Auf dem Breitscheidplatz in Berlin läuft das Fanfest der Schwarzgelben so langsam an. Foto: Meike Ruschmeyer
An diesem Wochenende versucht der BVB bekanntlich erneut den DFB-Pokal in Berlin zu gewinnen. Zum Endspiel am morgigen Samstag gegen den VfL Wolfsburg werden in der Hauptstadt alleine rund 130.000 Anhänger der Borussia erwartet.
Das BVB-Fanfest am Breitscheidplatz (nahe der Gedächtniskirche), welches lange auf der Kippe stand, ist auch bereits angelaufen.
Uns erreichten inzwischen auch schon erste Bilder vom heutigen Tage aus der Hauptstadt. Im Laufe der Zeit werden wir weitere Eindrücke vom Pokalfinale erhalten und dann auch hier nach und nach veröffentlichen. Schaut einfach häufiger mal kurz rein hier. Im Laufe des Tages dürfte sich Berlin heute schwarzgelb einfärben….
Zwei Tage noch, dann steigt in Berlin das große DFB-Pokalfinale des BVB gegen den VfL Wolfsburg. Wird Jürgen Klopp tatsächlich am Sonntag noch einmal aus gutem Grund um den Borsigplatz fahren können?
Ein aktuelles Video des BVB (mit diversen Highlights aus den diesjährigen Pokalspielen der Dortmunder) weckt beim Anhang der Schwarzgelben nun noch einmal verstärkt die Vorfreude auf den Samstagabend….
Michael Zorc (links), Aki Watzke (rechts) und Neven Subotic (Mitte) haben gute Laune heute. Foto: BVB
Der BVB-Kader der Thomas Tuchel-Ära nimmt weiter Form an: Anfang des Jahres 2015 wurde sein Name noch einige Male genannt als es um mögliche ‚Streichkandidaten‘ für den anstehenden Sommer im BVB-Kader (nach dieser doch arg enttäuschenden Bundesliga-Saison) bei den Schwarzgelben aus Dortmund ging. Doch so schnelllebig ist das Geschäft, werden auch Einschätzungen von Spielerleistungen offenbar revidiert, denn heute wurde nun offiziell bestätigt, dass Verteidiger Neven Subotic seinen ursprünglich bis 2016 laufenden Vertrag vorzeitig bis Juni 2018 verlängert hat.
Subotic kam ursprünglich im Jahre 2008 zusammen mit Trainer Jürgen Klopp aus Mainz ins Revier. Doch während Klopp nun bekanntlich im Sommer weiterzieht, bleibt der sozial sehr engagierte Serbe noch längerfristig beim Verein.
Nachdem der Verteidiger die Neuigkeit zuvor bereits selber über die sozialen Netzwerke verbreitet hatte, erreichte uns inzwischen auch die offizielle Pressemeldung des Vereins dazu:
Gonzalo Castro noch im Leverkusen-Dress. Quelle: Wikipedia, Foto: Fuguito, Lizenz: CC-BY-SA 4.0
Die Spatzen pfiffen es in den letzten Tagen schon von den Dächern, nun ist es seit wenigen Minuten auch offiziell. Der BVB vermeldet die erste hochkarätige Spielerneuverpflichtung zur neuen Saison:
Der achtmalige deutsche Fußball-Meister Borussia Dortmund hat zur Saison 2015/2016 Gonzalo Castro vom Bundesliga-Konkurrenten Bayer 04 Leverkusen unter Vertrag genommen.
Der 27-Jährige, der fünf Mal für die deutsche Nationalmannschaft spielte und in 286 Bundesliga-Partien 25 Tore erzielte sowie 57 weitere Treffer vorbereitete, erhält beim BVB einen Vierjahresvertrag.
„Wir freuen uns, in Gonzalo Castro einen erfahrenen, technisch versierten Mittelfeldspieler für uns gewonnen zu haben, der auf verschiedenen Positionen einsetzbar ist“, betont Borussia Dortmunds Sportdirektor Michael Zorc.
Dem Vernehmen nach soll die fällige Ablösesumme bei rund 11 Mio. Euro liegen. Castro hatte in Leverkusen eine Ausstiegsklausel in seinem Vertrag, welche ihm noch bis zum 25. Mai die Möglichkeit geboten haben soll, den Verein auf eigenen Wunsch hin zu fixen Konditionen zu verlassen. Diese Klausel hat er nun offenbar gezogen und sich mit dem BVB auf einen Wechsel nach Dortmund verständigt.
Der BVB hat am Nachmittag das letzte Bundesligaspiel der Saison 2014/15 gegen den SV Werder Bremen mit 3:2 (3:1) gewonnen und sich dadurch, bereits unabhängig vom Ausgang des Pokalfinales in der nächsten Woche in Berlin, tatsächlich am Ende einer katastrophal gestarteten Spielzeit noch erneut für den internationalen Fußball qualifizieren können. Heute im Stadion, nach dem Ende der Ära Klopp beim BVB, zumindest eben schon einmal in der Bundesliga, dann der unglaublich emotionale Abschied des insgesamt dreiköpfigen Trainergespanns vom Publikum im heimischen Stadion.
Nach dem Schlusspfiff wurde über die Leinwände im Stadion zudem eine kurze, bereits vorab vorbereitete Video-Ansprache des scheidenden Chef-Trainers eingespielt, welche sich inzwischen auch schon im Netz rasant verbreitet, und die ich unseren fußballinteressierten Lesern, welche diese vielleicht bisher noch nicht sehen konnten, wirklich dringend ans Herz legen möchte.
Ergreifend und emotional, wohl längst nicht nur für BVB-Fans…
Nicht weniger emotional wurde heute übrigens auch der langjährige Team-Kapitän Sebastian Kehl von der schwarzgelben Familie im ‚Westfalenstadion‘ verabschiedet. Das soll an dieser Stelle natürlich nicht unerwähnt bleiben.
Club-Logo auf einem aktuellen BVB-Trikot. Foto: Robin Patzwaldt
Mit dem Heimspiel gegen Werder Bremen läuft am Samstag, wie bereits berichtet, die Gültigkeit des sogenannten ‚Stadiondeckels‘ im Stadion der Dortmunder aus. Bei Saisonfinale haben Stadionbesucher zum letzten Mal die Möglichkeit, den „Stadiondeckel“ dort zur Zahlung einzusetzen.
Wer sein Guthaben dabei nicht vollständig aufbraucht, der hat dann mehrere Möglichkeiten. Entweder kann man es sich bar an den bekannten „justpay“-Stationen im Signal Iduna Park auszahlen lassen, danach noch in anderen Stadien mit dem verwendeten „justpay“-Bezahlsystem nutzen, oder auch via Antragsformular (steht zum Download unter http://www.justpay.de bereit) das Guthaben anfordern.
Es gibt aber auch noch eine ‚schönere‘ Möglichkeit, auf die aktuell die BVB-Stiftung ‚leuchte auf‘ und die ‚Neven Subotic Stiftung‘ nun aufmerksam machen.
Eine gute Nachricht für alle BVB-Fans pünktlich zum Feierabend noch von der Strobelallee: Borussia Dortmund kann langfristig auf Nachwuchstorhüter Hendrik Bonmann bauen. Der BVB einigte sich mit dem 21-jährigen gebürtigen Essener auf eine Vertragsverlängerung um weitere drei Jahre bis zum Sommer 2018.
„Dass der BVB weiter mit mir plant und das Vertrauen schenkt, macht mich unglaublich stolz. Ich werde alles daran setzen, diesem auch gerecht zu werden“, betont Hendrik Bonmann.
Der Abschied aus Dortmund naht, noch zwei Spiele mit dem BVB für Jürgen Klopp. Foto: Robin Patzwaldt
Wenden wir uns nach einem insgesamt äußerst ereignisreichen und turbulenten Fußballwochenende noch einmal kurz dem BVB zu: Dass die Schwarzgelben am Wochenende knapp mit 1:2 in Wolfsburg verloren haben, das ist sicherlich kein Drama, kam so wohl auch nicht wirklich unerwartet. Schließlich ist der VfL daheim noch ungeschlagen, rangiert auf Tabellenplatz Zwei, und ist eine ohne Zweifel top zusammengestellte und aktuell in guter Form agierende Mannschaft. Da kann man mit einem Tor Differenz verlieren. Nicht weiter dramatisch.
Was vielen BVB-Anhängern hingegen aber schon übel aufstößt, das ist das in dieser Saison insgesamt bereits vierte (!!!) Gegentor in der ersten Spielminute, welches der BVB in der Autostadt kassierte. Immer ’nur‘ Pech kann das inzwischen nicht mehr sein. Da scheint wohl eher ein echtes Problem vorzuliegen in dieser Runde.
Dass auch der Schiedsrichter seinen Anteil an der insgesamt am Ende unglücklichen Niederlage in Niedersachsen hatte, sei an dieser Stelle aber auch nicht verschwiegen. Da die Teams aus Bremen und Hoffenheim jedoch auch nicht gewannen, hat sich die Ausgangslage für die Dortmunder vor den letzten beiden Spielen in der Klopp-Ära nun aber auch so nicht wesentlich verschlechtert. Es galt am Ende des Tages ‚lediglich‘ festzustellen, dass die Schalker in dieser Spielzeit nun definitiv nicht mehr abzufangen sind. Und das obwohl der BVB sich am Wochenende durchaus positiv und spielfreudig präsentierte, während S04 trotz des glücklichen 1:0-Erfolgs gegen Paderborn einmal mehr ihre schlechte Verfassung unterstrichen. Sei es drum.
Schlechte Stimmung auf Schalke heute. Foto: Michael Kamps
Was für ein wilder Bundesliganachmittag! In den neun zeitgleich ausgetragenen Partien gab es Geschichten ohne Ende. Aus Ruhrgebietssicht natürlich am spannendsten, was haben Schalke und der BVB gemacht?
Der FC Schalke 04 gewann durch ein Eigentor der Paderborner Gäste in der 88. Spielminute (erzielt dann ausgerechnet auch noch vom EX-BVB-Spieler Uwe Hünemeier) am Ende glücklich mit 1:0. In der ungewohnter Weise ohne die großen Emotionen der Fans begleiteten Begegnung waren die Gäste bis zu diesem Zeitpunkt jedoch mindestens ebenbürtig, versiebten ihrerseits jedoch Chancen gleich in zweistelliger Zahl, bevor am Ende gar das Eigentor den Absturz der Paderborner auf den letzten Tabellenplatz bedeutete. Von Schalke war über die komplette Spielzeit vergleichsweise wenig Offensive zu sehen.
Da der BVB jedoch zeitgleich in Wolfsburg mit 1:2 verlor, was ihm sportlich am Ende jedoch sportlich nicht sonderlich weh tat, da die Ergebnisse der anderen Konkurrenten um einen Europa League-Platz allesamt aus Dortmunder Sicht günstig ausfielen, so dass dem BVB am letzten Spieltag (durch die deutlich bessere Tordifferenz gegenüber Hoffenheim) nun sogar schon ein Unentschieden daheim gegen den SV Werder Bremen zu Absicherung von Platz 7 reichen dürfte, steht bei nun 5 Punkten Vorsprung der Königsblauen auf die Schwarzgelben am vorletzten Spieltag der Saison 2014/15 seit wenigen Minuten jedoch unumstößlich fest:
Der S04 beendet diese Bundesligaspielzeit zum ersten Mal seit Jahren wieder vor dem ungeliebten Nachbarn aus Dortmund!
Erst 24 Monate her: Das Finale von Wembley zwischen FCB und BVB. Quelle: Wikipedia, Foto: Radoslaw Rafael Zak, Lizenz: CC BY-SA 3.0
Man glaubt es ja inzwischen kaum noch, aber es ist noch keine zwei Jahre her, als Fußball-Experten in ganz Europa von einer Dominanz der deutschen Clubs in der Champions League, im europäischen Spitzenfußball sprachen, teilweise regelrecht schwärmten. Im Mai 2013 bestritten bekanntlich noch der BVB und der FC Bayern München das große Finale in der Königsklasse, zelebrierten in Wembley eine regelrechte Fußballgala. Aktuell ist von diesem Glanz nicht mehr viel übrig. Nicht nur, dass im Vorjahr das Finale bereits ein rein spanisches war, als es zum Stadtderby zweier Mannschaften aus Madrid kam, dort Real gegen Atlético siegte, auch in diesem Jahr hatten die deutschen Vertreter in der Königsklasse letztendlich nicht mehr viel zu bestellen, als es wirklich ernst wurde.
Leverkusen, Schalke und Dortmund schon längst aus dem Rennen, und nun hat auch der vermeintlich große FC Bayern seine Grenzen aufgezeigt bekommen, als er gegen den FC Barcelona, den man vor gut 2 Jahren noch souverän ausschalten konnte, letztendlich keine Chance auf ein Weiterkommen, auf einen Finaleinzug, hatte.
Dem ernüchternden 0:3 in Barcelona in der Vorwoche, folgte gestern im Rückspiel zwar am Ende noch ein knapper 3:2 (1:2)-Sieg gegen die Katalanen, doch war die Hoffnung auf ein Fußballwunder spätestens nach dem 1:2 zur Pause bereits vollständig ausgeträumt. Erst als die Gäste in Halbzeit Zwei den Fuß vom Gas nahmen, da gelang es den Münchenern das Spiel noch zu drehen, am Ende so zumindest erhobenen Hauptes aus dem Kräftemessen herausgehen zu können. Die reine sportliche Analyse muss härter ausfallen: Von der noch vor dem Duell verkündeten ‚Augenhöhe‘ der Kontrahenten war in diesem Halbfinale letzendlich nicht viel zu sehen.
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