Tagung: Warum Antisemitismus?


Ob auf Querdenken-Demos oder bei rechtsterroristischen Attentaten, wie in Halle: Kernstück im Denken von Verschwörungsanhängern ist oft Antisemitismus.
Reichen die gängigen wissenschaftlichen Theorien da noch aus, um diese Entwicklung zu erklären? Das diskutieren Forscher vom 6. bis 8. Mai am Campus Essen.

Welche Funktion erfüllt Antisemitismus für politische Bewegungen? Warum meinen Protestierende, gerade durch ihre antisemitistischen Ansichten wären sie selbstständig Denkende und Handelnde, die sich nicht vom „Mainstream“ beherrschen

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Generalkonsulin der Ukraine spricht auf Kundgebung in Bochum

Iryna Shum und Jakub Wawrzyniak Foto: Matthias André Richter

Auf der Kundgebung „Solidarität mit der Ukraine“, die am kommenden Montag um 18.00 Uhr am Konrad Adenauer-Platz im Bochumer Bermudadreieck stattfindet, wird auch Iryna Shum, die  Generalkonsulin der Ukraine, sprechen. Neben ihr gehören eine Rede von Jakub Wawrzyniak, dem Generalkonsul der Republik Polen, und auf Auftritt der ukrainischen Sängerin Natalia Kotvytska zu den Höhepunkten der Veranstaltung.

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Offener Brief an Bundeskanzler Scholz: „Europa darf die Ukraine nicht fallen lassen“

Herta Müller Foto: © Raimond Spekking Lizenz: CC BY-SA 4.0 (via Wikimedia Commons)


Viele Menschen dürften seit Wochen auf diesen offenen Brief gewartet haben: Endlich haben sich bekannte Journalisten, Wissenschaftler und Künstler zusammengetan, um für eine Unterstützung der Ukraine zu werben. Unter anderem Herta Müller, Marko Martin, Marieluise Beck, Deniz YücelHedwig Richter und Armin Nassehi fordern Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) auf, die Ukraine auch mit militärischen Mitteln zu unterstützen:

Sehr geehrter Herr Bundeskanzler,

auf der Maikundgebung in Düsseldorf haben Sie gegen Pfiffe und Protestrufe Ihren Willen bekräftigt, die Ukraine auch mit Waffenlieferungen zu unterstützen, damit sie sich erfolgreich verteidigen kann. Wir möchten Ihnen auf diesem Weg Beifall für diese klaren Worte zollen
und Sie ermutigen, die Entschließung des Bundestags für Waffenlieferungen an die Ukraine rasch in die Tat umzusetzen.

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Carsten Bülow liest im Hoesch-Museum aus den Erinnerungen eines Überlebenden

Carsten Bülow Foto: Privat

Der polnischstämmige Tadeusz Borowski kam 1943 als politischer Gefangener ins KZ. Er überlebte die Konzentrationslager Auschwitz-Birkenau und Dautmergen sowie Dachau. 1946 kehrte er nach Polen zurück und war einer der ersten, der die Erfahrungen in den Vernichtungslagern der Nationalsozialisten literarisch aufzuarbeiten versuchte. Am Donnerstag, 5. Mai, 18 Uhr liest der Schauspieler und Rezitator Carsten Bülow anlässlich des bevorstehenden Tages

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Ruhrfestspiele starten am 1. Mai

Ruhrfestspielhaus Foto: Ruhrfestspiele Lizenz: CC BY-SA 3.0

Am Sonntag, 1. Mai, beginnen die Ruhrfestspiele Recklinghausen unter dem Motto „Haltung und Hoffnung“. Bis zum 12. Juni geht es um aktuelle gesellschaftliche und politische Fragen, um ein friedliches Miteinander und Toleranz. Auf dem Programm stehen 92 Produktionen mit rund 220 Veranstaltungen, darunter eine Weltpremiere, sieben Deutschlandpremieren und zwei Eigenproduktionen. Beteiligt sind mehr als 650 Künstler aus 20 Ländern. Die Ruhrfestspiele nutzen dabei 15 Spielstätten im Ruhrfestspielhaus, in der Halle König Ludwig 1/2 und im Theater Marl, in der Recklinghäuser Innenstadt und an zahlreichen weiteren Orten.

Den Auftakt macht der „1. Mai auf dem Hügel“. In Zusammenarbeit mit den DGB-Gewerkschaften gibt es ein buntes Kulturprogramm auf den Außenbühnen und im Ruhrfestspielhaus. Die feierliche Eröffnung der Ruhrfestspiele folgt am 3. Mai. Die Eröffnungsrede hält die Schriftstellerin und politische Aktivistin Sharon Dodua Otoo. Im Anschluss gibt es das Stück „SIBYL“ des südafrikanischen Künstlers William Kentridge auf der Bühne zu sehen.

 

Infos und Programm: http://www.ruhrfestspiele.de

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Bodo im Mai

Das Straßenmagazin im Mai mit Karim Asir, Zekai Fenerci, mehr Wissen über Wohnungslosigkeit, ukrainischen Roma auf der Flucht aus der Ukraine, bodos Vierbeinern, einem Abstieg unter die Erde und einem Blick in den Himmel. Ab 30. April, nur auf der Straße bei rund 200 Verkäufern.

Wenn Karim Asir in Bochum unterwegs ist, wird er von Landsleuten erkannt. Zum Beispiel vom Hausmeister der Unterkunft, in die der aus Afghanistan geflüchtete Schauspieler mit Frau und Tochter gebracht wurde: „Lass dich umarmen! Du bist doch der afghanische Charlie Chaplin!“

Seit über 20 Jahren macht sich der Zekai Fenerci mit seinem Verein Pottporus für die Anerkennung von Street Art und Dance-Kultur stark. Der lange Atem zahlt sich aus, nun soll ein Zentrum für alle Disziplinen der urbanen Künste entstehen. Nicht in Berlin oder Frankfurt, sondern in Wanne-Eickel.

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„Die Schatten des Imperiums“

Brothers in Crime: Lenin und Stalin Foto: Marija Iljinitschna Uljanowa Lizenz: Gemeinfrei

„Russland und der Ukraine-Krieg“ lautet das nächste Thema in der Vortragsreihe des Historischen Vereins und des Stadtarchivs Dortmund: Martin Aust, Professor für osteuropäische Geschichte und Kultur an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn, spricht am Donnerstag, 5. Mai, 19 Uhr im Stadtarchiv Dortmund (Märkische Str. 14) über „Die Schatten des Imperium“. Der Eintritt ist frei.

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