Trendanalyse NRW-Wahl: Kopf-an-Kopf-Rennen zwischen Wüst und Kutschaty


Neue Zahlen vom Berliner Institut Wahlkreisprognose: Keine zwei Wochen vor der Wahl liegen sowohl SPD und CDU wie auch die beiden Spitzenkandidaten der großen Parteien, Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) und Thomas Kutschaty (SPD) Kopf-an-Kopf. Nur im Ruhrgebiet liegen  die SPD und Kutschaty klar vorne.

Landesweit konnten Grüne und FDP zulegen. Eng wird es für die AfD, die aus dem Landtag fliegen könnte. Und bei der Linkspartei muss man keine Broiler für die Wahlparty bestellen: Der Wiedereinzug in den Landtag wird ihr nicht gelingen:

Weitere Detailtrends für NRW veröffentlicht WK. bei Interaktiv.Wahlkreisprognose.de

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5 Kommentare

  1. #1 | Werntreu Golmeran sagt am 3. Mai 2022 um 12:48 Uhr

    Herr Merz hat nicht kapiert, dass man in NRW immer noch sehr viel Wert auf Loyalität und Solidarität legt. Die Reise nach Kiew wird Herrn Wüst endgültig das Genick brechen. Der Mann hat zum letzten mal vor 17 Jahren bei einer Parlamentswahl mehr als 50 Prozent erhalten. Selbst in seinem Heimatwahlkreis hat er bei drr BTW 2021 nur 40 Prozent bekommen. Es zeigt sich wie bei Lindner, dass beide grosse Schaumschläger sind. In ihrem eigenen Jargon würde man sie wohl Looser nennen müssen.

  2. #2 | Siggi aus GL sagt am 4. Mai 2022 um 15:24 Uhr

    Einige Sozialdemokraten haben immer noch nicht kapiert, dass man in NRW sehr viel Wert auf Loyalität und Solidarität legt. Der Versuch einer Reise nach Kiev hat der Welt gezeigt, dass sich auch die Ukrainer nicht länger von den Sozialdemokraten in Deutschlands verarschen lassen wollen, erst recht nicht von einem Franz Walter Steinmeier, der als Außenminister maßgeblich an der Destabilisierung der europäischen Sicherheit mitgewirkt und somit den Einfall Putins in der Ukraine ungeheuer einfach gemacht hat. Jetzt ist Kanzler Scholz eingeschnappt und glaubt allen Ernstes, dass sich die Bürger in Deutschland auch in Zukunft eine Außenpolitik wünschen, die sich weiterhin an der persönlichen Verschnupftheit eines Frank Walter Steinmeiers orientiert. „Merz überholt Scholz sogar im Schlafwagen.“ titelte jüngst der Spiegel, denn Scholz hat es wieder verpennt. Zumindest hat der CDU Kandidaten in NRW Rückendeckung durch seinen Bundesvorsitzenden. Bei der SPD sieht man alldieweil nur beleidigte Currywürste, nicht nur an der Spitze sondern auch an der Basis, wie man Beitrag #1 wunderschön entnehmen kann. Kutschaty wird das Geeier seiner Genossen nicht wirklich weiter helfen

  3. #3 | Walter Stach sagt am 4. Mai 2022 um 19:04 Uhr

    Werntreu Golmeran,

    ich bin derzeit emotional nur „stark eingeschränkt“ fähig , mich mit den NRW-Landtagswahlen zu befassen; ich habe wie viele Menschen hierzulande andere Sorgen.

    Deshalb nur stichwortartig und ohne Kommentierungen diese Bemerkungen:

    Es spricht Vieles dafür, daß nach der Wahl die Entscheidung ansteht, ob es hierzulande

    Wdie sog. Jamaika-Koalition oder eine Ampel-Koalition geben wird. Als Sozi würde ich -selbstverständlich- „die Ampel“ bevorzugen. Wenn stattdessen „Jamaika“, würde mir das keine nennenswerten Sorgen machen.

    Dass die vor einiger Zeit totgesagte SPD, damals hier bei den Ruhrbaronen Splitterpartei genannt, sich im gesamten Lande zumindest wieder „auf Augenhöhe“ mit der CDU/CSU befindet. scheint die „rechte Gegnerschaft der SPD“ gewaltig zu ärgern. Sei es drum.

    Dass der Ukraine-Krieg in m.E. unverantwortlicher Weise für parteipoltische Zwecke
    mißbraucht wird – vor allem in den Medien, die Ruhrbarone eingeschlossen, wird im NRW-Wahlkampf nachdrücklich bestätigt. Ob es der „rechten SPD-Gegnerschaft“ nutzen wird? Das kann durchaus so sein.

    PS
    Zu Kanzler Scholz:
    Ich bleibe bei meiner Meinung, daß er in der derzeitigen Lage einen guten Job macht.
    Rational, sachbezogen, und in Verantwortung gegenüber Deutschland- gegenüber „seinem“ Staat, gegenüber seinen Mitbürger und nicht gegenüber dem billigen Populismus, den sich die Medien von ihm zu wünschen scheinen.

    Wenn ich daran denken, daß statt Scholz Laschet heute Kanzler sein könnte, dann…….?
    Wenn ich daran denke, Merz wäre Kanzler, dann……
    Wenn ich daran denke, Söder oder Spahn wären Kanzler…., dann…
    (Letztere soll nach einer Überschrift bei t-online heute gesagt haben, die Ampel-Koalition verspiele Merkels-Erbe. Mein er damit deren innen- wie außenpolitische schuldhaften Hinterlassenschaften?)

    Werntreu Golmeran,
    je brisanter der Krieg Russlands gegen die Ukraine in seinen mittelbaren Folgen für die Menschen hierzulande zu werden scheint, je besorgter die Menschen sich Gedanken über mögliche unmittelbaren Kriegsauswirkungen für Deutschland machen, je mehr Rationalität, je weniger Emotionalität ist für mich das Gebot der Stunde. Da das offenkundig hierzulande nicht der Fall ist, auch nicht bei den Ruhrbaronen, im Gegenteil, bemühe ich mich um größtmögliche Distanz gegenüber dem Getümmel an Emotionen, vor allem dem emotionalen, oftmals hasserfüllten Getümmel, dass die sog. Experten tagtäglich produzieren. Das fällt mir zwar sehr schwer, ist jedoch für mich alternativlos.

  4. #4 | Angelika, die usw. sagt am 4. Mai 2022 um 21:57 Uhr

    #3
    @Walter Stach

    „…Wenn ich daran denken, daß statt Scholz Laschet heute Kanzler sein könnte, dann…….?
    Wenn ich daran denke, Merz wäre Kanzler, dann……
    Wenn ich daran denke, Söder oder Spahn wären Kanzler…., dann…“

    Wir stünden nicht besser da.

    Scholz hat gute Nerven. Er ist kein Aussitzer (wie gewisse Personen aus der CDU in den vergangenen Jahrzehnten).
    Er hat ganz einfach gute Nerven.
    Ihm ist das Schicksal der Ukraine nicht gleichgültig, aber es lässt sich auch nicht schicken von Zurufern u.a.. Und was wäre ein Kanzler, der am Gängelbändchen geht?…

    Die Energieabhängigkeit von Russland war/ist ein Fehler.
    Es ist leider so passiert (und wir – Verbraucher – haben davon profitiert).
    Viele haben das zu verantworten. Besonders die SPD, aber auch die CDU (s. Nordstream 2, Merkel), u.a..

    Scholz hat einen kreativen Wirtschaftsminister und lässt ihn machen, lässt ihn erklären. Gut so!

    Scholz wird wohl wissen, was er an Habeck hat.

  5. #5 | Heather sagt am 16. Mai 2022 um 09:10 Uhr

    Die verächtliche Prognose des sonst gerne mit „mein lieber Herr Soundso, meine liebe Frau soundso“ daherkommenden „Wahlforschers“ Werntreu Golmeran war mal wieder ein Griff ins Klo und zwar bis zum Ellenbogen.
    Herrn Wüst hat die Wahl in NRW alles andere als das Genick gebrochen, wie im Kommentar völlig zu unrecht erträumt wird und es stellt sich die Frage, was der Autor denn eigentlich kapiert hat?
    Die „Schaumschläger“ sind eben nicht Merz und Wüst, wie der „liebe Herr“ Golmeran zu suggerieren versucht. Die Schaumschläger sind Werntreu Golmeran und seine SPD und genau diese Art der arroganten, selbstverliebten Schaumschlägerei ist der Grund dafür, dass die SPD ist, wo sie ist: am Ende der Fahnenstange.

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