Industrielle Kulturlandschaft Ruhrgebiet: Lieber Zukunft als Welterbe

Zeche Pluto in Herne Wanne-Eickel (Foto: Roland W. Waniek)


Die „Industrielle Kulturlandschaft Ruhrgebiet“ soll UNESCO-Welterbe werden. Der Blick des Ruhrgebiets richtet sich erneut auf seine Vergangenheit.

Die Stiftung Industriedenkmalpflege und Geschichtskultur will gemeinsam dem Land NRW, dem Regionalverband Ruhr ( RVR), den Landschaftsverbänden und der Emschergenossenschaft dafür sorgen, dass die „Industrielle Kulturlandschaft Ruhrgebiet“ UNESCO-Welterbe wird. Keine Frage, das Ruhrgebiet gehört zu den Regionen auf der Welt, die stark durch die Industrialisierung geprägt sind. Das betrifft nicht nur die ehemaligen Industriebauten, die einem hier überall begegnen. Der Boden hat sich durch den Bergbau gesenkt, Flüsse und Bäche haben ihren Lauf verändert und Halden wurden aufgeschüttet. Die Industrie prägt die Landschaft des Reviers.

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Der Ruhrpilot

Karl-Josef Laumann Foto: J.-H. Janßen Lizenz: CC BY-SA 3.0

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Der morbide Charme in der Alltäglichkeit

Fotografien von Klaus Homann vereinen Morbidität und Endzeitstimmung / mit freundlicher Genehmigung von K. Homann

Das Wechselbad zwischen Nähe, Ferne und Verfall ist der rote Faden in der Bildsprache von Fotograf Klaus Homann. Der Mann mit den Ruhrgebietswurzeln (geboren in Lünen, lebt in Essen) flaniert durch den öffentlichen Raum – und hat als Chronist mit der Kamera immer wieder ein Händchen für verletzliche Momentaufnahmen mit einem schwebenden Ewigkeitsanspruch.

Klaus Homann findet das Ästhetische im Kaputten und porträtiert Hochhäuser, Tiefgaragen, Einzelhandelsgeschäfte, Schrottplätze, Imbissbuden, Spielhallen, Tankstellen und Restaurants, die ein Schattendasein im modernen Leben fristen. Seine Gebäude strahlen eine existentielle Einsamkeit aus und wirken spooky – manchmal sogar wie Schauplätze aus einem noch nicht bekannten Thriller. Vor fast 30 Jahren ist er über einen Urlaub in Amerika zum Fotografieren gekommen.

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Die Europäer: Künstler, Kosmopoliten und Unternehmer

Iwan Turgenew, 1838 porträtiert von Kirill Gorbunow Lizenz: CC0


In seinem Buch „Die Europäer“ zeichnet Orlando Figes das Bild eines im 19. Jahrhundert moderner werdenden Kontinents, dessen Entwicklung erst der deutsche Nationalismus stoppt. Die Zeichnung der Lebenswege des russischen Schriftstellers Iwan Sergejewitsch Turgenew und dem Ehepaar Pauline und Louis Viardot, mit denen er ein Dreiecksverhältnis pflegte, beschreibt auch den Ausbau der Kunst zu einem Geschäft. Für die meisten Künstler war das eine Befreiung.

Es war nur eine kleine Schicht von reichen Adeligen, erfolgreichen Künstlern und zunehmend wohlhabender werdenden Freiberuflern und Industriellen, die im 19. Jahrhundert in einem Europa lebten, dass uns bekannt vorkommt: Die Menschen sprachen mehrere Sprachen, überwanden wie auch die Waren und Dienstleistungen immer häufiger die Grenzen der Staaten und fühlten sich immer weniger als Deutsche, Franzosen oder Russen, sondern vor allem als

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Buchvorstellung: Schalömchen!

Dass der jüdische Humor so seine Art hat, weiß ich seit Jugendtagen, denn im wohnzimmerlichen Bücherschrank stand immer der jeweils neueste Kishon. Gerne und immer wieder gelesen, ganz besonders die Kurzgeschichte Blaumilchkanal, die ja sogar verfilmt wurde.

Von unserem Gastautor Thomas Weigle

Ein schönes Beispiel für diesen Humor sind die Comics von Ben Gershon, die regelmäßig in der Jüdischen Allgemeinen erscheinen. Manchmal muss ich schon ein wenig nachdenken, denn die vielfältigen Facetten jüdischen Lebens sind mir ziemlich unbekannt, insbesondere wenn es um religiöse Rituale geht.

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intensiv erklärt (spezial): Was ist Triage?


Im Frühjahr haben wir in unserer Reihe „intensiv erklärt“ versucht Intensivmedizin allen allgemeinverständlich zugänglich zu machen. Die Erklärungen aus dem Frühjahr sind auch aktuell – in der zweiten Welle – noch gültig, da aber im Moment immer häufiger von Triage gesprochen wird und sich die Presseberichte häufen in denen vermeldet wird, dass Kliniken in Sachsen nun Patienten triagieren müssten, wollen wir uns dieser nochmal explizit widmen.

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Knapper BVB-Sieg in Bremen war ein erster Schritt, mehr noch nicht

Das Weserstadion in Bremen | Archiv-Foto: Peter Hesse

Der angeschlagene BVB hat das erste Spiel nach dem vieldiskutierten Trainerwechsel vom Wochenende am Dienstag beim SV Werder Bremen im Weserstadion mit 2:1 (1:1) für sich entschieden. Damit endete die mit Spannung erwartete Begegnung unter der Verantwortung von Neu-Chef-Coach Edin Terzic mit den von den Borussen angestrebten drei Punkten. Der erhoffte Befreiungsschlag war es jedoch noch nicht.

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Hinrichtung des iranischen Bloggers Ruhollah Zam: PEN fordert Straßenumbenennung in Berlin

Ruhollah Zam Foto: MojNews Lizenz: CC-BY 4.0

Das deutsche PEN-Zentrum ist zutiefst entsetzt über die Hinrichtung des iranischen Journalisten und Oppositionellen Ruhollah Zam. Die Ermordung des Regimekritikers muss diplomatische und wirtschaftliche Konsequenzen nach sich ziehen. Darüber hinaus regt der PEN an, den Teil der Podbielskiallee, an der sich die Iranische Botschaft befindet, also jenen Teil südöstlich der Koserstraße, in Ruhollah-Zam-Allee umzubenennen.

„Wir bitten den Berliner Senat eindringlich, sich diese Idee zu eigen zu machen und eine solche Umbenennung schnellstmöglich zu veranlassen, damit fortan jedes Schreiben an die Iranische Botschaft mit der Adresse Ruhollah-Zam-Allee an dieses abscheuliche Verbrechen erinnert“, so Vizepräsident Leander Sukov.

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Der Ruhrpilot

NRW-Ministerpräsident Armin Laschet Foto: Land NRW

NRW: Laschet fordert im Corona-Lockdown Solidarität…LLZ
NRW: Laschets neuer Tiefpunkt(€)…Welt
NRW: Stamp räumt Fehler in der Corona-Krise ein…RP Online
NRW: Vorerst keine Abschiebungen nach Syrien…Stern
Corona: COVID-19-Dashboard…RKI
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Corona: 27.728 Corona-Neuinfektionen…Welt
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Corona: Entscheidung über Impfstoff  am 21. Dezember…FAZ
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Corona: FDA bescheinigt Impfstoff von Moderna gute Wirkung…Ärzteblatt
Debatte: Die Kritik der Intellektuellen…Welt
Debatte: „Ich finde das befremdlich“…Jüdische Allgemeine
Debatte: Ist das noch gerecht?…FAZ
Debatte: Querdenker und Klimaradikale eint überheblicher Moralismus(€)…Welt
Debatte: Ihr Stadtrat stirbt, die AfD schweigt(€)…Cicero
Debatte: Die Lösung ist nicht minimal…Jungle World
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Ruhrgebiet: Revier soll Bewerberliste für das Weltkulturerbe…DLF
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Dortmund: 184 neue Fälle – Inzidenz steigt weiter…Ruhr Nachrichten
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Dortmund: Massenschlägerei in der Nordstadt…Ruhr Nachrichten
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Essen: Stratmanns-Theater beklagt mangelnde Wertschätzung(€)…WAZ

BDS-Unterstützer: Wenn kritische Künstler es ernst meinen würden, würden sie deutsche Steuergelder boykottieren

Inke Arns, Künstlerische Leitung Hartware MedienKunstVerein (HMKV)

Nach der „Initiative GG 5.3. Weltoffenheit“ , in der sich vor allem Intendanten und andere Kulturmanager zusammen geschlossen haben, melden sich nun über 1000 andere „Künstler*innen, Wissenschaftler*innen, Schriftsteller*innen und Kulturschaffende“ zu Wort, um für das Recht auf Israelboykott und die Zusammenarbeit mit Antisemiten zu streiten. Leider

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