Wegen Israelfahne ausgeschlossen – CSD Nürnberg misst mit zweierlei Maß und sorgt für Kritik

Die Fahne, um die sich der Streit drehte. Foto: Iron Dome Nürnberg
Die Fahne, um die sich der Streit drehte. Foto: Iron Dome Nürnberg

Eine pro-jüdische Gruppe wurde vom CSD Nürnberg ausgeschlossen, weil sie unter anderem eine Israelfahne in Regenbogenoptik zeigen wollte. Die Veranstalter begründeten dies mit einem generellen Verbot von Nationalflaggen und dem Wunsch, politische Konflikte vom eigentlichen Thema der Demonstration fernzuhalten. Gleichzeitig waren auf dem CSD zahlreiche „Palästina“-Symbole und politische Botschaften präsent. Der Eindruck: Beim Verbot von Nationalflaggen und politischen Botschaften wurde mit zweierlei Maß gemessen.

Am Samstag, den achten August, fand in Nürnberg der Christopher Street Day statt. „Iron Dome Nürnberg“, eine Gruppe, die sich dem Kampf gegen Antisemitismus verschrieben hat, wurde im Vorfeld von der Veranstaltung ausgeschlossen. Im Gespräch mit Mitgliedern der Gruppe wurde klar, dass es eine Vorgeschichte gibt.

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