Beim expandierenden Schnell-Lieferdienst Getir: Mehr Verantwortung für Sven-Joachim Irmer


Noch mehr Verantwortung für Sven-Joachim Irmer (48): Der in Regierungs- und Unions-Kreisen bestens verdrahtete gebürtige Lübecker hat bereits am 18. Juli 2022 noch mehr Verantwortung beim türkischen Einhorn Getir übernommen. Getir ist unter anderem auch in Dortmund vor Ort.
Dem expandierenden Schnell-Lieferdienst dient Irmer in der Berliner Zentrale jetzt nicht nur als Head of Govermental Relations Germany, sondern auch als Head of Communications  Germany. Das meldet das immer bestens informierte Politbriefing, der werktägliche, unabhängige Newsletter für Politik und Wirtschaft. Politbriefing von Capital Beat.
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Dakh Daughters: Ukrainische Folklore trifft auf Punk, Kabarett und Klassik

Dakh Daughters Foto: PR


Anlässlich des Unabhängigkeitstages der Ukraine veranstaltet das Generalkonsulat ein Konzert des ukrainischen Ensembles “Dakh Daughters” mit seiner neuen Produktion “Ukraine Fire”. 

Seit ihrem Auftritt auf dem Euro Maidan in Kyjiw sind die Dakh Daughters in der Ukraine Kult. Sie erfanden einen gewagten ästhetischen Mix: ukrainische Folklore trifft auf Punk, Kabarett, Prog-Rock und Klassik. Nun möchte

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Offener Brief: „Rücktritt von Generaldirektor Farenholtz und Absetzung des Kuratorenkollektivs ruangrupa sind für eine Fortsetzung der documenta fifteen unabdingbar“

Ruangrupa, v.l.n.r. Ajeng Nurul Aini, farid rakun, Iswanto Hartono, Mirwan Andan, Indra Ameng, Daniella Fitria Praptono, Ade Darmawan, Julia Sarisetiati, Reza Afisina, 2019, Foto: Jin Panji/PR Documenta Lizenz: Copyright


Elio Adler, der Vorsitzender der Werteinitiative, wendet sich mit einem offenen Brief an den Aufsichtsrat der Documenta. Seine Forderung: Die Geschäftsführung und die Kuratoren der Kunstausstellung müssen abgesetzt werden.

Sehr geehrter Herr Oberbürgermeister Geselle,
sehr geehrte Frau Ministerin Dorn,
sehr geehrte Damen und Herren,

wir, die WerteInitiative, sind ein zivilgesellschaftlicher Verein, dessen Hauptanliegen die Sicherung einer jüdischen Zukunft in Deutschland und damit unserer freiheitlich-demokratischen Grundordnung ist. Wir wenden uns an Sie als Aufsichtsrat der documenta gGmbH, weil es Ihre Aufgabe ist, die Arbeit der Geschäftsführung der documenta zu überwachen und, wenn notwendig, einzugreifen.

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PR-Strategie für Woelkis „Überleben“ im Kölner Missbrauchsskandal

Rainer Maria Kardinal Woelki ist Erzbischof der römisch-katholischen Erzdiözese Köln Foto: Erzbistum Köln/Diart Lizenz: CC BY-SA 4.0


Papiere aus dem Jahr 2020 belegen detailreiche Planungen für die Lenkung der Öffentlichkeit und der Opfer.

Auf dem Höhepunkt der Auseinandersetzungen um die Aufarbeitung des Missbrauchsskandals im Erzbistum Köln haben PR-Berater von Kardinal Rainer Woelki Pläne für dessen „Überleben“ im Amt geschmiedet. Wie der „Kölner Stadt-Anzeiger“ (Freitag-Ausgabe) berichtet, belegen vertrauliche Unterlagen aus dem November 2020 im Detail die Überlegungen, wie Woelkis ramponiertes Image nach dem Aus für ein erstes Missbrauchsgutachten und bis zur Vorlage einer Ersatz-Studie im März 2021 aufpoliert werden könnte.

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Nazis: Weniger Demos, mehr Konzerte

Nazi-Demonstration in Dortmund am 1. Mai 2014


Die Zahl rechtsextremer Musikveranstaltungen nimmt nach zwei Jahren Corona-Pandemie wieder deutlich zu. Im ersten Halbjahr 2022 wurden bundesweit 78 Rechtsrock-Konzerte, Liederabende und Parteiveranstaltungen mit Auftritten von Musikern der rechtsextremen Szene gegeben. Das waren mehr als doppelt so viele wie im Vorjahreszeitraum mit 31, wie aus einer Antwort des Bundesinnenministeriums auf eine Anfrage der Linken-Fraktion hervorgeht, die der „Neuen Osnabrücker Zeitung“ (NOZ) vorliegt. Auch im ersten Halbjahr 2020 waren lediglich 61 Konzerte gezählt worden.

Auch der Zulauf zu diesen wichtigen Events der Nazi-Szene nimmt wieder zu: Knapp 4000 Besucher waren es im ersten Halbjahr 2022, gegenüber weniger als 800 im Vergleichszeitraum des Vorjahres und 3000 in 2020.

Allerdings ist die rechte Szene damit noch weit vom Niveau der Vor-Corona-Zeit entfernt. 2019 kamen zu 197 Konzerten im ersten Halbjahr mehr als 11.000 Besucher.

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Ruhr Uni schließt Partnerschaft mit der Universität Kiew

Universitätsgebäude der Taras-Schewtschenko-Universität Foto: Juanedc Lizenz: CC BY 2.0


Mitten im russischen Angriffskrieg gegen die Ukraine setzt die RUB ein Zeichen: Erstmals hat sie eine ukrainische Universität in den Kreis ihrer Partnerschaften aufgenommen.

Zum ersten Mal in ihrer knapp 60-jährigen Geschichte hat die RUB eine universitätsweite Partnerschaft mit einer Universität aus der Ukraine geschlossen. Rektor Prof. Dr. Martin Paul hat am 1. August 2022 die Kooperationsvereinbarung mit dem Rektor der Nationalen Taras-Schewtschenko-Universität Kiew, Volodymyr Bugrov, per Videokonferenz unterzeichnet.

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Cranger Kirmes beginnt am 4. August

Riesenrad und Kettenkarussell auf Crange(Symbolbild) Foto: Frank Vincentz Lizenz: CC BY-SA 3.0


Die Cranger Kirmes, das größte Volksfest in NRW, beginnt am 4. August.

„Endlich! Wir sind alle, getreu dem diesjährigen Kirmesslogan, reif für Crange!“ Hernes Oberbürgermeister Dr. Frank Dudda sprach am Montagmittag von den „elf schönsten Tagen des Jahres für die Stadt, für die Region“ und versicherte: „Wir werden mit Hilfe der Schausteller und Anwohner tolle Gastgeber sein.“ Ab Donnerstag, 4. August, um 16 Uhr drehen sich die Karussells auf dem elf Hektar großen Festplatz am Rhein-Herne-Kanal. Bis zum letzten Kirmestag am Sonntag, 14. August, werden dort bis zu vier Millionen Besucher erwartet. Eine der Höhepunkte der elf tollen Tage ist die hochoffizielle Eröffnung am Freitag, 5. August, um 14 Uhr in der Cranger Festhalle. Bevor Stargast Howard Carpendale die Bühne betritt, wird Dudda gemeinsam mit Bundestagspräsidentin Bärbel Bas das obligatorische erste Bierfass anstechen und dann die magischen Worte sprechen: „Piel op no Crange“. Weitere politische Schwergewichte im Festzelt sind die stellvertretende NRW-Ministerpräsidentin Mona Neubaur sowie Ex-Vizekanzler Franz Müntefering. Moderiert wird die Eröffnungsveranstaltung von Helmut Sanftenschneider.

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Gesellschafter der Documenta stellen fachwissenschaftliche Begleitung vor

Documenta 15 by C. Suthorn cc-by-sa-4.0

Der Beraterkreis der Documenta steht fest. Die Kunstshow verkündet:

Sieben Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler mit herausragender wissenschaftlicher Expertise in den Bereichen Antisemitismus, Perspektiven aus globalen Kontexten und Postkolonialismus, Kunst sowie Verfassungsrecht werden die documenta in den kommenden Monaten fachwissenschaftlich begleiten. Den Vorsitz des Gremiums wird Prof. Dr. Nicole Deitelhoff, geschäftsführendes Vorstandsmitglied des Leibniz-Instituts „Hessische Stiftung Friedens- und Konfliktforschung“ (HSFK) und geschäftsführende Sprecherin des „Forschungsinstituts Gesellschaftlicher Zusammenhalt“ (FGZ), übernehmen. Das haben die Gesellschafter der documenta und Museum Fridericianum gGmbH bekannt gegeben. Angesichts der antisemitischen Vorfälle hat der Aufsichtsrat am 15. Juli 2022 einige Maßnahmen zur Aufarbeitung beschlossen, darunter die Einsetzung dieser fachwissenschaftlichen Begleitung. Ziel ist, auch in Zukunft der documenta ihren weltweit einzigartigen Rang als Ausstellung für zeitgenössische Kunst in Kassel zu sichern.

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Bodo weltweit: Das Straßenmagazin im August

Warum Prinz William Straßenzeitungen verkauft, wie Finnland Obdachlosigkeit beendet hat, wie eine wohnungslose Liebe in Göteborg funktioniert, warum eine ganze brasilianische Stadt ukrainisch spricht, wie man in Salzburg über schönes Scheitern spricht, wie Vertreibung in San Francisco aussieht, was man in Osaka bei einer Bühnenshow in Gebärdensprache erlebt ‑ die bodo-Augustausgabe erzählt Geschichten aus dem internationalen Netzwerk der sozialen Straßenzeitungen.

Prinzenrolle: Prinz William, Herzog von Cambridge, kennt soziale Straßenzeitungen, seit er 11 Jahre alt ist. Damals nahm seine Mutter Diana ihn erstmals mit zur jungen The Big Issue. In diesem Sommer war William wieder einen Tag bei den Londoner KollegInnen ‑ als Verkäufer des Magazins.

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