Gaza 2023 Foto Fars Media Corporation Lizenz: CC BY 4.0 DEED
Nachdem aufgedeckt wurde, dass es kranke und nicht halbverhungerte Kinder waren, die auf den Titelseiten einschlägiger Zeitungen abgebildet wurden, läuft die Rechtfertigungsmaschinerie der Medien auf Hochtouren. Das ZDF schreibt darüber, dass die Hilfsorganisationen unter Druck stehen, da die Echtheit der „Hunger-Bilder“ angezweifelt und deren Glaubwürdigkeit infrage gestellt werden.
Aufmacher der Stern-Reportage Screenshot: Ruhrbarone stern.de, 29. Juli 2025
Der Stern brachte letzte Woche einen rührenden Artikel über eine deutsche Mutter, die die Bilder aus Gaza stark betroffen machen. Das Titelbild zeigt eine Mutter mit einem abgemagerten Kind mit einer Plastiktüte als Windel. Dazu steht geschrieben: „Humanitäre Katastrophe. Es gibt Tage, an denen die Welt näher an uns heranrückt, durch ein Bild aus Gaza zum Beispiel.“ Der nachfolgende Text ist
Hamas feiert in Gaza: Kindersoldat by Hadi Mohammad cc 4.0
„USAID findet keine Belege für Hilfsgüter-Unterschlagung durch Hamas“ – das ist ja mal eine tolle Schlagzeile bei n-tv. Endlich wurden „Beweise“ für die jüdische Verlogenheit gefunden. Endlich kann man vom Leder ziehen über Netanjahu, den Diktator, den Rechtsextremen, der alle
Endlich war es wieder so weit. Das Ruhrpott-Rodeo hatte mit 44 Bands ein Line-up, das begeistert. Das Festival war in diesem Jahr ausverkauft und deshalb auch sehr gut besucht. Trotzdem war Platz für alle da: Kinder, Alte, Blinde, Rollstuhl- und Rollator-Fahrer – alle waren sie hier im Punkrock vereint.
Da es letztes Jahr mit Kind so gut geklappt hatte, war ich auch dieses Jahr wieder mit dem Sohnemann dabei. Wir kamen ziemlich spät und mussten zuerst lange in der Auto- und dann in der
Hamza Howidy ist Palästinenser, aber keiner, der bei den Neuköllner Demos „Free, free Palestine“ ruft. Er ist in Gaza aufgewachsen und wollte ein Leben in Freiheit mit einer Perspektive auf eine lebenswerte Zukunft, aber so etwas wird unter einem Terrorregime wie der Hamas nicht geduldet. 1998 in Gaza geboren, war er an den Protesten unter dem Motto „Wir wollen leben“ beteiligt und wurde 2019 und 2023 von der Hamas verhaftet.
Weil er seine Stimme gegen das Terrorregime erhob, war er in einem fensterlosen Kellerverlies Schlägen und Demütigungen ausgesetzt. Schwer traumatisiert durch die monatelange Haft und die Brutalitäten der Terroristen gelang ihm schließlich im August 2023 die Flucht über Ägypten und Griechenland nach Deutschland.
F-35I Adir Foto: Major Ofer, Israeli Air Force Lizenz: CC BY 4.0
Es gibt Hoffnung im Iran. Das Mullah-Regime wackelt. Am Freitag wurden endlich Fakten geschaffen und Israel hat begonnen dem Treiben der Mullahs endgültig ein Ende zu setzen. Das ist gut für die westliche Welt und die Iraner.
Die Bedrohung durch eine Atombombe in den Händen des Mullah-Regimes ist real. Daran kann in Europa oder anderswo in der westlichen Welt niemand Interesse haben. Für jeden unvoreingenommenen Beobachter ist zudem eins ganz klar: Israel wehrt sich. Wie mein Kollege richtig formuliert: “Seit Jahrzehnten droht das Mullah-Regime in Teheran Israel mit Vernichtung, attackiert über Terrorgruppen – wie der Hamas, der Hisbollah oder den Huthis – den jüdischen Staat.“ Seit dem 7.Oktober kämpft Israel an mehreren Fronten. Und nun direkt mit dem Kopf der Schlange, den Mullahs im Iran.
Sophie Koch Foto: Sandro Halank Lizenz: Wikimedia Commons, CC BY-SA 4.0
Eigentlich war ich froh Sven Lehmann los zu sein, aber die SPD mag wahrscheinlich Beauftragte so gern.
Und “Queer-Beauftragte/r“ ist ja so ein schönes Wort. Die neue Queer-Beauftrage Sophie Koch (SPD) kommt auch gleich mit einer winzigen Kleinigkeit, nämlich einer Grundgesetzänderung um die Ecke. Wie ihr Vorgänger Herr Lehmann möchte sie auch “sexuelle und geschlechtliche Vielfalt“ im Grundgesetz festschreiben. Allein dieser Take “sexuell und geschlechtlich“ mit dem
Ulf Poschardt Foto: Martin U. K. Lengemann/WELT Lizenz: Copyright
Bei den Wiener Festwochen am letzten Freitag spricht Ulf Poschardt über das Shitbürgertum. In seinem gleichnamigen Buch beschreibt er diese ständig moralisierende bürgerliche Elite, die wichtige Positionen in Medien, Politik, Wissenschaft und Kultur besetzt und die uns vorschreiben möchte, wie wir zu leben und zu denken haben. Er rechnet in seiner Rede gnadenlos mit den Shitbürgern ab, die er dort in Wien direkt vor sich sitzen hat.
Karikaturistische Darstellung einer Lachgasparty (1820) Bild: Wellcomeimages Lizenz: CC BY 4.0
“Erste Amtshandlung – Gesundheitsministerin Nina Warken (CDU) plant Verbot von beliebter Partydroge“, lese ich. Ach, die neue Gesundheitsministerin will dem Lachgas an den Kragen? Na Lachgas, das kenne ich doch. Müssen wir immer alles verbieten? Das waren meine ersten Assoziationen bei dieser Headline.
Meine Schüler der 10. Klasse sollten kürzlich noch, das Model dieser sehr einfach aufgebauten Stickstoffverbindung in ihren Hefter übernehmen. Sie mussten dafür nur drei Kugeln malen, denn es handelt sich um Distickstoffmonoxid, N2O, ein Molekül aus einem Sauerstoff- und zwei Stickstoffatomen. Lachgas war bei meinen Schülern als Party-Droge bekannt. Probiert hatte es aber noch keiner.
UK Subs im Café Central, Weinheim, 2020 Foto: Cryptorebel Lizenz: CC BY-SA 4.0
Halten wir Meinungen überhaupt noch aus, wenn sie unserem Narrativ nicht entsprechen?
Cicero veröffentlichte am Dienstag das komplette Geheimgutachten des Verfassungsschutzes zur Einstufung der AFD als gesichert rechtsextremistisch. Die Ausrede, es wären geheime Quellen zu schützen, wurde durch Cicero mit der Komplettveröffentlichung direkt widerlegt. Der Verfassungsschutz bediente sich nur aus öffentlich zugänglichen Quellen. Cicero wollte dem Bürger die Gelegenheit zu geben, sich selbst ein Bild über die Arbeit des