Steiger-Award: Dortmund goes Gala

steiger_erdoganDer Steiger-Award kehrt zurück nach Dortmund.

Nach sechs Jahren im Bochumer Exil kehrt der Steiger-Award zurück nach Dortmund. In Bochum hatte der Veranstalter Sascha Hellen im vergangenem Jahr für Schlagzeilen gesorgt: Das Verhalten Steinbrücks auf dem von ihm ebenfalls organisierten Atrium-Talk der Stadtwerke verhagelte Steinbrück den Wahlkampfstart, danach wurde in Bochum viel schmutze Wäsche gewaschen: wer hat von wem noch Geld zu bekommen und falsches Versprochen? Über den Filz aus Stadt, Stadtwerken, Sozialdemokraten und Sascha Hellen  werden die Gerichte entscheiden. Aber die Stimmung war für Hellen in Bochum zuletzt so schlecht, dass es ihn zurück nach Dortmund zog, wo der Steiger Award 2005 im Spielcasino zum ersten Mal stattfand.

Am 12. Oktober wird es nun im U-Turm losgehen. Was erwartet Dortmund? Die Verleihung eines der hässlichsten Preises der Welt und eine peinliche Veranstaltung, auf der A-. B- und C-Promis für irgendwas in irgendwelchen Kategorien geehrt werden.  Das macht mal mehr, mal weniger Sinn, bringt aber immer viele Prominente auf einen Haufen. Und natürlich Lokalpolitiker, die gerne mal neben Boris Becker,  Bob Geldof oder Pierre Briece auf ein Foto wollen. Bezahlt wurde das in Bochum durch Eintrittsgelder, in Dortmund werden die bei 175 Euro liegen, und durch Sponsoren – in Bochum waren das vor allem die Volkseigenen Betriebe wie Stadtsparkasse und Stadtwerke. Man wird sehen, wer in Dortmund einspringt.

Dortmund wird für einen Abend zum Zentrum der Yellow-Press: Ob Gala, Bild der Frau oder Freizeitrevue – sie alle werden über den Steiger Award berichten. Kann man peinlich finden, wäre aber eigentlich egal, wenn es privat finanziert wird. Springen wie in Bochum die Volkseigenen Betriebe ein, wäre das eine Sauerei. Ein Stadt wir Dortmund hat andere Probleme.

 

Offener Brief an Jürgen Trittin! – oder: Warum ich Euch ‚Grüne‘ nicht wählen kann

Lieber Jürgen Trittin, ich bleibe heute einfach mal beim ‚Du‘, da wir zwischen Mai 2010 und April 2012 Parteifreunde waren, uns von daher sicherlich auch gleich geduzt hätten, wenn wir uns damals einmal über den Weg gelaufen wären.

Jürgen, Du warst im April 2010 einer der Gründe für mich, mich aktiv den ‚Grünen‘ anzuschließen. Wir trafen uns damals, wenn Du dich wohl auch nicht mehr daran wirst erinnern können, in Datteln, im Schatten des neuen Kohle-Kraftwerks ‚Datteln 4‘.

Die örtlichen Grünen hatten dich damals dorthin eingeladen, und im laufenden Landtagswahlkampfs 2010, bist Du der Einladung (nach eigener Aussage vor Ort) auch sehr gerne gefolgt.

Ich selber begann im Herbst 2009, nachdem einige hier vor Ort agierende Kraftwerkskritiker sich juristisch gegen den E.On-Bau vor meiner Haustür durchgesetzt hatten, mich näher mit den Geschehnissen rund um das gigantische Bauprojekt auseinanderzusetzen. Rasch begriff ich dann auch, wie übel hier den Anwohnern mitgespielt werden sollte, welche sich schon seit Jahren z.B. über den deutlich zu geringen Abstand des Meilers zu ihren Häusern aufregten.

Als Du dann im April 2010 hierher kamst, da war ich schon ganz gut im Thema, wollte, auch wenn ich bis dahin sonst kein großer Besucher von Wahlkampfveranstaltungen war, deinen angekündigten Auftritt in Datteln nicht versäumen. Und nachdem die örtlichen Grünen sich hier auch schon über längere Zeit gegen diesen umstrittenen Bau einsetzten, verband ich mit der angekündigten Info-Veranstaltung in der Dattelner Stadthalle persönlich im Vorfeld einige Hoffnungen.

Ich wurde auch nicht enttäuscht. Mit klaren Worten hast du hier argumentiert. Es sei dir ein persönliches Anliegen gewesen sich die Dinge einmal vor Ort anzusehen.

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BVB: Fan- und Förderabteilung veranstaltet Podiumsdiskussion vor der Bundestagswahl

Das Dortmunder 'Westfalenstadion'. Foto: BVB
Das Dortmunder ‚Westfalenstadion‘. Foto: BVB

Und da sage noch mal jemand Sport sei nicht auch politisch: Die BVB-Fanabteilung veranstaltet am 12. September 2013 eine Podiumsdiskussion im Presseraum des Westfalenstadions (Nordtribüne) zum Thema ‚Sportpolitik‘. Beginn wird am übernächsten Donnerstag um 19 Uhr sein.

Mögliche Themen für eine solche Runde gibt es ja auch reichlich. Nicht nur durch die umstrittenen Polizeieinsätze in den letzten Woche. Bundesweit haben Fans in der letzten Zeit mehr Mitsprache und Beteiligung an den Vorgängen rund um und in den Stadien eingefordert. Da kann man über die vorherrschenden, unterschiedlichen Ansichten und Forderungen sicherlich auch bei dieser Gelegenheit trefflich drüber reden, und wohl auch streiten.

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Serie: Wie esoterisch ist mein Gesundheitsministerium? Teil 11: Bremen

Wappen der Stadt Bremen (Quelle: Wikipedia)
Wappen der Stadt Bremen
(Quelle: Wikipedia)

Letzte Woche waren wir ja im tiefsten Osten der Republik mit unserer allseits beliebten Serie „Wie esoterisch ist mein Gesundheitsministerium?„.
Doch heute wird es seltsam. Oder zumindest „anders“. Oder „besonders?“

Es geht um Bremen.
Bremen, Du Stadt an der Weser.
Bremen, Du Stadt der vielen Flaggen.
Bremen, das Du stolz Deinen Wahlspruch
buten un binnen – wagen un winnen
(draußen und drinnen – wagen und gewinnen) trägst –
so behauptet zumindest die allwissende Müllhalde.

Wie kommt der Autor dieser Zeilen zu einem solchen Pseudo-Pathos? Was soll das Rumgeschwurbel?

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BVB: Torwart Johannes Focher kehrt aus Graz zurück

Torwarttrikot des BVB, Saison 2011/2012
Torwarttrikot des BVB, Saison 2011/2012

Etwas überraschend ist die Borussia heute doch noch einmal auf dem Transfermarkt tätig geworden. Wenige Stunden vor Ende der Transferperiode hat man noch einmal die Drittligamannschaft verstärkt und Johannes Focher (23) verpflichtet.

Der Torhüter, der schon von 2006 bis 2012 beim BVB unter Vertrag stand, hatte zuletzt in Österreich bei Sturm Graz gespielt und war dort auf insgesamt 22 Einsätze gekommen. Borussia Dortmund reagiert mit diesem Transfer auf die Hüftverletzung seines Drittliga-Torhüters Hendrik Bonmann, der mehrere Monate lang pausieren muss. Focher erhält beim BVB einen Ein-Jahres-Vertrag bis zum Sommer 2014.

Fotowettbewerb: Findet die verrücktesten Verbote!

kulturen

Schöne Idee:

Fotowettbewerb: „Verbotsstaat Deutschland?“ – BFT sucht Deutschlands verrücktestes Verbot! 

Verbotsschilder, Hausordnungen, Warnhinweise – tagtäglich wird den Bürgern in Deutschland gesagt, was sie zu tun und was sie zu lassen haben. BFT engagiert sich gegen unsinnige Vorschriften und Verbote, die unsere Freiheit einschränken. Wir setzen auf mündige, selbstbestimmte Bürger und ein tolerantes Miteinander.

Wir wollen aufmerksam machen auf die vielen Einschränkungen und Ermahnungen, die man uns im Alltag jetzt schon vorsetzt. BFT sucht nichts weniger als die beste – das heißt: unsinnigste, verrückteste oder einfach

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