Gegen Hoffenheim: Robert Lewandowskis letztes Heimspiel in Dortmund



Lange Zeit war es bereits abzusehen, doch nun ist es dann tatsächlich soweit: Robert Lewandowski wird beim heutigen Heimspiel des BVB gegen die TSG 1899 Hoffenheim sein letztes Heimspiel für die Borussia aus Dortmund bestreiten, bevor er im Sommer zum FC Bayern München wechseln wird.

Zwar hat der Pole danach, wenn er sich nicht verletzten sollte, wohl auch noch die zwei Spiele in Berlin (gegen Hertha und im Pokal gegen die Bayern) im schwarzgelben Dress vor der Brust, doch von der Südtribüne wird er sich heute zum voraussichtlich letzten Mal feiern lassen können. Den Fans im Stadion steht heute also ein besonders emotionaler Nachmittag bevor.

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Fußball-Bundesliga: Ist nach dem Aus der Bayern gegen Real jetzt plötzlich alles schlecht, was bisher noch top war?

Coach Pep Guardiola. Quelle: Wikipedia, Foto: Якушкин Иван, Lizenz: CC
Bayern-Coach Pep Guardiola. Quelle: Wikipedia, Foto: Якушкин Иван, Lizenz: CC-BY-SA-3.0

Gerade mal ein knappes Jahr ist es her, parallel zum Champions-League-Finale 2013 zwischen dem FC Bayern München und Borussia Dortmund, als in der Öffentlichkeit von einer neuen Dominanz der deutschen Clubs im Europäischen Fußball gesprochen wurde.

War ja auch beeindruckend, wie sich die Bayern und der BVB in das Finale von London durchkämpften und den Millionen Zuschauern vor den Bildschirmen weltweit ein packendes, hochklassiges Finale boten.

Nun, knapp ein Jahr später scheint davon nichts mehr übrig zu sein, so schlecht ist die Stimmung nach dem überraschen klaren ‚Aus‘ der Bayern am Mittwoch gegen Real Madrid.

Das 0:4 hat offenkundig tiefe Wunden gerissen. Wunden, welche man noch vor wenigen Tagen für schier undenkbar gehalten hätte.

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Kaderplanung beim BVB: Ist ein Oliver Kirch eher ‚Altlast‘ oder doch ein ‚Hoffnungsträger‘?

DSC06787Manche Entwicklungen im Fußball sind einfach unerwartet. Da spielt der Mittelfeldspieler Oliver Kirch seit Sommer 2012 für Borussia Dortmund und wird seither von vielen Fans stets als einer der ersten ‚Streichkandidaten` im Borussen-Kader genannt. Auch hier bei den Ruhrbaronen fiel sein Name bereits häufiger zuerst, wenn es in Diskussionen darum ging welcher aktuelle Spieler im Kader der Borussia wohl am ehesten verzichtbar wäre.

Dies hat sich in den letzten Tagen, in Bezug auf Kirch, bei vielen Beobachtern grundlegend geändert. Der 31-jährige, der zuletzt durch solide bis starke Leistungen auf dem Platz zu gefallen wusste, hat auch lt. Trainer Jürgen Klopp eine enorme Weiterentwicklung seiner Fähigkeiten durchlaufen, wie jüngst zu lesen war. Und so kommt es, dass Kirch, dessen 2-Jahres-Vertrag in Dortmund im Sommer ausläuft, plötzlich und unerwartet ein ernsthafter Kandidat für eine Vertragsverlängerung beim Pokalfinalisten geworden zu sein scheint. Auch Mannschaftskameraden, wie zuletzt Nuri Sahin, machen sich inzwischen für eine Weiterbeschäftigung des gebürtigen Soesters in der Öffentlichkeit stark. Ob eine solche Weiterbeschäftigung mit Blick auf die kommende Spielzeit allerdings wirklich Sinn macht, darüber kann man durchaus geteilter Meinung sein.

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BVB: Vertragsverlängerung mit Ilkay Gündogan bis 2016 ist nur ein Pyrrhussieg

DSC07029 (580x435)Die Nachricht kam kurz vor dem gestrigen Pokalhalbfinale des BVB gegen den VfL Wolfsburg frisch auf den Tisch. Der BVB hat den zuvor bis 2015 laufenden Vertrag mit Ilkay Gündogan um ein Jahr, bis Sommer 2016) verlängert.

Was zunächst wie eine gute Nachricht für den BVB und seine Anhänger klingt, erweist sich bei näherer Betrachtung jedoch als eine Art Pyrrhussieg der BVB-Verantwortlichen.

Seit Monaten rangen Michael Zorc & Co. darum den Vertrag mit dem Ex-Nürnberger vorzeitig zu verlängern, statt am Ende evtl. einem vorzeitigen Wechsel des Nationalspielers aus wirtschaftlichen Gründen bereits in diesem Sommer zähneknirschend zustimmen zu müssen.

Gündogan zierte sich, war zudem seit Anfang der Saison sportlich außer Gefecht. Nun, kurz vor Ostern, dann die Verlängerung um ein weiteres Jahr.

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BVB gegen Bayern: Beckenbauer und Klopp zeigen den streitenden Führungsriegen wie schön eine gesunde Rivalität sein kann

Franz Beckenbauer und Jürgen Klopp. Foto: Sky/Carsten Fork
Franz Beckenbauer und Jürgen Klopp. Foto: Sky/Carsten Fork

Wenn heute Abend der BVB beim FC Bayern München antritt, dann hat das Spiel die wohl geringste sportliche Wertigkeit seit Jahren. Bayern hat sich bereits die Meisterschaft vorzeitig gesichert, der BVB braucht zwar noch ein paar Punkte, ist aber auch auf einem guten Weg in Richtung erneuter Champions League-Qualifikation.

So kommt es dann, dass die größten Aufreger der vergangenen Tage abseits des Fußballplatzes stattfanden. Es rauschte mal wieder kräftig im Blätterwald, als sich die Führungsriegen beider Clubs in Sachen eines alten Darlehens aus dem Jahre 2004 in die Haare gerieten. Unnötige ‚Nebenkriegsschauplätze‘!

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Mit einer Mischung aus Trauer und Stolz verabschiedet sich der BVB aus der Champions League

Traf doppelt gegen Real Madrid: Marco Reus. Foto: BVB
Traf doppelt gegen Real Madrid: Marco Reus. Foto: BVB

Nein, es hat nicht sein sollen! Das erhoffte Fußballwunder blieb gestern aus! Am Ende fehlte der Dortmunder Borussia ein weiterer Treffer um zumindest die Verlängerung zu erreichen. Trotzdem darf der BVB nach dem 2:0-Heimerfolg gegen die Gäste von Real Madrid voller Stolz auf die diesjährige Champions League-Saison zurückblicken.

In einer schweren Gruppe erneut Gruppensieger geworden, gegen die Millionentruppe von Zenit St. Petersburg in der K.O.-Runde weitergekommen und Real Madrid, trotz riesiger personeller Probleme, einen großen Kampf geliefert zu haben, da hat man schon von schlechteren Königsklassen-Bilanzen gehört.

Ein Blick auf die Aufstellung am gestrigen Dienstag ließ gar nichts Gutes erwarten. Nach all den bekannten Verletzten fehlten nun auch noch Nuri Sahin und Sokratis in der Startelf der Borussia. Mit den zuletzt nur selten zum Einsatz gekommenen ‚Ersatzsspielern‘ Kirch, Friedrich und Jojic schienen die Chancen das 0:3 aus Madrid noch aufholen zu können vor dem Anpfiff nur sehr, sehr gering. Zumal der BVB auf dem Platz zuletzt schon häufiger relativ kraft- und ideenlos agierte.

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Jürgen Klopp’s Rede bei der Abschiedsfeier von Ex-BVB-Spieler Antônio da Silva



Wer sich vielleicht noch immer fragen sollte, warum Jürgen Klopp so beliebt ist, dem empfehle ich heute die Rede, welche der BVB-Coach nun anlässlich der Abschiedsparty von Ex-BVB-Kicker Antônio da Silva (der nach Brasilien zurückkehren wird) hielt, welche nun im Netz aufgetaucht ist.

Müsste man jemandem zeigen warum der Coach so perfekt nach Dortmund und zum BVB passt, alleine dieses Video wäre wohl als Beleg ausreichend. Da geht einem echt das Herz auf! 🙂

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BVB: 0:3 in Madrid – Einmal kurz schütteln und dann auf in den Ligaendspurt!

Jürgen Klopp musste zuletzt häufig schwer schlucken. Foto: Robin Patzwaldt
Jürgen Klopp musste zuletzt häufiger schwer schlucken. Foto: Robin Patzwaldt

Das gestrige 0:3 des BVB bei Real Madrid hat dem ersatzgeschwächten Kader der Borussia in aller Härte die aktuellen Grenzen aufgezeigt.

Die deutliche Niederlage, die bei realistischer Betrachtungsweise wohl dem Ausscheiden aus der Königsklasse des europäischen Fußballs bedeutet, hat aber auch ihre positive Seiten: Der BVB sollte sich nun schleunigst auf sein Kerngeschäft, die Bundesliga konzentrieren, denn dort wartet ein überdurchschnittliches Schlussprogramm mit Spielen gegen die Bundesligaspitzengruppe (Bayern München, Bayer 04 Leverkusen, VfL Wolfsburg usw.).

Die verbleibenden sechs Begegnungen werden für den entkräftet und Ideenlos wirkenden Rumpfkader des BVB die wahre Meisterprüfung werden, und eben nicht die Champions League oder das lockende Pokalfinale. Es wird schwer genug werden die direkte Champions League-Qualifikation erneut zu sichern. Darüber sollte man sich im Umfeld der Borussia klar sein.

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BVB: 40 Jahre Heimat – Der Film



Das ‘Westfalenstadion’ feiert heute seinen 40. Geburtstag! Der BVB widmet der eigenen Spielstätte aus diesem Anlass einen sehenswerten Kurzfilm…

1:6-Pleite der Schalker gegen Real – BVB-Fans sollten sich Schadenfreude verkneifen

Julian Draxler. Foto: Michael Kranewitter Quelle: Wikipedia Lizenz: CC-by-sa 3.0/at
Julian Draxler. Foto: Michael Kranewitter Quelle: Wikipedia Lizenz: CC-BY-SA-3.0

Auch wenn man natürlich als Außenseiter in den Vergleich mit dem spanischen Rekordmeister gegangen war, mit einer historischen 1:6 (0:2)-Pleite hatten in Gelsenkirchen sicherlich nur die allergrößten Pessimisten gerechnet. Und eigentlich galt es für den FC Schalke 04 ja auch nur sich zumindest eine realistische Chance auf ein Weiterkommen im Rückspiel in Spanien zu bewahren. Doch das ist gründlich danebengegangen, am Abend, vor ca. 55.000 irritierten Zuschauern in der eigenen Arena.

Lediglich in den Anfangsminuten präsentierte sich der Ruhrgebietsclub gestern als gleichwertiger Gegner für Real, hatte durch Benedikt Höwedes, direkt nach wenigen Sekunden, sogar die erste Torchance des Spiels.

Auch nach dem 0:1 durch Benzema gab es noch einmal die Ausgleichschance durch Julian Draxler. Doch spätestens nach dem frühen 0:2 durch Bale in der 20. Spielminute nahmen die Dinge in Gelsenkirchen gestern ihren unschönen Verlauf für die Heimfans im weiten Rund.

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