
Drogen, Erinnerung und Holocaust sind drei zentrale Themen in dem Roman „Die radioaktive Marmelade meiner Großmutter“. Eigentlich geht es aber um die Suche nach der goldenen Sonne des Lebens. Ramona Ambs hat eine Geschichte vorgelegt, die perfekt zum verregneten Frühling passt. Von unserem Gastautor Patrick Gensing/Publikative.
Ramona Ambs erzählt die Geschichte der jugendlichen Romy, die Ende der 1970er und in den 1980er Jahren bei ihrer Großmutter aufwächst. Romys Mutter war Junkie – und das H spielt in dem Roman sowie in Romys Leben eine zentrale Rolle. Die Drogen helfen ihr bei der verzweifelten Suche nach der Sonne. Und das H vertreibt die Erinnerung.
„Nach dem Holocaust ist doch wohl klar, dass die Erinnerung das Einzige ist, was uns aus dem Paradies der Gegenwart vertreibt“, schreibt Ambs in ihrem Vorwort. In dem Roman liegt die Erinnerung wie ein


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