Dortmund Nazifrei will Platz der alten Synagoge gegen Nazis schützen

bockwurst_nazisAm kommenden Dienstag, den 11. Juni, will die Nazipartei  „Die Rechte“ gegen den Besuch von Bundespräsident Joachim Gauck in Dortmund  demonstrieren – ab 19.00 Uhr soll auf dem Platz der alten Synagoge vor der Oper eine Kundgebung stattfinden. Ein geschichtsträchtiger Ort: Hier stand die große Dortmunder Synagoge die von den Nazis gesprengt und abgerissen wurde. Nun scheint es auch der sogenannten   Dortmunder Zivilgesellschaft zu dämmern, dass es an der Zeit ist, sich den Nazis entgegenzustellen: Die Nazis haben ihre Kundgebung ab 19.00 Uhr angemeldet, ab 18.30 Uhr ruft das Bündnis Dortmund Nazifrei, in dem sich Teile der SPD,  Gewerkschaften, Grüne und andere zusammengefunden haben dazu auf, dem Platz zu schützen – was letztendlich auf eine Besetzung des Platzes hinausläuft.

Die Kundgebung auf dem „Platz der alten Synagoge“ ist nur eine von den Nazis geplanten Aktionen: Am 31. August soll eine Demonstration gegen „Repression“ in Dortmund stattfinden, zu der bundesweit mobilisiert wird. Es scheint der Ersatz für den ehemaligen „Antikriegstag“ zu sein, der bislang am ersten Wochenende im September stattfand und von der verbotenen Kameradschaft „Nationaler Widerstand Dortmund“ organisiert wurde, die heute große Teile der Führung von „Die Rechte“ stellt.

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Rathaus Dortmund
Rathaus Dortmund

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Essen: Demonstration für die Proteste in der Türkei, von Festnahmen überschattet!

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Am Sonntag  fand in Essen eine Demonstration aus Solidarität mit den Occupygezi Protesten in Istanbul statt. In der ganzen Türkei gehen seit einigen Tagen tausende Menschen auf die Straße. Angefangen haben die Proteste, nachdem am Freitag die Besetzung des Gezi-Parks in Istanbul brutal von der Polizei beendet wurde. Von unserem Gastautor Sebastian Weiermann.

Um die 1000 Menschen protestierten auf der von Gönül Eglence (Bündnis90/ Die Grünen) organisierten Demonstration in Essen. Das türkische und kurdische Politikspektrum waren breit vertreten, von linken kurdischen Gruppen bis zu Anhängern, des Gründers der türkischen Republik, Kemal Attatürk. Außerdem beteiligten sich einige deutsche Gruppen an dem Protest, diese stammten zumeist aus dem linken, antiimperialistischen Spektrum. Nach Ende der Demonstration gab es einige Festnahmen und einen Polizeikessel. In einer Pressemitteilung der Polizei im Nachhinein hieß es, kurdische Jugendliche hätten Demonstranten provoziert. 

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Neue Serie: Wie esoterisch ist mein Gesundheitsministerium?


Ursprünglich hatte ich bei Psiram zu NRW-Eso-Barbaras Auffassungen zur Alternativmedizin Quacksalberei geschrieben. Und auch hier bei den Ruhrbaronen läßt uns das Wissenschaftsverständnis der grünen Gesundheitsministerien einfach keine Ruhe.

Wer hat geantwortet? blau: hier gab´s Antworten grau: hier wird nochmal nachgehakt
Wer hat geantwortet?
blau: hier gab´s Antworten
grau: hier wird nochmal nachgehakt

Doch wie stehen Steffens Amtskollegen in den anderen 15 Bundesländern und im Bundesministerium zur Medizin?

 

Stellen sie sich hinter evidenzbasierte Medizin und Wissenschaft?

 

Sind sie bemüht, Homöopathen nicht auf die Füße zu treten?

 

Oder sind sie gar auch Anhänger irrationaler Paramedizin?
Die Serie „Wie esoterisch ist mein Gesundheitsministerium?“ wird dies beleuchten.

An die Amtskollegen von Eso-Barbara habe ich stets diesselben drei Fragen gestellt:

1) Wie steht MINISTER zur Alternativmedizin? Sieht sie darin „zu überwachende Quacksalberei“ oder eine „gleichzuberechtigende Alternative zur Schulmedizin und Naturheilverfahren“?

2) Wie steht MINISTER zur evidenzbasierten Medizin? Welche Rolle schreibt sie allgemein empirischen Wirkbefunden zu?

3) Was empfiehlt MINISTER in Fällen, in denen alternativmedizinische Vorstellungen diametral zu denen der Schulmedizin sind, bspw. im Bereich des Impfschutzes?

Nach über 6 Wochen Zeit zur Antwort und einer Erinnerungsmail an die Säumigen liegen bei weitem noch nicht alle Stellungnahmen vor.
Der erste Trend: im Westen nimmt man es mit Presseanfragen genauer – und teilt mit, was mitzuteilen ist (siehe Karte).

Von nun an wöchentlich jeden Montag nachmittag:
Wie esoterisch ist mein Gesundheitsministerium?

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BVB: ‚Kuba‘ verlängert – Ginczek wechselt nach Nürnberg

bvbZwei weitere Meldungen rund um die laufende Kaderplanung der ersten Mannschaft des BVB zur neuen Saison haben uns gerade erreicht. ‚Kuba‘ hat seinen Vertrag vorzeitig bis 2018 verlängert. Der zuletzt an den FC St.Pauli ausgeliehene Daniel Ginczek wechselt zum 1. FC Nürnberg.

Hier die aktuelle Meldung des BVB dazu im Wortlaut:

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Der BVB ist im Fußball europäische Spitze – Sein Online-Fanshop ist es leider noch nicht

DSC06099Dass ich es in der Regel mit der Dortmunder Borussia sehr gut meine, dass haben regelmäßige Leser dieses Blogs längst bemerkt. Heute ist dann aber doch auch hier einmal der Tag gekommen, wo ich meinen Ärger über den BVB einmal raus lassen muss: Die Mannschaft der Borussia ist inzwischen bekanntermaßen eine europäische Top-Adresse, der Fanshop des Vereins ist es aus meiner Sicht aber längst (noch) nicht!

Da habe ich Anfang Mai, mit reichlich Vorlauf vor dem großen Champions League Finale also, einige Fanartikel beim BVB erwerben wollen. Und weil der Fanshop auf dem ‚Alten Markt‘ in Dortmund, wo ich häufiger mal vorbeischaue, nicht alle gewünschten Artikel auch zur Verfügung hatte, welche ich damals direkt dort hätte erwerben wollen, habe ich einmal mehr online beim BVB bestellt.

Als ich dann wenige Tage später auch das entsprechende Paket zugestellt bekam, da musste ich leider feststellen, dass ein Artikel (ein Wimpel) welchen ich eigentlich zum CL-Finale hin hätte verschenken wollte, im Paket nicht mit enthalten war.

Auf der Rechnung war er allerdings verzeichnet und der komplette Betrag auch längst dem BVB zugeflossen. Kein Problem, dachte ich. Kann ja mal passieren so etwas. Also kurz und schmerzlos den fehlenden Wimpel moniert und unter Angabe der Rechnungsnummer beim Fanshop reklamiert. Eine rasche, unbürokratische Nachlieferung sollte doch eigentlich kein großes Problem sein, dachte ich damals.

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Dortmund: Nazis demonstrieren auf dem „Platz der alten Synagoge“

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Am 11. Juni besucht Bundespräsident Joachim Gauck Dortmund. Angespornt durch ihren Erfolg am 1. Mai, als die Neonazi-Partei  „Die Rechte“ ohne nennenswerten Widerstand in Dortmund aufmarschieren konnte,  haben sie nun für den Gauck-Besuch eine Gegenkundgebung angemeldet. Sie wollen gegen Gauck af dem „Platz der alten Synagoge“ protestieren, an dem die Oper-Dortmund liegt die Gauck an diesem Tag besuchen will. Eine Provokation. Daran wie die Zivilgesellschaft in Dortmund darauf reagieren wird, wird man ablesen können, ob man nun bereits ist, sich den Neonazis entgegenzustellen oder sich, wie am 1. Mai, die Augen vor den Neonazis zu verschließen und im Park Würstchen zu grillen.