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Ein Bochumer Theatermacher, eine Dortmunder Flüchtlingsbotschafterin, zwei syrische Köche, eine Landfrau und Gutsherrin, das Leben mit einem Kriegstrauma und eine Reportage zu einer übersehenen Krise: Dortmunds Wohnungslosenzahlen haben sich verdreifacht.
„Es ist das schönste Theater Deutschlands“: Johan Simons will als neuer Intendant des Schauspielhauses Bochum wirklich etwas verändern. Das fängt bei der Wahl seines Arbeitsortes an und hört bei seinem auffallend bunten Ensemble lange nicht auf.
Die übersehene Krise: Weil es „ein technisches Problem mit der Datenbank“ gab, meldete Dortmund für die aktuelle Landesstatistik „Null“ durch die Stadt untergebrachte Wohnungslose. Bisher fragte niemand, wie viele es denn wirklich sind. Die tatsächlichen Zahlen sind erschreckend.
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Ein ganz besonders gutes Händchen bei der Band-Auswahl hat die evangelische Kirchengemeinde im Bochumer Zentrum. So startet die Christuskirche ihren „heißen Herbst“ mit den Indie-Heroen Low am 9. Oktober. Später folgen noch die Fehlfarben oder Ex-Bauhaus Sänger Peter Murphy. Außerdem kommt der Frauenchor The Mystery Of The Bulgarian Voices zusammen mit Lisa Gerrard zu einem Gastspiel. Ein besonderes Highlight wird der Dia-Vortrag sein, den Punk-Ikone Henry Rollins im November von seinen Weltreisen zeigt – und seinen Vortrag mit schneller Zunge, überraschenden Pointen und spontaner Comedy dekorieren wird. Im Ausschank präsentiert dieser sakrale Konzertort mit Urban Urtyp sogar eine hauseigene Biermarke.
Aber fangen wir mal mit Low an. Das Trio wird im Jahr 1993 vom Ehepaar Alan Sparhawk (Gitarre, Gesang) und Mimi Parker (Schlagzeug, Gesang) gegründet, dieses Traumpaar hat zudem zwei Kinder. Und mit Steve Garrington haben sie schon mittlerweile den vierten Bassisten in der 25jährigen Bandgeschichte an ihrer Seite. Sie stammen aus Duluth, das ist eine Kleinstadt mit 86.000 Einwohnern in der Nähe von Minneapolis. „Hier bei uns“, so holt Sänger Alan aus, „sind neben Prince noch The Replacements und Hüsker Dü groß geworden. Diese Musiker prägten ganz stark die Zeit, als ich die High School besuchte. Etwas später gab eine Band namens The Suburbs und die ein paar Mal in der Nähe unseres Wohnortes spielten. Als ich etwa 14 Jahre alt war sah ich sie zum ersten Mal live. Es war umferfend.“
In der frühen Zeit orientieren sich Low am populären Grunge-Sound, später kommen
Americana und Indierock hinzu. Mit schroff hallenden E-Gitarren und gedoppelten Gesangsmelodien erschafft das Trio ganze Königreiche aus Tonfolgen, Choralen und manchmal ganz schön sperriger Rhytmik. Alan glaubt, dass das Leben im Norden der USA den Sound seiner Band maßgeblich geprägt hat: „Der Winter ist hart und deprimierend bei uns. Aber die Veränderungen innerhalb der Jahreszeiten sind gut für deinen Verstand, denke ich. Die Dunkelheit kann inspirierend sein, aber irgendwie ist das auch gefährlich für deine Grundstimmung.“
Mit dieser Aussage legt Alan die bestimmende Fährte. Denn mit dem aktuellen Studioalbum Nr. 12 schaffen Low etwas, was nur ganz wenigen Bands gelingt: nach über zwei Jahrzehnten definieren sie sich und ihren Sound noch einmal ganz neu. In einem Wall Of Sound aus Krach, Dunkelheit, Distortion und Stolperbeats vermengen sie mit Lofi-Elektronic, Psychedelic und einer bedrohlichen Endzeitstimmung. Dazu addieren sie elfenartige Melodien, maschinelle Kälte, krisenhaftes Geratter, große Hymnen und ganz viel Magie. Das alles wird zu einem schwer fassbaren Brocken verknödelt und mit viel Inspiration und noch mehr Raffinesse ausgestattet. Dieses hypnotisierende Testament der Angst wankt, wackelt und wabert sich ganz tief hinein in das inneres Ich des Zuhörers. So wird ein musikalischer Koloss erschaffen, der das große Krächzen unserer Zeit perfekt in eine morbide Soundlandschaft ummünzt.
Über den Akt des Schöpferischen holt Alan dann noch mal ganz tief aus: „Die Musik war schon sehr früh meine Liebe und mein Traum. Ich bin zwischen der Kirche und einem sehr musikalischen Elternhaus groß geworden. Mein Vater spielte Schlagzeug in ein paar Bands und vor allem liebte er es, ständig zu singen. Bei uns daheim drehte sich immer alles um Songs, Melodien und Kompositionen. Ich erinnere mich an einen ganz ambivalenten Moment, als mir mein Gitarrenspiel eigentlich alles abverlangte – und ich so in mich rein murmelte, ich kann das alles irgendwie nicht. Ich war so sehr eingeschüchtert, dass ich dachte, ich werde es nie schaffen mal öffentlich vor einem Publikum zu spielen. Aber irgendwie war da auch noch eine Verbissenheit in mir. So hat mich das Üben nie losgelassen und ich habe einfach immer weitergemacht. Irgendwie habe ich meinen Weg als Musiker gefunden, der bis heute anhält.“
Am Mittwoch, den 10. Oktober 2018 spielen Low ab 20 Uhr in der Bochumer Christuskirche. Tickets kosten 22 Euro (zzgl. Gebüren) im Vorverkauf.
Herbert Reul Foto: Petra Klawikowski Lizenz: CC BY-SA 3.0
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Markus Stockhausen, begnadeter Trompeter, spielt am Sonntag mit seinem Quartett in der Christuskirche
Ungehörte Stimmungen. Musik aus einer Welt, die klassisch ist und jazzig, komponiert und improvisiert, vorherbestimmt und frei. Eine gutgelaunte Welt, manchmal rockig, immer zart. Spirituell, nie esoterisch. Stockhausen ist ein begnadeter Trompeter, einer der Großen weltweit.
Und er ist der Sohn eines Begnadeten: Sein Vater Karlheinz Stockhausen (1928-2007) war einer der bedeutendsten Komponisten des 20. Jahrhunderts, er hat seinem Sohn von klein auf einen