„Mein Körper definierter als von Auschwitzinsassen“, die Zeile stammt von dem Rapper Farid Bang, er hat viel Prügel eingesteckt dafür, im Feuilleton war er durch. Bis gestern dachte man, vollkommen zurecht, jetzt, zwei Jahre später, eilen Bang, diesem brillanten Musiker, mit renommierten Preisen überschüttet usw., Dutzende Wissenschaftler zu Hilfe, sie haben einen Aufruf gestartet: „Solidarität mit Farid Bang“, darin heißt es:
Carel L. de Vogel (ANEFO Ernst Reuter Foto: Lizenz: Carel L. de Vogel (ANEFO CC0
Die Krisenzeichen der Corona-Pandemie sind für uns alle sichtbar. In Kürze, so fürchtet Verdi-Chef Frank Werneke, gerieten deshalb auch die kommunalen Verkehrsunternehmen in Deutschland in eine existenzbedrohende finanzielle Notlage.[1] Besonders im Ruhrgebiet, wo die Städte und Gemeinden selbst vor Corona-Zeiten nur mit Mühe und in guten Steuerjahren ihren Haushalt ausgeglichen gestalten, drohen düstere Zeiten. Von unserem Gastautor Alexander Olenik.
Gleichwohl herrscht weiterhin ein breiter Konsens, dass der ÖPNV zwischen Lippe und Ruhr einen erheblichen Beitrag zur regionalen Verkehrswende zu leisten hat. Bisher jedoch blieben die unterschiedlichen kommunalen Verkehrsbetriebe im Ruhrgebiet hinter ihren Erwartungen zurück. Eine flächendeckende inter-kommunale Zusammenarbeit scheiterte sowohl im Bereich der Verwaltung als auch bei Infrastrukturprojekten. Gute Ideen (z. B. Taxibus-Apps) wurden nur begrenzt eingeführt.
Instagram-Videos, moralische Tweets, sinnlose Hashtags, politische Hochglanz-Kampagnen ohne Inhalt. Marketing statt Inhalt. Haltung statt Lösungen. Kommunikation statt politische Arbeit. Zurückdrängen parlamentarischer Arbeit zugunsten von PR-Strategen. Twitter-Stars statt mehr qualifizierte Fachpolitiker. Parlamentarier, die keine eigene Meinung mehr zu haben scheinen und nur noch als Pressesprecher ihrer Partei und Fraktion zu agieren scheinen. Politik ohne das Politische. Davon gab es in den letzten Jahren viel. Das war und ist unsere politische Kultur. Von unserem Gastautor Nils Heisterhagen.
Die SPD wollte mit #Freuropa und #EuropaistdieAntwort auf identitätspolitischen und symbolpolitischen Weg die Europawahl gewinnen, ohne wirklich Inhalte zu haben. Die Grünen sind seit Längerem die Stars der schönen Worte. Klima, Klima, Klima und die moralische Integrität Europas an seinen Grenzen. Die grüne 1 1/2 Themenpartei schaffte es jetzt zwei Jahre lang auf der Klaviatur der Stimmungspolitik unserer postdemokratischen politischen Kultur zu spielen, die Inbrunst, schöne Sprachbilder und die richtige Haltung mehr schätzt als Kärrnerarbeit, Realitätssinn, Verantwortung und Augenmaß.
Laber Rhabarber – Männer erklären die Welt Foto: Kasa Fue Lizenz: CC BY-SA 4.0
Von unserer Gastautorin Anastasia Iosseliani.
Geehrte Leserinnen und Leser,
Auch dieser Text wird wieder ein Quickie! Und wie der Titel schon andeutet, geht es um Mainsplaining. Als Frau habe ich dazu nämlich etwas zu sagen. ?
Vor einiger Zeit hatte ich eine Konversation mit einem Bekannten, bei dem er sich während des Gesprächs für vermeintliches Mainsplaining seinerseits entschuldigte. Das, was er getan hat, war allerdings kein Mansplaining. Er hat mir stattdessen ganz normal einen Sachverhalt erklärt. Mainsplaining ist, wenn ein Mann einer Frau ungefragt etwas «erklärt», was diese Frau eh schon weiss. Schlimmer noch, wenn das, was der Mann sagt, nachweislich falsch ist.
Gehen an der Castroper Straße in Bochum bald die Lichter aus? Foto: Stefan Laurin
Die Bundesliga sorgt wieder für Schlagzeilen, aber nicht aus sportlichen Gründen. Diesmal will sie für sich ein Sonderrecht erwirken. Während andere Unternehmen und Einrichtungen unserer Gesellschaft sich quasi noch in Quarantäne befinden, will sie wieder mit ihrer Arbeit beginnen und Veranstaltungen durchführen, die anderen untersagt sind. Von unserem Gastautor Thomas Hafke.
Mit der Behauptung es wären nur „Geisterspiele“ ohne Publikum, versucht sie die verantwortlichen Politiker und ihre Anhänger zu überzeugen, dass ihre Veranstaltungen gar nicht so gefährlich seien, um sie durchführen zu können. Dabei braucht sie aber nicht nur die 22 Spieler, die 90 Minuten lang in engem Körperkontakt stehen und nicht nur den Ball, sondern
Shmuel Reinstein in Givatayim. Foto: Oliver Vrankovic
Der Holocaust-Überlebende Shmuel Reinstein wollte seinen 90. Geburtstag eigentlich im Rahmen eines Überlebendentreffens in Deutschland feiern. Nun macht ihm Corona einen Strich durch die Rechnung. Ein Porträt von unserem Gastautor Oliver Vrankovic.
Auch für Prostituierte stellt die Corona-Krise ein erhebliches Problem dar.
Auch Prostituierte sind von der Corona-Krise stark betroffen. Das Augenmerk richtet man aber lieber auf die Situation von hungernden Stadttauben. Ein Gastbeitrag vo Mara Hädrich und Lukas Claes.
Wet Market Foto: Carl Fredrik Sjöland Lizenz: CC BY-SA 4.0
Von unserer Gastautorin Anastasia Iosseliani
Geehrte Leser und Leserinnen,
Wie Medien wie der «Independent» berichtet haben sind, die sogenannten «Wet-Markets» in Wuhan und anderswo in China wieder offen. Was für eine Überraschung! Die Volksrepublik China, eine Einparteiendiktatur, die sonst jeden Scheiss der Bewohner Chinas protokolliert und sanktioniert, kann sich nicht dazu durchringen diese Horte der Regression endgültig zu schliessen! Die WHO ist machtlos, denn wie sie selber mitteilte, hat sie keine Handhabe und kann deshalb nur Empfehlungen abgeben, aber nichts durchsetzen.
Protestierende Kampfveganer Foto: Ciell Lizenz: CC BY-SA 4.0
Von unserer Gastautorin Anastasia Iosseliani
Geehrte Leserinnen und Leser
Eigentlich will ich nichts über Covid-19 und Corona schreiben, aber wie es nunmal ist, so muss ich dies wieder tun. Es geht, welche Überraschung, um Veganismus, Vegetarismus und die Covid-19-Pandemie. Gerade jetzt gehen Kampfveganer auf Tour, um Leute vom Veganismus zu bekehren, obwohl nicht der Fleischkonsum per se zur Covid-19-Pandemie geführt hat, sondern die Tatsache, dass in China auf diesen sogenannten «Wet Markets» alle Hygieneregeln und der gesunde Menschenverstand über Bord geworfen wurden und man Wildtiere auf engstem Raum in unhygienischen Verhältnissen gehalten hat, um diese dann zum Verzehr und für Quacksalberei wie sogenannte «Traditionelle Chinesische Medizin» zu schlachten.
Dies geschah nicht zum ersten Mal, man denke nur an die SARS-Pandemie vor ein paar Jahren. Das danach die sogenannten «Wet Markets» nicht geschlossen wurden, war grob fahrlässig von den chinesischen Behörden. Wenn diese Wet-Markets nun weiterhin offen bleiben werden, ist das gar gemeingefährlich von Seiten der chinesischen Behörden. D.h. es würde schon reichen, wenn die chinesischen Behörden, die sonst jeden Scheiss ihrer Bürger bewachen und
The Rumour Bild: Thomas Derrick Lizenz: Gemeinfrei
Von unserer Gastautorin Anastasia Iosseliani
Geehrte Leserinnen und Leser!
Zuallererst will ich Ihnen allen Chag Pessah sameah, frohe Ostern und allgemein frohe Feiertage wünschen!
Als nächstes muss ich, wieder einmal, über wachsenden Antisemitismus schreiben, denn wie verschiedene Medien berichtet haben, gibt es immer mehr antisemitische Straftaten weltweit. Ich weiss, ich bin das Thema auch leid und würde lieber Schlagzeilen lesen, wie «Antisemitismus ist weltweit auf dem Rückzug – Die neue sudanesische Präsidentin beglückwünscht Israel zum Unabhängigkeitstag». Aber die Realität ist nun mal, auch aufgrund der Covid-19-Krise, eine andere. Das Tragische ist, dass der Antisemitismus keine Krise, ausser einer Krise des Denkens, braucht, um zu wachsen.
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