
Ich gebe es zu: Bei meinen vergangenen Besuchen im Phoenix des Lumières in Dortmund-Hörde hatte sich bei mir ein gewisser Abnutzungseffekt eingestellt. Acht verschiedene Ausstellungen habe ich seit der Eröffnung inzwischen gesehen. Mal ging es um große Namen der Kunstgeschichte, mal um Naturwissenschaften oder andere Themen. Und so beeindruckend die Technik in der alten Gebläsehalle des ehemaligen Stahlwerks Phoenix auch ist – irgendwann schlich sich bei mir der Gedanke ein: Das hast du doch irgendwie schon einmal gesehen.
Die Wände werden riesig, die Bilder bewegen sich, Musik läuft, Licht und Projektionen verschmelzen miteinander. Ein faszinierendes Konzept, ohne Frage. Aber auch ein Konzept, bei dem sich nach mehreren Besuchen gewisse Wiederholungseffekte kaum vermeiden lassen.
Am Freitag bin ich trotzdem wieder hingegangen. Schließlich wollte ich mir „Matisse: Symphonie der Farben“ anschauen. Und ich kann den Spoiler gleich vorwegnehmen