PR-Aktion oder mehr? RVR-Grüne wollen nun doch gegen das Zielabweichungsverfahren für Datteln 4 stimmen!

Das Kraftwerk 'Datteln 4'. Foto: Dieter Wirdeier
Das Kraftwerk ‚Datteln 4‘. Foto: Dieter Wirdeier

Lange war es verdächtig still in Sachen ‚Datteln 4‘ bei den RVR-Grünen. Immer wieder gab es deshalb zuletzt entschlossene Kritik aus Reihen der Basis-Grünen im Kreis Recklinghausen, wo man befürchtete, die Parteifreunde im RVR-Parlament würden, des lieben Koalitionsfriedens wegen, das geplante Zielabweichungsverfahren für das juristisch und politisch umstrittene Kohlekraftwerk im Kreis Recklinghausen tatsächlich am Ende sogar aktiv mittragen und so den Wahlkampfaussagen der Grünen aus dem Landtagswahlkampf 2010 völlig zuwiderhandeln.

Die politische Mehrheit für dieses Verfahren im RVR steht natürlich auch ohne die Grünen. Nun hat man seitens der Fraktion um Sabine von der Beck offenbar doch den Mut gefunden für die ursprüngliche Grüne Position auch öffentlich einzutreten.

Für viele Beobachter kommt das nun schon etwas überraschend nach den Erlebnissen und Äußerungen zu dem Thema in letzter Zeit. Ob es aber mehr als ein reiner PR-Gag der RVR-Grünen gegenüber ihren Parteifreunden und Wählern im Raum Datteln/Waltrop/Oer-Erkenschwick ist, das wird sich nun in den nächsten Wochen erst noch zeigen müssen.

Übrigens, auch Martin Tönnes, der Chefplaner des RVR, der vor Wochen noch sagte er sehe keinen Grund unter den über 4.500 eingereichten Einwendungen von Kraftwerkskritikern der die Ampel für ‚Datteln 4‘ auf ‚Rot‘ stellen würde, ist ja bekanntlich ein Grüner.

Vor diesem Hintergrund

Weiterlesen

Die Deutsche Bank und die schönen Städte

Deutsche_Bank_U-Turm

Eine Ausstellung mit Werken aus dem Besitz der Deutschen Bank im U-Turm zeigt die verschiedensten Facetten des Themas statt. Mit Städten kenn sich die Deutsche Bank auch aus unternehmerischer Sicht aus.

Die Deutsche Bank ist im Besitz einer großen und fachkundig zusammengestellte Kunstsammlung. Sie ist  für das Bankhaus eine gute Kapitalanlage und zugleich ein hervorragendes Marketinginstrument. Vor allem in einer Zeit, in der das Image der Deutschen Bank angeschlagen ist, die Spitze von einem Kulturwandel spricht und  es in der  Frankfurter Zentrale Hausdurchsuchungen der Polizei gab, ist es der Bank wichtig auch ihre andere, philantropische, ja musische Seite zu zeigen. Zum Beispiel zur Zeit im Dortmunder U.

Weiterlesen

MLPD: Vom Schnuller zum Megafon

"Rotfüchse" auf der Luxemburg-Liebknecht-Demo in Berlin 2012.
„Rotfüchse“ auf der Luxemburg-Liebknecht-Demo, Berlin 2012.

Bei der WAZ hat man offenbar seine Liebe zu Sekten entdeckt. In einem Artikel, der eher an einen Werbetext erinnert, wird die politische „Karriere“ eines Zehnjährigen nachgezeichnet – in der MLPD.

Sie beziehen sich auf die Theorien Stalins und Maos. Sie gründen Tarnorganisationen, um linke Gruppen zu unterwandern. Sie verbreiten wirre Verschwörungstheorien. Auf ihren Wahlplakaten grinsen Menschen mit irrem Blick im Nordkorea-Style einer strahlenden Zukunft entgegen. Ihr Parteichef Stefan Engel ist länger im Amt als Josef Stalin bei der KPdSU.

Und sie indoktrinieren bereits Kleinkinder. „Der zehnjährige Enrico Jacobs ist Leiter der Gelsenkirchener Rotfüchse. Er setzt sich für eine bessere Welt ein und wenn er zu alt für die Rotfüchse ist, möchte er in den MLPD-Jugendverband der Rebellen eintreten“, weiß die Waz aus Gelsenkirchen zu berichten. Geschildert wird ein schöner Tag auf dem Pfingstjugendtreffen der Marxistisch-Leninistischen Partei Deutschlands.

Vor dem Spielen: Agitation

Die Autorin findet offensichtlich nichts daran, dass Zehnjährige Parteitreffen organisieren, „Aktionen“ vorbereiten und

Weiterlesen
Werbung


Frühstück

Rathaus Dortmund
Rathaus Dortmund

Rathaus: Bürgerdienste kappen Öffnungszeiten…Ruhr Nachrichten

Emily Newton: Aus Texas in den Pott…Bild

Kultur: So kreativ waren die Kinder im Dortmunder U…Ruhr Nachrichten

BVB: Klopp – „Götzes Wechsel war wie ein Herzinfarkt“…Welt

BVB II: „Bayern ist wie ein James-Bond-Bösewicht“…Hamburger Abendblatt

BVB III: „Wir sind das interessanteste Projekt der Welt“…Spiegel

BVB IV: Doch kein gutes Ende für Götze in Sicht…FAZ

BVB V: Liveticker aus London gestartet…Ruhr Nachrichten

Bochum: Raucherverbot im Bermudadreieck – 600 Arbeitsplätze in Gefahr.

bermudadreieckGerüchte machen unter den Angestellten im Bermudadreieck die Runde. Als Reaktion auf die mit dem Rauchverbot zusammenhängenden Umsatzrückgänge könnten die Wirte gezwungen sein, etwa ein Drittel aller 1600 Stellen  in dem Kneipenquartier zu streichen.

Wenn Umsätze einbrechen, dann haben Gastronomen wenig Möglichkeiten dies zu kompensieren. An der Energie kann man nicht sparen, auch wenn keine Gäste kommen, muss das Licht brennen, die Kühlungungen laufen oder die Herde brennen, könnte ja doch sein, dass sich doch noch ein Gast in das Lokal verirrt. Ein Lokal kann man nicht innerhalb von wenigen Minuten hochlaufen lassen. Genauso verhält es sich mit dem Wareneinsatz. Speisen und Getränke müssen vorgehalten werden, macht der Laden auf, dann muss die mise en place stehen. Naturgemäß ist es auch Vermietern in der Regel egal, wie es um ihre Mieter steht, die wollen am Ende des Monats ihr Geld sehen und wenn das nicht kommt… tscha… man kann sich denken was dann passiert.

Weiterlesen
Werbung


Der Ruhrpilot

opel_werkRuhrgebiet: Einenkel nennt Informationspolitik der Opel-Spitze „Wahnsinn mit Methode“…Der Westen

Debatte: Die Grünen waren ein „Honigtopf“ für Päderasten…Welt

Bochum: C60 und Studenten zeigen Entwürfe für Innenstadt-Campus…Ruhr Nachrichten

Bochum II: VfL Bochum verlängert mit Peter Neururer…Pottblog 

Dinslaken: Das Aus für den „Wendler“…Spiegel

Dortmund: Bürgerdienste kappen Öffnungszeiten…Ruhr Nachrichten

Duisburg: Loveparade-Opferanwalt fordert Untersuchungsausschuss…Der Westen

Duisburg II: Raimund Stecker verlässt das Lehmbruck-Museum…Der Westen

Duisburg III: Söke Dinkla leitet das Lehmbruck-Museum…Der Westen

Essen: Kaufe alles, die Rechnung geht an die Belegschaft…Welt

Essen II: PCB-Sanierung bei „Hesse“ wird teuer…Der Westen

Essen III:  Das Hamburg Ballett unter John Neumeier in Essen…Revierpassagen

Moers: Schreie und heilige Stimmen beim Jazz-Festival…Revierpassagen

Kanalfestival 2013: Stoppok spielt am 17. August in Datteln

Stefan Stoppok am 20. Dezember 2012 in Dortmund. Foto: Robin Patzwaldt
Stefan Stoppok am 20. Dezember 2012 in Dortmund. Foto: Robin Patzwaldt

Pünktlich zum Feierabend noch ein kleiner Konzerttipp:

Stefan Stoppok spielt live, in diesem Sommer wieder samt Band, als Highlight des diesjährigen Dattelner ‚Kanalfestivals‘. Die Zusage des sympathischen Originals wurde von den Veranstaltern des Festivals in der Kanalstadt am Nordrand des Ruhrgebiets nun auch offiziell bestätigt.

‚Sensationsstrom‘ heißt die aktuelle Tour des ‚Ruhrgebietsbarden‘. Mit diesem bewährten Programm wird er im Sommer nun auch in Datteln zu sehen sein.

Wer den gebürtigen Hamburger und seine Kollegen einmal/noch einmal zu relativ kleinem Eintrittspreis live im Kreis Recklinghausen sehen will, der sollte also am 17. August um 22.30 Uhr in Datteln auf dem bekannten Kanalfestival sein.

Termin: Stoppok, am Samstag, 17.08.2013 ab ca. 22.30 Uhr auf der RWE Bühne

Eintrittspreis: Tagesticket für Samstag: 9 Euro, oder wahlweise auch das 3-Tages Ticket (im Vorverkauf) für das komplette Wochenende am Kanal für 12,50 Euro

Weitere Infos auch unter: http://www.kanalfestival.de

 

Sieraus westfälische Antifa

sierau_redeDortmund Oberbürgermeister Ullrich Sierau (SPD) bittet seine Amtskollegen in Westfalen um Unterstützung beim Aufbau einer Beratungsstelle für Opfer von rechtsradikaler Gewalt, die zudem Aussteiger aus der Nazi-Szene unterstützen soll. Die Gründungsversammlung der „Westfälischen Antifa“ soll am 24. Juni im Hamm stattfinden.

Wenn eine Stadt in den vergangenen Jahren keine Erfolge im Kampf gegen den Rechtsradikalismus vorzuweisen hat, ist es Dortmund. Alles was gelang, gelang der Polizei. Immer wenn sich jedoch die Politik oder die viel gepriesene Zivilgesellschaft in das Thema einmischten, ging die Sache daneben: Jungen Nazigegnern wurde im vergangenen Jahr ein Camp in der Stadt verboten, zu nennenswerte Protesten gegen den Naziaufmarsch am 1. Mai kam es nicht und auch als kurz vor Weihnachten die Neonazis vor den Wohnungen von Politikern demonstrierten, gab es ausser der Polizei niemanden, der sich ihnen in den Weg stellte. Nach Jahren, in denen das offizielle Dortmund sich weigerte überhaupt anzuerkennen, ein Naziproblem zu haben, setzt man in der Stadt nun vor

Weiterlesen