„Einige Nachrichten an das All“ , Samstag, 4. Mai, 19.30 Uhr, Schauspielhaus, Dortmund
Frühstück

Nazis: „Heidis“ Erinnerungen…Spiegel
Stadt: Thomas Westphal wird neuer Geschäftsführer der Wirtschaftsförderung…Ruhr Nachrichten
Bezirksvertretung: Politik fordert Aufklärung zu erneutem Fall von Veruntreuung…Ruhr Nachrichten
ZVS: „Liebe Sachbearbeiterin! Was machen Sie heute Abend?“…Spiegel
BVB: Dortmund und Bayern sagen gemeinsames Essen ab…Welt
BVB II: Schaut auf diese Trainer…FAZ
BVB III: Darum hat Dortmund Heimrecht…Spiegel
„Wir lassen uns das Singen nicht verbieten!“
Was kaum jemand mitbekommen hat: Seit Anfang 2012 ist das hemmungslose Saufen auf Bochumer Straßen, Wegen und Plätzen wieder erlaubt. Voraussetzung ist nur, dass man nicht rumgrölt, bettelt oder Spritzen und Flaschen liegen lässt. Von unserem Gastautor Wolfgang Wendland.
Hieß es in der alten Bochumer Sicherheitsverordnung noch (§ 8)
Verhaltensweisen, die geeignet sind, andere Personen mehr als nach den Umständen unvermeidbar zu stören, insbesondere durch
– Lärmen,
– Grölen,
– übermäßigen Alkoholgenuss,
– Betteln mit Kindern sowie Betteln durch aggressive Verhaltensweisen gegenüber der
Ghost Mice
Ghost Mice w/ Iron Chic, Samstag, 4. Mai, 19.30 Uhr, Café Lorenz, Münster
Der Ruhrpilot

NRW: Pressefinanzierung durch Rundfunkgebühr – Da muss das Misstrauen wachsen…FAZ
NRW II: Umweltminister verärgert Energie- und Chemie-Konzerne…RP Online
Umland: „Lasst uns Freunde sein“ – 20 Jahre nach Anschlag…Welt
Ruhrgebiet: Initiative kämpft gegen die Bildungsungleichheit…Der Westen
Bochum: Auf Brache soll ein integrativer Campus entstehen…Der Westen
Bochum II: Grünes Licht für das Natur-Festival….Der Westen
Bochum III: Faninitiative stellt sich vor…Pottblog
Dortmund: 40 Jahre zentrale Studienplatzvergabe…Spiegel
Duisburg: Mehr Ordnungskräfte im Außendienst…Der Westen
Duisburg: Schifferbörse verkauft…Der Westen
Essen: Bahn-Tochter Schenker baut Zentrale an Kruppstraße…Der Westen
Essen II: Ruhrgas ist Geschichte…Der Westen
Der braune 1. Mai in Berlin, Frankfurt, Dortmund, Würzburg und Erfurt – Eine Zusammenfassung

Der braune 1. Mai ist vorbei. Bundesweit marschierten rund 1.800 Neonazis auf. Die Teilnehmerzahlen gehen damit weiter stark zurück. Tausende Menschen stellten sich den Rechtsextremen entgegen – teils erfolgreich. Eine Zusammenfassung.
Von Publikative.org, Zeit-Online-Stoerungsmelder und den Ruhrbaronen
Berlin: Nicht viel passiert – 500 gegen 2.000
Unter dem Motto „Wir wollen nicht die Melkkuh Europas sein“, hatte die NPD in die „Reichshauptstadt“ geladen, wie es in einigen Redebeiträgen hieß. Rund 500 Neonazis folgten der Einladung. Zumeist kamen die Rechtsextremen aus Berlin, Brandenburg, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern. Kurz vor dem Beginn der Demonstration hatten einige Gegendemonstranten versucht, die Strecke mit einer Betonpyramide zu blockieren. Doch die Polizei konnte die Blockade noch vor dem Start der NPD-Demo räumen, so dass diese gegen 13.00 Uhr beginnen konnte. Neben Holger Apfel, Udo Voigt und Karl Richter war vor allem die Sächsische Landtagsfraktion der NPD zahlreich vertreten. Während des Aufmarsches war es vor allem der Berliner Landesvorsitzende Sebastian Schmidtke, der am Lautsprecherwagen den Aufmarsch mit Redebeiträgen begleitete. Nach einer kurzen Runde
Recklinghausen Frei und Wild!
Im Frühjahr 2014 sollen die neuen Recklinghausen-Arcaden eröffnet werden. Um die hässliche Baustelle zu verdecken, wurde im vergangenen Jahr ein Foto-Casting mit Bürgern veranstaltet. Über 600 Recklinghäuser zieren nun den 700 Meter langen Bauzaun. „Starke Typen wurden damals gesucht – Menschen mit Ecken und Kanten, die für das Revier und Recklinghausen stehen“, heißt es auf der Website: „Typisch für Recklinghausen und das Revier sind Bodenständigkeit, Ehrlichkeit und Authentizität.“ Auf der „längsten Fotoausstellung der Stadt“ gibt es also viel zu entdecken:

Bei soviel lokalpatriotischem Überschwang kann man schonmal übersehen, dass sich offenbar Leute mit fragwürdigem Musikgeschmack in Szene setzen
[Fzw Dortmund – Polar Bear Club und Visions Party am Freitag]
Es wird eine lange Nacht werden morgen im Fzw in Dortmund!
Visions präsentiert:
Die fünf Jungs aus New York geben morgen ihr letztes Tourkonzert in Deutschland, bevor es Ende Mai in England weitergeht. Mit ihrem Album Clash Battle Guilt Pride sind sie zur Zeit unterwegs und mit dabei Idle Class und Pavement Poetry als Support.
Es verspricht also ein „punkiger“ und rockiger Abend zu werden !
Und wer einmal drin ist…darf nach dem Konzert natürlich auf der Visions Party weiterfeiern!
Konzertbeginn : 20 Uhr
Einlass : ab 19 Uhr
Karten gibt es noch an der Abendkasse des FZW!
Piraten unterstützen Marijuana March

Am Samstag findet in Dortmund der Global Marijuana March statt. Die Piraten in NRW unterstützen die Veranstaltung.
„Es ist Zeit, auf politischer Ebene die halbherzige und blockierende Haltung in Bezug auf Cannabis als Medikament und auch als Genussmittel aufzugeben“, sagt Andreas Rohde, Bundestagskandidat und Sprecher der drogen- und suchtpolitischen Arbeitsgruppe der Piratenpartei. „Patienten müssen straf- und hürdenfrei an medizinisches Cannabis gelangen können. Aktuelle Kleinstkompromisse, wie zum Beispiel Erhöhungen von einstellungsgeeigneten Mindermengen, sind nur Kosmetik. Es ist Zeit für ein richtiges Ende der Kriminalisierung von Konsumenten und Patienten.“
Mitglieder der Piraten werden sich in Dortmund als Organisatoren und mit Redebeiträgen an den Demonstrationen des breiten Marijuanabündnisses beteiligen.
„Deutschland darf bei diesem Thema nicht immer weiter zurück fallen“, sagt Nadja Reigl, Mitorganisatorin der Demonstration in Dortmund. „Selbst in den USA legalisieren immer mehr Bundesstaaten Marijuana, nicht nur als leicht zugängliches Medikament, sondern auch als Genussmittel.“
Rauchen: Zwischen Kunst und Widerstand
Eigentlich wollte ich einen Film zum Thema machen und habe bis zuletzt gezögert, es aufzuschreiben. Ich suchte die Bühne, und suche sie noch, um das ungläubige Kopfschütteln in Szene zu setzen, die Doppelmoral auszudrücken, den beißenden Zynismus, ein Rest Selbstbewusstsein und ein Augenzwinkern. Von unserem Gastautor Tino Buchholz.
Ich finde Text nicht das richtige Medium, um das zu transportieren, worum es hier geht: die radikale Entmündigung von Rauchern und Raucherinnen im Namen der Vernunft. Ohne Mimik geht das nicht.
Es sind, wie so oft, die kleinen Freiheiten – die Freizügigkeit und die Kultur –, die sich am ehesten einschränken und am schwersten verteidigen lassen. Bei der derzeitigen Wirtschaftslage wähnt sich die NRW Landesregierung selbstbewusst – die Massen über die Arbeitslosigkeit im Würgegriff – nun soll der Volkskörper gestählt werden. Also gesünder werden. Ein Treppenwitz. Während uns die Produktionsweise weiterhin krank macht, soll die Maschine leistungsfähiger werden. Was kommt als nächstes? Die Prohibition von Alkohol?
Meine zentrale Behauptung geht davon aus, dass die wirtschaftliche Depression sehr viele Menschen sehr viel mehr krank macht und Rauchen nicht das Problem unserer Zeit ist. Zugegeben, Rauchen kann tödlich sein. Das sind
