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Update: Linkspartei-Abgeordneter Dehm zur Gauck-Wahl: “Wahl zwischen Hitler und Stalin”

In Glaube, Sitte, Heimat | 57 Kommentare | Von Stefan Laurin

Diether Dehm Bundestagsabgeordneter der Linkspartei äußerte sich gestern im Fernsehen zur Alternative Gauck – Wulff.

Zur Frage,  ob  die Linkspartei auch Gauck wählen könnte, äußerte sich gestern Diether Dehm im Fernsehen. Er fragte den Reporter: “Was würden Sie denn machen, sie hätten die Wahl zwischen Stalin und Hitler? ”

Man kann sie beide ablehnen. Aus guten und aus weniger guten Gründen. Aber die Wahl zwischen Gauck und Wulff mit der Wahl zwischen Hitler und Stalin zu vergleichen ist.. ja, was ist es? Dehm ist übrigens ein alter, überführter Stasi-Spitzel, kommt aus dem Westen und war früher in der SPD.

Mittlerweile hat sich Dehm entschuldigt und erklärt, er sei missverstanden worden. Blöd für Dehm, dass an dem Video wenig misszuverstehen ist.



57 Kommentare und 5 Ping(s) zu »Update: Linkspartei-Abgeordneter Dehm zur Gauck-Wahl: “Wahl zwischen Hitler und Stalin”«

  1. #51 | Zahnwart sagt am 2. Juli 2010 um 15:06

    … und wenn man nur lange genug fragt, dann findet man immer irgendwo einen Trottel, der einem irgendwelchen übergeigten Schwachsinn ins Mikro diktiert. Für Dehm sind Gauck und Wulff also mit Stalin und Hitler vergleichbar, nun gut, mit jemandem wie Dehm möchte ich auch kein Bier trinken gehen. Wo ich ihm allerdings zustimmen würde: Auch mir wäre es unmöglich, einen neoliberalen Linkenhasser und Kriegstreiber wie Gauck zu wählen. Wenn jemand diese Gründe nicht akzeptieren kann und stattdessen verzweifelt einen Herrn Dehm als Gründelieferanten braucht … dann kann ich ihm wohl auch nicht helfen.

  2. #52 | Wolfram Obermanns sagt am 2. Juli 2010 um 15:27

    Eigentlich ist der ganze Vorgang ein guter Witz bzw. Realsatire.

    - Selbst die Parteigänger Dehms halten ihn im Zweifelsfall für einen etwas unterbelichteten Quatschkopp.
    - Als Erklärung und Entschuldigung dient sein Gefühlsleben, in dem Gauck, Hitler, Stalin und Wulff in einem Töpfchen landen. Das ist das Gefühlsleben eines Psychopathen.
    - Er wird als Repräsentant verteidigt.
    Demnach wäre die Linke die Partei der eher Unterbelichteten mit zerrüttetem Seelenleben und würde damit ihrem Anspruch, Repräsentant der Unterpriviligierten zu sein, im besonderen Maße gerecht.

    Ich finde diese “geglückte” Selbstdarstellung durchaus erheiternd.

  3. #53 | Dennis sagt am 2. Juli 2010 um 15:47

    Wie hier geflissentlich unbeachtet gelassen wird, dass der böse Ultrarote den Stalin mit Hitler gleichsetzt.

    Es wird weder Herrn Laurin noch seinen Fanclub aber in Zukunft daran hindern, Protagonisten desselben Clubs eine Distanzierung zum totalitären Realsozialismus abzusprechen.
    Ruhrbarone machts möglich.

  4. #54 | Patrizia sagt am 2. Juli 2010 um 17:18

    @49 + @50
    Eines dürfte nach diesen Beiträgen nur sehr schwer zu widerlegen sein … die
    deutsche Partei “Die Linke” ist die neue Speerspitze des deutschen und
    europäischen Antisemitismus. Daraus erklärt sich auch die Unterstützung der
    Rechtsextremen im Netz für diese Partei vor der letzten Bundestagswahl. Es wird
    wohl nur noch wenige Jahre dauern bis die lästige und nur mühsam den braunen
    Schmutzkopf bedeckende Maske, endlich beiseite gelegt werden kann. Ein Norman
    Peach muss dann nicht mehr schweigsam durch die Gegend schippern, sondern
    kann ungeniert in den Schlachtruf, “Tod den Juden”, einstimmen. Es soll ja Völker-
    rechtler sein.

    “Rechtler” -> “Rechts” -> “Richter” ….. fehlt noch der Henker; ok das würde die
    HAMAS übernehmen. Ein Schreibtischtäter wie Peach macht sich die Hände nicht
    schmutzig … er will nur “richten”. Wäre irgendwie alles hübsch lustig, wenn kleine
    Kinder aus jüdischen Familien in vielen europäischen Schulen nicht schon wieder
    Probleme wegen ihres Glaubens mit ihren MitschülerInnen hätten.

    In dieses Bild passen auch die Verschwörungsclowns von der faschistoiden
    Gruppe “Die Bandbreite” mit ihren zutiefst frauenfeindlichen Texten. Dass Mitglieder
    der deutschen Partei “Die Linke” solche “Perverslinge” verteidigen zeigt eben auch
    die Verankerung der Faschisten in dieser Partei. Darüber kann auch nicht die
    immer wieder gebetsmühlenartig vorgetragene Aussage, “dass man gegen den
    Afghanistankrieg wäre”, nicht hinwegtäuschen. Die scheinbare “Friedensliebe” ist
    genauso wenig glaubwürdig, wie das Bekenntnis zur Demokratie. Es werden nur die
    falschen Kriege geführt … gegen die Juden müsste man Krieg führen oder gegen
    den Klassenfeind … dann machen Kriege Sinn und sind berechtigt ;-)

  5. #55 | Helmut Junge sagt am 2. Juli 2010 um 19:12

    Hitler und Stalin waren nicht so, wie Gauck oder Wulff, oder andere Leute, die irgendwo gegeneinander kandidieren.
    Hitler und Stalin waren schlimmer als alle.
    Schade, daß es bei der Partei Die Linke Leute gibt, die das nicht verstehen.
    Auch schade, daß einige Forumsteilnehmer hier einen Mann, der Hitler und Stalin so verharmlost, indem er diese beiden Massenmörder mit zufällig herausgepickten Zeitgenossen vergleicht, auch noch zu unterstützen versuchen. Da hilft es auch nicht, wenn dieser Mensch den Vergleich in umgekehrter Richtung formuliert hat.
    Ein Vergleich gilt schließlich immer für beide Richtungen.

  6. #56 | crusius sagt am 3. Juli 2010 um 01:47

    @55

    Du sagst: “Hitler und Stalin waren schlimmer als alle. Schade, daß es bei der Partei Die Linke Leute gibt, die das nicht verstehen.”

    Ich sage: Verstehen dürften das die meisten – auch in der Linken. Aber sie scheren sich nicht wirklich drum. Die Linke schöpft jedes potentielle Ressentiment ab, egal wen es trifft. Gerade in Deutschland müßte eine solche Haltung auf die Verachtung aller Demokraten und aller echten Linken treffen. Antifaschisten in ganz Europa haben im zweiten Weltkrieg genauso wie zahllose Soldaten der Alliierten ihr Leben für die Abwehr des Nationalsozialismus aufs Spiel gesetzt. Ihr Andenken wird mit Füßen getreten, wenn heute Politiker, die sich links schimpfen, genau jene Haltung bedienen, der diejenigen, die sich mit Recht als Kommunisten bezeichnet haben, unter Einsatz ihres Lebens entgegengetreten sind. Wie Max Liebermann sagte: “Ich kann gar nicht so viel essen, wie ich kotzen möchte.”

  7. #57 | Helmut Junge sagt am 3. Juli 2010 um 11:06

    @crusius:
    Du sagst: …”Die Linke schöpft jedes potentielle Ressentiment ab, egal wen es trifft.”
    Das sehe ich jetzt erst mal nur für Einzeltäter, und nicht für alle Personen aus dieser Partei so.

  8. #58 | Lokalpatriot sagt am 3. Juli 2010 um 13:08

    und das hat mit der Region Ruhrbiet jetzt was genau zu tun…?

  9. #59 | Helmut Junge sagt am 3. Juli 2010 um 14:22

    @Lokalpatriot:
    “und das hat mit der Region Ruhrbiet jetzt was genau zu tun…?”
    Klare Antwort: Nix!
    Liebe, Haß, kalt, warm, Arm, Reich, Lob, Beleidigung, usw.
    Nichts hat mit uns was zu tun. Und das übrigens reichlich.
    Mannomann Lokalpatriot,
    hoffentlich konnte ich Dir mit dieser Antwort helfen.

  10. #60 | crusius sagt am 3. Juli 2010 um 23:41

    @57

    Der Einzeltäter, den ich da verlinkt habe, hat in der Partei allerdings schon einigen Einfluß – jemand, der Ressentiments bedient, ohne sie zu teilen. Dehm scheint wenigstens zu glauben, was er sagt. Wer von beiden schlimmer ist, mag ich nicht entscheiden. Aber natürlich hast Du trotzdem recht: In der Linken findet man bestimmt auch aufrechte Antifaschisten. Meine Sicht der Linken würde sich ändern, sobald eine Parteigliederung den Mumm aufbrächte, Herrn Dehm zur Rückgabe seines Mandats und zum Parteiaustritt aufzufordern. Stattdessen sitzt Frau Lay, die Bundesgeschäftsführerin der Linken, bei Phönix und meint, Herr Dehm habe sich entschuldigt und damit sei die Angelegenheit erledigt. Die Linke hat eben im Gegensatz zur SPD keinen Ortsverein Bochum-Hamme.

  11. #61 | Helmut Junge sagt am 4. Juli 2010 um 08:21

    @Crusius:
    …”Meine Sicht der Linken würde sich ändern, sobald eine Parteigliederung den Mumm aufbrächte, Herrn Dehm zur Rückgabe seines Mandats und zum Parteiaustritt aufzufordern.”
    Ja, nicht nur Deine Sicht.
    Glaubwürdigkeitsfragen sind bedeutender, als manch einer wahrhaben will.

  12. #62 | emden09 sagt am 7. Juli 2010 um 16:19

    Wenn Herr Dehm die Wahl zwischen Hitler und Stalin gehabt hätte wäre doch klar WEN ER gewählt hätte: den Mann mit dem Bart natürlich ;-)

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