Das Kuddelmuddel um den Brexit geht in die nächste Runde: die Abgeordneten sind gegen einen „No Deal“ und gegen den Deal von Theresa May. Den Brexit einfach zu stoppen, finden sie wohl auch undemokratisch. Ein weicher Brexit steht noch im Raum: Handelsabkommen plus Zollunion und/oder eine enge Anlehnung an den Binnenmarkt. Möglich wäre auch eine neue Volksabstimmung, wobei unklar ist, über welchen Deal. Es bleibt kompliziert…
Ruhrtriennale-Intendantin Stefanie Carp Foto: Edi Szekely/Ruhrtriennale 2018
Die Intendantin der Ruhrtriennale Stefanie Carp ließ letztes Jahr schon von sich hören. Damals lud sie Künstler ein, die den antisemitischen BDS unterstützten. Was sie nun in einem Interview mit dem WDR äußerte, setzt den Ekel, den sie hofierte, gelassen fort. Im weiteren Verlauf einige Anmerkungen zu den Aussagen, die sie lieber für sich behalten hätte. Das gesamte Interview lässt sich im Netz finden . Von unserem Gastautor Ioannis Dimopulos.
Fundament der Problematik, die in der Person Stefanie Carp artikuliert wird, ist eine verkürzte und im postmodernen Diskurs ertränkte These: Es gäbe nicht mehr viele Länder in Europa „die
Das Jüdische Museum mit dem Libeskind-Bau Foto: Marek Śliwecki Lizenz: CC BY-SA 4.0
Am 8. März 2018 wurde der Kulturrat des Regimes der Islamischen Republik, Seyed Ali Moujani, zu einer Führung durch das Jüdische Museum zu Berlin eingeladen. Zu dieser Führung wurde Moujani vom Direktor des Museums, Peter Schäfer, persönlich empfangen. Von unserer Gastautorin Anastasia Iosseliani.
Man muss sich das auf der Zunge zergehen lassen: Im Deutschland des Jahres 2019, in dem Synagogen und andere jüdische Institutionen, wie Kindergärten, wegen mörderischer Antisemiten rund um die Uhr von der Polizei bewacht werden müssen, empfängt eine deutsche Institutionen den Repräsentanten eines mörderischen Regimes, das Menschen am helllichtem Tage an Baukränen aufhängt, in dem Frauen, bestenfalls, Bürger zweiter Klasse sind und das, dem Juden unter den Staaten, Israel, mit der Vernichtung droht. Nicht nur das: Durch
„Wie funktioniert das Pariser Klimaschutzabkommen für Frankreich?“, schrieb der US-Präsident Donald Trump vor ein paar Stunden auf Twitter. Seine Antwort lieferte er selbstverständlich gleich mit: „Nicht so gut, schätze ich, nach den seit 18 Wochen anhaltenden Unruhen der Gelbwesten-Demonstranten!“ Zugleich lobte Trump seine eigene Klimapolitik. Die USA seien in „allen Listen zur Umwelt an die Spitze aufgestiegen“, so seine Sichtweise. Nun, die allgemeinen Sichtweisen zu verdrehen, dass kann Flamingo Frederick sogar noch besser als Donald Trump…
Der ehemalige Kanzleramtsminister Bodo Hombach hat mit „Heimat und Macht“ hat ein Buch herausgegeben, dass sich den Ministerpräsidenten und der Landespolitik in Nordrhein-Westfalen widmet. Unser Gastautor Thomas Hüser ist Public Relations Experte aus Essen und ehemaliger Berater des EX-SPD-Chefs Sigmar Gabriel.
Nordrhein-Westfalen ist ein Land für Bindestriche. NRW-SPD ist nur ein Beispiel für das Zusammenfügen, manchmal auch Zusammenkleistern von Widersprüchlichkeiten, die besser als Blaupause für Abgrenzungen taugen. NRW und SPD ist so eine Zusammenschnürung von Gegensätzen genauso wie Rheinland und Westfalen. So wie Nordrhein-Westfalen eigentlich ein „schwarzes“ Land ist, das nur im Ruhrgebiet einen „roten“ Kern aufbauen konnte, so sind fröhliche Rheinländer und sture Westfalen ebenfalls im Widerspruch der Mentalitäten nach 60 Jahren friedlich vereint.
Max Goldt hat es sehr weise beschrieben: „Wer wissen will, wie das Wetter ist, möge aus dem Fenster sehen. Wer wissen will, wie morgen das Wetter ist, möge morgen aus dem Fenster sehen.“ Damit beschreibt er die sicherste Methode zur Wettervorhersage. Aber Paul, das pessimistische Parametium, sieht es etwas anders….
„Was unterscheidet die 3% der Tötungsdelinquenten […], die nach einer ersten Tötung erneut einen Menschen zu töten versuchen […] von den 97% der wegen Mord oder Totschlag Verurteilten, die ihre Strafe absitzen und zumindest nie wieder eine Straftat gegen das Leben begehen?“ (S. 213). Dieser Frage geht Hans-Ludwig Kröber in seinem Buch „Mord im Rückfall – 45 Fallgeschichten über das Töten“ auf den Grund. Das 247-seitige deutsche Buch wurde am 14. Februar 2019 von der MMV Medizinisch-Wissenschaftlichen Verlagsgesellschaft veröffentlicht. Der Autor Prof. Dr. med. Hans-Ludwig Kröber wurde im Jahr 1951 in Bielefeld geboren und ist seit vielen Jahren in der forensisch-psychiatrischen Forschung und Begutachtung tätig. Von 1996 bis 2016 war er Direktor des Instituts für Forensische Psychiatrie an der Charité Berlin. Schwerpunkte seiner Arbeit sind vor allem Schuldfähigkeit, Kriminalprognostik und – wie auch im hier rezensierten Buch thematisiert – die Erforschung von Rückfälligkeit bei Straftätern. Von Leonie Windau.
Offensichtlich hat Intendantin Stefanie Carp kein Problem mit Israelhass. Letztes Jahr dafür gerügt, Befürwortern der antisemitischen Boykottbewegung gegen Israel ( BDS) eine Bühne zu bieten, kann sie es auch dieses Jahr nicht lassen, leidenschaftliche „Israelkritiker“ in ihr Programm einzubauen. Von unserer Gastautorin Malca Goldstein-Wolf.
Obgleich Carp von Ministerpräsident Laschet, der aus Protest dem Festival, das mit zwölf Millionen Euro Steuergeldern subventioniert wird, 2018 fernblieb, einen Aufpasser an die Seite stellte, brüskiert sie die NRW Landesregierung erneut.
Offenkundig besessen in ihrer Aversion gegen den jüdischen Staat, wendet sie diesmal einen Trick an, von dem sie wohl hofft, dass er sie unangreifbar macht.
Türkische Spezialeinheit PÖH im Einsatz Foto: BOLD
Zum ersten Mal erzählt ein ehemaliger Angehöriger der türkischen Spezialeinheiten PÖH (Polis Özel Harekatı) über deren Einsätze im Südosten der Türkei, bei denen im Winter 2016 Hunderte Zivilisten ums Leben kamen. Die Einsätze dieser Spezialeinheiten wurden „Operation Schützengräben“ (Hendek Operasyonlari) genannt, weil sie sich gegen die Straßenbarrikaden richteten, die junge kurdische Widerstandskämpfer in einigen Städten errichtet hatten, nachdem der Friedensprozess mit den Kurden aufgekündigt worden und der Konflikt neu entflammt war. Von unserem Gastautor Cevheri Güven, BOLD
Ahmet Gün verbrachte die gesamten neun Jahre seiner beruflichen Laufbahn als Polizist bei der „PÖH“ (Spezialeinheit der türkischen Polizei, die auf Terrorbekämpfung spezialisiert ist, Anm. d. Ü.) im Südosten der Türkei. Er war während der gesamten Dauer der Kämpfe um die Straßenbarrikaden, die in den Städten Cizre, Sur, Lice, Nusaybin und Derik errichtet worden waren, im Einsatz.
IN DER SCHWEIZ IM FLÜCHTLINGSLAGER
Was er zu berichten hat, trägt einen wichtigen Teil zum Verständnis der „Operation Schützengräben“ der türkischen Sondereinsatzkräfte bei, die die Geschichte der türkischen Republik noch lange beschäftigen wird. Und auch zum Verständnis darüber, wie der Staat die Friedensverhandlungen mit den Kurden „benutzt“ hat.
Derzeit lebt der Familienvater dreier Kinder in der Schweiz in einem Flüchtlingslager. Um seine Privatsphäre zu schützen und in Anbetracht seiner Teilnahme an verschiedenen Kampfhandlungen habe ich den Namen des Augenzeugen geändert und ihm den Namen Ahmet Gün gegeben.
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