Wie Putins deutsche Lautsprecher den Leipziger Drohnenanschlag für antiwestliche Propaganda nutzen

Vorfeld des Flughafens Leipzig/Halle (Foto: Molch-Entertainment, CC BY-SA 3.0 DE, via Wikimedia Commons)
Vorfeld des Flughafens Leipzig/Halle (Foto: Molch-Entertainment, CC BY-SA 3.0 DE, via Wikimedia Commons)

Um es vorweg zu sagen: Noch ist nicht bewiesen, wer den Anschlagsversuch am Flughafen Leipzig/Halle veranlasst hat. Auch die Annahme eines mutmaßlich durch Russland initiierten Auftrag ist bislang nur ein Verdacht.

Der Anschlagsversuch selbst ist dagegen keine Spekulation. An der Drohne waren professioneller Sprengstoff und ein Zünder befestigt. Die Bundesanwaltschaft spricht von einem schwerwiegenden Angriff auf die deutsche Transport- und Logistikinfrastruktur. Die Tat sei geeignet, die äußere und innere Sicherheit der Bundesrepublik zu beeinträchtigen.

Dass Russland verdächtigt wird, kommt nicht aus dem Nichts. Leipzig/Halle ist ein wichtiges Drehkreuz für militärische Transporte. Schon 2024 wurde dort ein Brandsatz entdeckt. Die Ermittler rechneten ihn einer Operation russischer Geheimdienste zu.

Mehr ist noch nicht bewiesen. Weniger allerdings auch nicht.

Die fünfte Kolonne des Kremls wartet solche Ermittlungen nicht ab. Sie kennt den Schuldigen sofort: den Westen.

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