#1 | Lutz sagt am 31. März 2015 um 16:52 Uhr

Ein Mensch wird getötet und der Täter wird gefasst und kein bisschen bestraft. Ganz im Gegenteil – ohne seinen unbestraftem Totschlag und dem damit einhergehenden wohligen Schauer der degenerierten Zuschauerschaft würden sich seine Bücher und Lesungen mit Sicherheit schlechter verkaufen.

Der Staat erkauft sich sein Gewaltmonopol auch durch einen strafenden Rechtsstaat. Wenn der Tod eines Menschen, egal ob Obdachlos oder nicht, mit keiner Strafe mehr gesühnt wird, wird eine Grenze überschritten.

Für mich ist diese Geschichte daher keine Erfolgsgeschichte, auch wenn der Autor diese wohl als eine solche verkaufen möchte.