Der Ruhrpilot

Armin Rohde Foto: Superbass Lizenz: CC BY-SA 4.0


Ruhrgebiet:
Essen zeigt Armin Rohdes Revier…Buzzfeed
NRW:
NRW will Billiglöhne bei Landesaufträgen ausschließen…Welt
NRW: NRW will Beihilfe für Beamten-Partner beschränken…RP

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Im August startet die Ruhrtriennale

Die Jahrhunderthalle in Bochum ist einer der wichtigsten Standorte der Ruhrtriennale | Foto: Peter Hesse

Die Ruhrtriennale 2026 findet vom 20. August bis 20. September statt. Insgesamt gibt es in diesem Jahr 31 Produktionen und Projekte mit 114 Veranstaltungen in Bochum, Duisburg, Dortmund, Essen und Gladbeck. Im dritten und letzten Jahr der Intendanz von Ivo Van Hove lädt die Ruhrtriennale dazu ein, gemeinsame Erlebnisse zu feiern und neue Perspektiven einzunehmen.

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„Wer redet heute noch von der Vernichtung der Armenier?“ 

Gedenken in Köln Foto: Roland Kaufhold


In Köln wurde am armenischen Mahnmal des Völkermordes an den Armeniern gedacht. Von unserem Gastautor
Roland Kaufhold.

Das armenische Mahnmal am linksrheinischen Ende der Hohenzollernbrücke, im Zentrum Kölns, gehört zur Stadt. Jährlich am 24. April findet dort das Gedenken an den osmanischen Völkermord an den Armeniern und weiterer christlicher Minderheiten statt. 2015, zum 100.ten Jahrestag, wurde die Erinnerung noch vor dem unweit gelegenen Kölner Dom gefeiert.

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Frauke Brosius-Gersdorf vs. Katherina Reiche: Die Verlogenheit der Guten

Katherina Reiche, Bundesministerin für Wirtschaft und Energie Foto (Ausschnitt): Presse- und Informationsamt der Bundesregierung Lizenz: Copyright


Wer sehen will, wie selektiv Empörung funktioniert, muss nur zwei Fälle vergleichen: Frauke Brosius-Gersdorf und Katherina Reiche.

Als im vergangenen Sommer die SPD die Jura-Professorin Frauke Brosius-Gersdorf als Verfassungsrichterin vorschlug, löste dieses Vorhaben einen heftigen Shitstorm aus: Mit mal begründeten Vorwürfen, aber auch aus dem Zusammenhang gerissenen Zitaten und teilweise platten Lügen wurde von konservativ bis ganz rechts gegen die Juristin mit Argumenten und haltlosen Vorwürfen Stimmung gemacht. Brosius-Gersdorf wurde vorgeworfen, eine linke

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„Heimspiel“ will bei Kindern wieder Lust aufs Lesen wecken

Lütfiye Güzel 2013 Foto: Anonym Lizenz: CC0

„Heimspiel“ für den Lesespaß: Vom 16. bis 20. November kehrt das Projekt zur Leseförderung zurück ins Ruhrgebiet. In Bochum, Dortmund, Duisburg, Essen, Gladbeck und Oberhausen sind mehr als 100 Veranstaltungen geplant, bei denen Kindern Lust aufs Lesen gemacht werden soll. Das Konzept: Kinder- und Jugendbuchautoren aus dem Ruhrgebiet gehen in Schulen in ihrer Nachbarschaft, um dort vorzulesen und mit dem jungen Publikum ins Gespräch zu kommen – unterhaltsam und ohne Druck.

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Der Ruhrpilot

Palantir-CEO Alex Karp Foto: UK Government – Deputy Prime Minister Oliver Dowden attends AI Summit Lizenz: CC BY 2.0

NRW: Soll NRW den umstrittenen Palantir-Vertrag verlängern?…KStA
NRW: Großrazzia gegen Rockergruppe Hells Angels…WAZ
NRW: Spitzenkandidat Ott fordert Kurskorrektur der SPD…t-online

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Eine Instagram-Grafik, ein Zitat – und ein Problem

Eine Politikerin der Linken aus Dortmund hat auf Instagram ein Posting geteilt, das auf den ersten Blick wie ein politischer Beitrag wirkt, bei näherem Hinsehen aber ein Lehrstück darüber ist, wie aus Kritik eine gefährliche Zuspitzung wird.

Im Zentrum steht ein Zitat des ehemaligen israelischen Verteidigungsministers Moshe Ya’alon. Darin ist von einer „Ideologie der jüdischen Vorherrschaft“ die Rede, die der „Nazi-Rassenlehre“ ähnele. Ob dieses Zitat in dieser Form gefallen ist oder aus einem größeren Zusammenhang herausgelöst wurde, lässt sich auf den ersten Blick nicht klären. Entscheidend ist jedoch etwas anderes: die Art, wie es präsentiert wird.

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Schalke hat Glück gehabt – und zwar öfter als man zugibt

Die Fans auf Schalke sind jetzt schon erstklassig. Foto: Michael Kamps

Beim FC Schalke 04 gehört Understatement traditionell eher nicht zum Repertoire. Malocher-Pathos, große Worte, große Emotionen – alles da. Nur: In dieser Zweitligasaison 2025/26 war „groß“ auf dem Platz erstaunlich selten zu sehen. Stattdessen hangelte man sich sehr häufig durch Spiele, die oft mehr Stückwerk als Fußball waren. Und trotzdem: Punkte fielen auf Schalke-Seite wie Kleingeld aus einer kaputten Parkuhr.

Der Sieg beim SC Paderborn vom vergangenen Wochenende ist dafür das perfekte Symbol. 0:2 hinten, defensiv wacklig wie ein Jenga-Turm kurz vor dem Kollaps – und am Ende steht ein 3:2. Comeback-Qualitäten? Sicher. Aber auch eine gehörige Portion Spielglück, das man sich zwar irgendwie erarbeitet, aber eben nicht jedes Wochenende gepachtet hat.

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