Genozid-Gedenken der Armenier: Drohungen und Verbindungen zum türkischen Konsulat

Verbrechen des Osmanischen Reiches: Genozid an den Armeniern Foto: Hanay Lizenz: CC BY-SA 3.0

Sicherheitswarnungen, auch über die Landesgrenzen hinaus, überschatteten mehrere diesjährige Gedenkveranstaltung zum Genozid an den Armeniern in Deutschland und stellen eine neue Gefahrendimension dar. Auch dass türkische Gegendemonstranten in Kontakt mit dem türkischen Konsulat zu stehen scheinen, ist ein ernstzunehmendes Signal. Was war geschehen? Von unserem Gastautor Ilias Uyar.

Am 24. April eines jeden Jahres erinnern sich weltweit Menschen an den Auftakt des Völkermordes an den Armeniern während des Ersten Weltkriegs im Osmanischen Reich. Am 24. April 1915 wurden in der osmanischen Hauptstadt Istanbul hunderte armenische Intellektuelle des Hochverrats bezichtigt, festgenommen und deportiert. Fast alle wurden während der Deportationen ermordet. Nachdem die armenische Elite, darunter Schriftsteller, Geistliche,

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Auf einem Auge blind

Photo by Oscar Keys on Unsplash

Hamburg ist so tolerant, dass Angehörige des terroristischen Islamischen Staates unter den Augen der Behörden ungehindert agieren können. Ein Gastbeitrag von Ralf Fischer.

Als der Senat der Freien und Hansestadt Hamburg 2012 einen Vertrag mit dem Hamburger Landesverband der DITIB, der SCHURA, dem Rat der Islamischen Gemeinschaften in Hamburg und dem Verband der Islamischen Kulturzentren schloss, wähnte sich die Politik am Ziel ihrer Träume. Das sich als fortschrittlich gefallende rot-grüne Klientel klopfte sich voller Begeisterung gegenseitig auf die Schultern, weil es der Hansestadt als erstem Bundesland in Deutschland gelang, einen offiziellen Vertrag mit muslimischen Religionsgemeinschaften abzuschließen. Das es sich bei mindestens zwei Bündnispartnern um den verlängerten Arm einerseits Erdogans und des iranischen Regimes andererseits handelte, spielte schon damals keine große Rolle.

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Umwelt und Anmut

Greenpeace-Anhänger auf einer Demonstration in Madrid. Foto: OsvaldoGago Lizenz: CC BY-SA 3.0


Warum die Guten irgendwie immer gut aussehen. Von unserem Gastautor Matthias Kraus.

Mein Designstudium verdanke ich nicht zuletzt den angehenden Gestalterinnen. Häufig trugen sie die Ponys kurz, pflegten schöngeistige Neigungen, waren gebildet, kratzbürstig und aus guten Verhältnissen — Typ die junge Ulrike Meinhof, also genau mein Beuteschema. Elektrogitarre zu spielen war ebenfalls sexuell motiviert, heute ist mir das klar. Die besten Momente waren nach dem Konzert. Ich so: Vom Olymp hinabsteigend, scheinbar desinteressiert in Zeitlupe zur Bar schlurfend, in der Endorphin-geboosteten Gewissheit, die Bühnendarbietung würde bei mancher kulturbegeisterten Muse einen virilen Eindruck hinterlassen haben.

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Henrichshütte Hattingen: Nur der Hochofen 3 blieb


Der „Hochofen 3“ – einstiger Stolz der Henrichshütte Hattingen. Erbaut 1939 und ein Jahr später in Betrieb genommen, diente er in den Kriegsjahren der Rüstungsindustrie. Von unserem Gastautor Roland Waniek.

Mächtig und groß war er: Tag für Tag spie er 800 Tonnen Roheisen für den Bau von Panzern, U-Booten und Kanonen und war damit doppelt so leistungsfähig wie seine beiden älteren Brüder.

Heute kann sich kaum noch jemand vorstellen, wie es damals da zugegangen sein muss: Hitze, Lärm, Staub, Zischen, Dämpfe und glühend heiße Lavaströme aus Eisen. Harte, körperliche Arbeit unter schweren Bedingungen. Mehr als 10.000 Menschen malochten da rund um die Uhr, viele Zwangsarbeiter und Kriegsgefangene darunter. Und dann immer wieder die Bomberangriffe, die Amerikaner tags, die Briten nachts. Nach dem Krieg dann das Anpacken und die Erfolge beim Wiederaufbau, die auch helfen, das eigene Zutun für Tod und Leid im Krieg zu verdrängen.

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Tobias Huch antwortet Aiman A. Mazyek: “ Ich huldige Ihrer Lobbyvereinigung von Rassisten, Nationalisten und Islamisten nicht“

Tobias Huch Foto: Privat

Auf dem FDP-Parteitag am vergangenen Wochenende stellte der FDP-Politiker sich gegen  Aiman A. Mazyek vom Zentralrat der Muslime. Huch legte dessen Verbindungen zu radikalen Islamisten offen. Darauf bezichtigte Mazyek Huch auf Twitter der Lüge. Auf den Ruhrbaronen antwortet nun Tobias Huch – und legt die Beweise für seine Aussagen auf den Tisch. 

Sehr geehrter Herr Mazyek,

ich habe auf dem Bundesparteitag der Freien Demokraten am Wochenende eine Rede von exakt 118 Sekunden Dauer gehalten. Darin habe ich mir erlaubt, ohne Umschweife Tacheles zu reden über Ihren umstrittenen Lobbyverband „Zentralrat der Muslime“, als dessen oberster

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Spinatrückverfolgung: Iglo und der tote Spinatbauer

Spinat


Ich esse eigentlich alles, was mir gut schmeckt, denn irgendwie glaube ich daran, dass mich die Evolution mit einem Geschmackssinn ausgestattet hat, der mir zeigt, was gut und was schlecht für mich ist. Von unserem Gastautor Horst Wnuck.

Neben vielen anderen Dingen schmeckt mir auch Spinat. Und beim Spinat ist das besondere, dass er mir nicht nur schmeckt, sondern, dass er wohl wirklich fast ideal ist. Okay, ich mag gerne den Spinat mit dem Blubb, deshalb ist der Spinat bei mir nicht vegan. Aber er ist immerhin vegetarisch, und ich wüsste auch nicht, dass irgendwelche religiösen Essensvorschriften dem Spinatverzehr entgegenstünden. Eher wohl im Gegenteil. Viele Christen zum Beispiel essen ihn sehr gerne an Karfreitag, glaube ich.

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Komikerin: Miss Seyed und die Regression

Enissa Amani Foto: © Raimond Spekking / CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons) Lizenz: CC BY-SA 4.0

Enissa Amani, die bürgerlich Sahar Enissa Amani Seyed* Abdi heisst und deshalb berühmt ist, weil sie einmal an einer Miss-Wahl teilnahm, hat es wieder getan. Wieder ist sie mit ihrer Ignoranz und Arroganz hausieren gegangen. Von unserer Gastautorin  Anastasia Iosseliani.

Nach dem Enissa Amani, also Miss Seyed, am Samstag bei den «About You Awards», einer Veranstaltung bei der sich der Bodensatz der deutschen Prominenz selber feiert, Jurymitglied war. Und weil sie bei eben jener Veranstaltung einen extrem bizarren Vortrag über die

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Sterben die Insekten wirklich wie die Fliegen?

Insektensterben?
Photo by Matthew T Rader on Unsplash

Den Insekten geht es ziemlich gut. Trotzdem verbreiten viele Panik über ihr angebliches Aussterben. Die Ursache: Eine fragwürdige Studie. Ein Gastbeitrag von Fred Roeder, Geschäftsführer des Consumer Choice Centers.

Im Jahr 2006 bemerkten viele Imker, dass ihre Bienenkolonien schrumpften. Dieses Phänomen wurde als Colony Collapse Disorder (CCD) bekannt, zu Deutsch „Bienensterben“. Dieses Phänomen wurde zunächst auf gentechnisch veränderte Organismen (GMO) zurückgeführt. Dieser Verdacht erhärtete sich nicht. Also wurden Neonikotinoide verdächtigt, eine relativ neue Kategorie von Pflanzenschutzmitteln.

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Die Berliner Landeszentrale für Islamistische Bildung

Screenshot
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Die Bundeshauptstadt hebt Vertreter extremistischer Gruppierungen als vermeintlich unabhängige Experten auf ein Podium. Ein Gastbeitrag von Ralf Fischer

Die Berliner Landeszentrale für politische Bildung plant für Ende April eine Veranstaltung unter dem Titel „Muslime in Europa: zwischen Teilhabe und Diskriminierung“. Die beiden geladenen Gastredner, Dr. Farid Hafez von der Universität Salzburg und Nina Mühe (Projekt CLAIM, Berlin), werden als unabhängige Experten angekündigt, fielen jedoch in der Vergangenheit durch ihre Nähe zu Gruppierungen und Einzelpersonen aus dem Aktionsgeflecht der Muslimbruderschaft auf.

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