut Antifarecherchen stammt der Betreiber des Geschäfts aus dem Umfeld der mittlerweile aufgelösten Hooligangruppe Division Duisburg, die enge Kontakte zum Nationalen Widerstand Duisburg pflegte. Somit ist zu vermuten, dass sich das Angebot hauptsächlich an Personen aus dem rechten Hooligan- und Kampfsportumfeld richtet.

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Menschenschmuggel: Indentitären-Schiff sitzt auf Zypern fest

Photo by Mike Wilson on Unsplash

Als Tiger gestartet, als Bettvorleger gelandet: Die mit viel Bohei gestartete Bootstour der Identitären mit dem Ziel, die Rettung von Flüchtlingen im Mittelmeer zu verhindern, ist gescheitert. Die von den Rechtsradikalen gechartete C-Star sitzt in Famagusta, einer Hafenstadt im von der Türkei besetzten Norden Zyperns, fest. Nach einem Bericht der österreichischen Tageszeitung „Kurier“ sollen  Mitglieder der Aktion „Defend Europe“ wegen Menschenschmuggels festgenommen worden sein: Die tamilische Crew soll um Asyl nachgesucht haben.

„Defend Europa“ hatte unter Rechtsradikalen in Europa 100.000 Euro für die Aktion gesammelt. Nun kann man den Bettel-Stahlhelm wieder rumgehen lassen: Für Kaution und Anwälte.

 

Todenhöfer: Friedensprediger der Despoten

Screenshot: John Smith

Wie jedesmal, wenn Israel gezwungen ist Maßnahmen gegen palästinensischen Terror zu ergreifen, meldet sich Jürgen Todenhöfer in seinem unerträglichen, so larmoyanten wie selbstgefälligen Duktus zu Wort und erfreut mit seiner Täter-Opfer Umkehr Islamisten und völkische Friedensfreunde gleichermaßen. Die unverhältnismäßige Eskalation, die die grausamen Israelis dabei den leidgeplagten Palästinensern aufbürdet besteht dabei lediglich aus ein paar Metalldetektoren an den Zugängen zum Tempelberg

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