Ruhrbarone 1: Das Magazin am Ende der Gutenberg-Galaxis…
Fertig. Nach monatelanger Vorbereitung, viel Arbeit und viel Spaß haben wir das erste Ruhrbarone-Magazin gerade in den Druck gegeben.
Warum ein Magazin? Die Gründe sind ganz einfach: Es gibt Geschichten, die muss man auf Papier lesen. Nicht die kurzen, schnellen Meldungen, sondern die lange Stücke, wie die Texte der Wattenscheider Schule. Oder große Bildstrecken. All das gehört gedruckt. Und so etwas wollen wir lesen.
Weil kein anderer im Ruhrgebiet ein Magazin herausgibt, wie wir uns das vorstellen, haben wir es selbst gemacht. Das ist ein Wagnis. Das Ruhrgebiet ist keine Region, in der Qualität hoch geschätzt wird. Medien dürfen hier nicht viel kosten. Daran leiden Journalisten und Verleger hierzulande seit Jahrzehnten.
Wir haben es trotzdem gemacht: Ein Magazin wie ein Buch, opulent und zu einem vernünftigen Preis. Wir wollen wenigstens versuchen, einen Teil der Kosten einzuspielen. Verdienen werden wir damit sicher nichts.
Wir wollten etwas Schönes machen. Das erste Ruhrbarone-Magazin. Inhaltlich bietet es alles, was die Ruhrbarone ausmacht: Investigative Reportagen, Interviews aber auch schräge und ungewöhnliche Geschichten: zum Beispiel überraschende Hintergründe zur Linkspartei. Etwas zu Bodo Hombachs Sicht auf die Ruhrstadt. Oder die kostspielige Suche nach der Liebe des Lebens. Natürlich ist auch Jamiri dabei: er wünscht sich eine neue Facebook-Funktion.
Wir haben Vielen zu danken, die das Heft mit ihrer Unterstützung möglich gemacht haben: Ludger Claßen vom Klartext-Verlag etwa, der das verlegerische Risiko eingegangen ist, unser Heft zu produzieren, Denise Franke danken wir für das Design, allen Autoren und Fotografen für ihre Texte und Bilder – und Euch als Lesern dafür, dass Ihr uns in den vergangenen Jahren begleitet, kritisiert und angefeuert habt.
Als Dank für alle, machen wir am kommenden Mittwoch ab 20:00 Uhr eine Release-Party im Bochumer Freibad, in der Nähe des Schauspielhauses. Jeder ist willkommen.
Das Heft erscheint am kommenden Donnerstag und kann im ausgewählten Zeitschriftenhandel gekauft werden. 120 fast werbefreie Seiten kosten 8,95 Euro.
Hier gibt es einen Link zur Online-Bestellung beim Klartext-Verlag. der Link zum Amazon-Shop folgt, sobald wir ihn haben.
Stefan Laurin David Schraven





#1 | Emil sagt am 9. April 2010 um 16:40
…und bestimmt ich auch wieder ein ordentliches Waldorf-Bashing dabei. Egal, ich werd’s mir trotzdem kaufen.
#2 | Tweets die Ruhrbarone 1: Das Magazin am Ende der Gutenberg-Galaxis… | Ruhrbarone erwähnt -- Topsy.com sagt am 9. April 2010 um 16:51
[...] Dieser Eintrag wurde auf Twitter von ruhrbarone, Karlheinz Stannies und Karlheinz Stannies, Stefan Tegethoff erwähnt. Stefan Tegethoff sagte: RT @ruhrbarone: Ruhrbarone gehen offline: Das Magazin ist im Druck http://bit.ly/b0dQl7 [...]
#3 | BesorgterBürger sagt am 9. April 2010 um 16:59
bietet doch noch nen pdf-download zum vergünstigten preis an
#4 | Muschelschubserin sagt am 9. April 2010 um 17:09
Glückwunsch! Ich bin sehr gespannt.
#5 | Ingo sagt am 9. April 2010 um 17:22
Eine sehr schöne Idee!
#6 | christian sagt am 9. April 2010 um 17:33
Tolle Sache
Das Heft wird definitiv gekauft!!!
Aber erst am Dienstag in den Intershop und Mittwoch sofort wieder ins Freibad…das wird eine harte Woche
#7 | Abnick Grabotki sagt am 9. April 2010 um 17:51
Glückwunsch !!! Tolle Geschenkidee.
#8 | FS sagt am 9. April 2010 um 18:27
Sehr cool. Kann man das Ding auch ausserhalb des Reviers kaufen? In Hannover z. B.?
#9 | Bert sagt am 9. April 2010 um 18:28
Könntet Ihr eine Liste der Verkaufsstellen im Ruhrgebiet veröffentlichen ?
#10 | Stefan Laurin sagt am 9. April 2010 um 18:29
@FS: Ja, via Amazon und wohl auch im Shop des Klartext-Verlages. Wir geben die Links bekannt wenn wir sie haben und das Heft raus ist.
#11 | Stefan Laurin sagt am 9. April 2010 um 18:35
@Bert: Gute Idee! Vielen Dank!
#12 | zoom » Umleitung: Blogs machen Druck, kein Abriss in Sundern, ein Kirchenhasser-Brevier und Nachrichten aus der jüdischen Welt. « sagt am 9. April 2010 um 18:57
[...] Freitag, 9. April 2010 | Autor: zoom Ruhrbarone: machen Druck. Das Magazin zum Blog … ruhrbarone [...]
#13 | pmn sagt am 9. April 2010 um 19:18
Ich hoffe das Cover täuscht und ihr habt nicht zweimal den selben Artikel abgedruckt.
#14 | Stefan Laurin sagt am 9. April 2010 um 19:31
@PMN: Wir haben auf dem richtigen Cover eine “Überraschungsgeschichte”, die wir jetzt noch nicht ankündigen wollen. Daher die Dopplung.
#15 | Uwe Knüpfer sagt am 9. April 2010 um 20:57
Bravo!
#16 | JK sagt am 9. April 2010 um 21:59
Glückwunsch!!!
Wie sieht es mit einem Online/Print Abo aus?? Wäre sofort dabei!
#17 | JK sagt am 9. April 2010 um 22:00
ps und was ist mit dem iPad??
#18 | Ruhrbarone – das Print-Magazin zum bekannten Blog ist im Druck » Pottblog sagt am 9. April 2010 um 23:56
[...] einige Monate später ist es dann endlich soweit – wie der Beitrag Ruhrbarone 1: Das Magazin am Ende der Gutenberg-Galaxis… erklärt, ging heute die Print-Ausgabe in den [...]
#19 | Malte sagt am 10. April 2010 um 01:00
Bin auch gespannt! Will haben
)
#20 | Frank sagt am 10. April 2010 um 10:02
Herzlichen Glückwunsch und viel Erfolg!
Geht in Print und macht Druck
Wird man Euch auch in Berlin kaufen können?
#21 | Stefan Laurin sagt am 10. April 2010 um 10:15
@Frank: Hey, Danke für die Glückwünsche!! Ich denke in Berlin geht es nur über Amazon oder über den Klartext-Shop. Die entsprechenden Links veröffentlichen wir in der kommenden Woche.
#22 | Detlef Obens sagt am 10. April 2010 um 19:46
weniger Musik-Videos, mehr Meinung! Das wünsch ich mir!
#23 | Frank Levermann sagt am 10. April 2010 um 20:20
Mutig, mutig. Wünsche Euch viel Erfolg und bin gespannt auf die Nummer eins.
#24 | Solokarpfen Publishing » Die „Ruhrbarone“ kommen sagt am 11. April 2010 um 09:42
[...] im Ruhrgebiet ein Magazin herausgibt, wie wir uns das vorstellen“, schreiben sie auf „ruhrbarone.de“. Möglich machte das Projekt unter anderem Ludger Claßen vom Klartext-Verlag, der das [...]
#25 | Wenn das Gutenberg geahnt hätte: Die Ruhrbarone gedruckt auf totem Holz » F!XMBR sagt am 11. April 2010 um 14:16
[...] Laurin haben am Freitag bekannt gegeben, dass es die Ruhrbarone bald auch als Print geben wird. Am kommenden Donnerstag erscheint das erste Ruhrbarone-Magazin und kann im im ausgewählten Zeit…. Ich halte das für eine großartige Sache und freue mich schon darauf, das Magazin in [...]
#26 | Online goes Print « schneeschmelze | texte sagt am 11. April 2010 um 14:40
[...] 11. April 2010 F!xmbr weist darauf hin, daß es die Ruhbarone demnächst in einer gedruckten Form geben wird. Keine Frage: Ein sehr schönes Projekt, dem man nur viel Erfolg wünschen kann: Online goes print. [...]
#27 | Arno sagt am 11. April 2010 um 16:52
Herzlichen Glückwunsch.
Selbstverständich werde ich das kaufen … da freue ich mich drauf und der Mut soll auch belohnt werden.
Grüsse
#28 | joha sagt am 11. April 2010 um 17:48
Glückwunsch und viel Erfolg!
#29 | Jutta Daniel sagt am 12. April 2010 um 16:46
Liebe Ruhrbarone,
tolle Idee! Und herzliche Gratulation zu eurem Mut, ein solches Magazin zu produzieren. Werde mir ganz sicher ein Exemplar kaufen. Und bin gespannt auf die Lektüre
#30 | Zürcher Presseverein » Vom Blog zum Magazin sagt am 14. April 2010 um 10:13
[...] Ruhrbarone 1: Das Magazin am Ende der Gutenberg-Galaxis… [...]
#31 | Flusskiesel sagt am 14. April 2010 um 13:09
Glückwunsch auch von mir!
Eine Verkaufsstellenliste würde mich auch sehr helfen, das Heft zu kaufen!
#32 | konfi sagt am 14. April 2010 um 13:46
Erstens: Sehr gut, werde ich kaufen.
Zweitens: Da der Klartext-Verlag zur WAZ gehört werden die Ruhrbarone damit ja sozusagen zur Tochter-Tochter der WAZ. Ob das der richtige Weg für ein so wunderbar unabhängiges Medium wie die Ruhrbarone sein kann…
#33 | Stefan Laurin sagt am 14. April 2010 um 14:05
@Konfi: Der Klartext Verlag übernimmt den Druck und den Vertrieb. Ohne diese Unterstützung wäre das Heft kaum zu realisieren gewesen. Auf den Inhalt des Heftes hat der Verlag keinen Einfluss genommen. Wenn Du das Heft liest wirst Du das auch sehen.
#34 | Sascha sagt am 14. April 2010 um 14:50
@Stefan: Bin gespannt wie das Magazin rüberkommt und freu mich drauf. Eine Liste mit einigen Verkaufsstellen (in Essen) würde mir auch sehr helfen, denn ich unterstütze lieber die Bude an’ne Ecke als den Versanddienstleister!
#35 | Printding Party // Gelsenkirchen Blog sagt am 14. April 2010 um 17:02
[...] gehen offline”, veranstalten die Ruhrbarone heute eine Release Party ihres ersten “Printdings“. Das Ruhrbarone Magazin V.1 ist gedruckt und die Crew läd zum Feiern ein. Heute Abend ab 20 [...]
#36 | Antony Sharas sagt am 17. April 2010 um 09:07
Glückwunsch, Ihr Provinzbanausen!
#37 | Peter Müller sagt am 17. April 2010 um 19:14
Nur zur Info: Am Essener Hauptbahnhof gab es in allen drei Läden zusammen – Stand heute, Samstag 16 Uhr – genau ein Heft. Das hab ich dann gekauft. Ihr solltet mal ein ernstes Wort mit eurem Verlag reden, der ist nicht bekannt für perfekten Vertrieb.
#38 | Malte sagt am 21. April 2010 um 22:15
@konfis: In GE tuschelt man schon…an bestimmter Stelle…von einer Übernahme! Kein Scherz!
#39 | max sagt am 27. April 2010 um 11:35
erst einmal glückwunsch für ein gelungenes produkt. das heft gefällt ganz gut und eine handvoll stories rechtefertigen den kauf auch vollkommen. was ein wenig nervte waren so konderkrankheiten wie “werden” …”wird” in einem satz, kommafehler in einer überschrift oder bei einem interview kam ein frage-antwort-block doppelt vor. störte den lesefluss doch ungemein und ärgerte vor allem aufgrund des preises ein wenig…
anosnten: schönes teil, coole stories, chice bilder und immer der bezug zum ruhrgebiet, der sehr gefällt. gerne wieder!
#40 | David Schraven sagt am 27. April 2010 um 11:45
Ja Max,
da hast du total recht. Die Rechtschreibung – oder besser der Mangel an Rechtschreibung- ist verdammt ärgerlich.
Auch wenn es kaum zu entschuldigen ist, will ich versuchen zu erklären, wie es zu dem Duden-Fiasko kam.
Wir haben dummerweise einen Arbeitsgang weggelassen – die Korrektur.
Weil wir das Heft nebenher gemacht haben, wollten wir so ökonomisch mit unserer Zeit umgehen, wie irgend möglich. Dabei haben wir den Fehler gemacht, ausgerechnet die Korrekturrunde auszulassen.
Das passiert uns sicher nicht noch einmal.
Wie sagt man: der erste Pfannekuchen sieht immer fransig aus. Aber Hauptsache er schmeckt, dann wird der zweite besser, weil man sich ordentlich eingebacken hat.
Sorry an dieser Stelle nochmal. Wir ärgern uns auch.