
Der Naturschutzbund Deutschlands (NABU) hat Exxon zum Dinosaurier des Jahres gekürt. Der Grund: Exxon setzt auf Erdgasförderung in Deutschland, der Nabu will lieber weiterhin das Milliarden in die Subventionierung Erneuerbarer Energien gesteckt werden und die Umverteilungsmaschinerie Energiewende nicht ins stocken gerät. Und während Unternehmen wie RWE oder E.On den Öko-Funktionären nach dem Mund reden und den eigenen Mitarbeitern in den Rücken fallen – wer bei RWE im Braunkohlebereich arbeitet, scheint ja im eigenen Unternehmen nicht mehr erwünscht zu sein, so sehr schwärmt der ebenso taumelnde wie dumme Energieriese davon, das irgendwann nur noch subventionierte Strom produziert werden soll – geht Exxon einen anderen Weg: Man ließ für den Dino einen süßen Namen wählen, machte eine drollige Comicfigur daraus und lud die Ökofunktionäre zur Diskussion ein. Und vor allem stellte das Unternehmen klar, dass es sein Handeln für richtig hält. Das tut man bei RWE und E.On schon lange nur noch hinter vorgehaltener Hand. Geht das Mikro an, wird vor den Ökos gekatzbuckelt.











