Global Gate auf Zollverein Foto: Jochen Tack Lizenz: Copyright
Als überdimensionale Interpretation des Brandenburger Tors steht das Global Gate bis Sonntag, 30. März 2025, auf dem Zollverein-Gelände in Essen. Das 24 Meter breite, 21 Meter hohe und 6 Meter tiefe Kunstwerk besteht aus 37 Frachtcontainern und 2.000 Quadratmetern Kunst.
Es wurde von Marcus Schäfer entwickelt, die künstlerische Konzeption und Umsetzung realisierte der Künstler Super*me. Gemeinsam mit der Stiftung Zollverein und dem Digital Campus Zollverein soll mit dem Global Gate ein Zeichen für Demokratie auf dem UNESCO-Welterbe Zollverein gesetzt werden.
Arbeiter am Hochofen Foto: Bundesarchiv, B 145 Bild-F079044-0020 / Lizenz: CC-BY-SA 3.0
Nach 50 Jahren Technologiefeindlichkeit und grünen Träumen sind in Deutschland Wohlstand und gesellschaftlicher Zusammenhalt bedroht.
Thyssenkrupp und seine Stahlsparte sind seit vielen Jahren in der Krise. Das ist auch die Schuld des Managements. Legendär sind die Milliardenverluste des Unternehmens, als es versuchte, am Rand eines brasilianischen Mangrovenwaldes ein Stahlwerk zu bauen.
NRW-Ministerpräsident Hendrik Wüst, CDU (Foto: Roland W. Waniek)
NRW: „Die Ankündigungen von Thyssenkrupp sind ein Schock“(€)…WAZ NRW: „Das alles ist doch im Effekt ein Freudenfest für die AfD“(€)…Welt NRW: Kampf zweier Linien…Jungle World
Olaf Scholz mit dem Koalitionsvertrag der Ampel Foto: Sandro Halank, Wikimedia Commons Lizenz: CC BY-SA 4.0
Man weiß gar nicht, wo man anfangen soll, bei all den schlechten Nachrichten und den vielen Pannen der Ampel in den letzten drei Jahren. Trotzdem hier der Versuch, die aus meiner Sicht schlimmsten Fehlleistungen zusammenzufassen. Fangen wir bei der Energiepolitik an, deren Absurdität kaum noch gesteigert werden kann. Obwohl, wenn die Grünen wieder in der Regierung sitzen, dürfte da noch Luft nach oben sein.
Also die Energiepolitik. Ich hatte mich hier ja schon mehrfach ausgelassen. Darüber, dass die Grünen mitten im Ukraine-Krieg, das heißt dem Ende der russischen Öl- und Gaslieferungen, die letzten drei verbliebenen Atomkraftwerke abgestellt haben. Kraftwerke, die nicht
Odessa: Die Verklärungskathedrale nach dem russischen Bombenangriff Juli 2023 by National Police of Ukraine
125 Künstler ermordet, 100.000 Kulturorte zerstört, 1,7 Millionen Kulturgüter geraubt. Putin will die Ukraine auslöschen, selbst noch die Erinnerung an sie. Und die Förderkultur in Deutschland? Schnüffelt sich an die AfD heran.
„Was Demokratie für einen Glanz haben kann.“ Claudia Roth, Kulturstaatsministerin, lag oft daneben, hier trifft sie den Punkt: „Haben wir wirklich eine Vorstellung davon, wie wir uns verhalten würden, wären wir in so einer Situation wie die Ukraine?“ Wo sich Kultur „hinter Holzverschläge, Sandsäcke und Panzersperren“ retten muss, um spielen zu können? Im Sommer 2022, der Krieg war ein halbes Jahr alt, war Roth die erste in der noch amtierenden Regierung, die in die Ukraine gefahren ist, sie hat Odessa aufgesucht, die europäische Kulturmetropole. Jetzt war sie erneut in der Stadt, Tobias Rapp hat sie für den SPIEGEL begleitet, er beschreibt einen Anfahrtsweg „im schwer gepanzerten Jeep“, mit dem man es bis dicht an den Ticketschalter eines Konzertsaals schafft oder eines Museums oder Theaters, wo sich die Anzahl der Tickets daran bemisst, wie viele Plätze der Luftschutzkeller bietet.