Als ich an dieser Stelle im November etwas überspitzt davon sprach, dass ein FC Schalke 04 auf Platz zwei der Fußball-Bundesliga eigentlich ein Armutszeugnis für die Liga darstellen würde, da war das Entsetzen einiger Anhänger der Königsblauen in unserer Leserschaft recht groß. Die Emotionen übernahmen damals rasch die Debatte.
Tatsächlich ging der Verein aus Gelsenkirchen damals wenige Wochen später dann auf dem zweiten Tabellenplatz in die Winterpause. Stolz war man im Umfeld des Teams auf das Geleistete, auf den neuen Trainer Domenico Tedesco, der augenfällig einen guten Job machte. Zudem war S04 in der Tabelle zu diesem Zeitpunkt auch endlich einmal wieder einige Punkte vor dem Widersacher aus Dortmund angesiedelt, sorgte für ein spektakuläres 4:4 in Dortmund nach einem 0:4-Rückstand. Wer hätte das alles vor dem Saisonstart so erwartet? Auf Schalke waren Fans und Aktive mit sich und der Welt sehr zufrieden.
Inzwischen schreiben wir bekanntlich Anfang Februar und seit gestern sollte auch dem letzten klar sein, dass das Schneckenrennen hinter dem FC Bayern München, der seit gefühlten Ewigkeiten die Bundesliga scheinbar nach Belieben dominiert, gestern eines seiner schwächeren Saisonspiele beim FSV Mainz 05 ungefährdet mit 2:0 unspektakulär gewann, nicht für die Mannschaften auf den Rängen ab Platz zwei spricht. Womit wir dann auch wieder bei meiner Aussage vom November wären.
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Orchideenschau im Dortmunder Rombergpark. Foto(s): Robin Patzwaldt
Wenn Ihr Euch in dieser traditionell doch arg trüben Jahreszeit einmal wieder etwas aufheitern wollt, dann habe ich hier und heute mal einen kleinen aber feinen Tipp für Euch. In Dortmund erhält man nämlich gerade die Gelegenheit sich erst einmal richtig alt zu fühlen. Und trotzdem hat ein Besucher genau dabei dann viel Freude. Klingt vielleicht komisch, ist aber genau so.
Wie das geht? Nun, ein Besuch in der aktuell noch bis Ende März laufenden Orchideenschau in den Gewächshäusern des Rombergparks macht das tatsächlich möglich. Habe ich selber kürzlich ausprobiert.
BIst unsere Freiheit in Gefahr? Oder ist unsere Freiheit eine Gefahr? Was ist überhaupt Freiheit? Martin Kaysh und David Schraven reden sich in unserem kleinen Familienpodcast „Wir und Heute“ nicht in den Knast. Im Gegenteil. Martin bekommt eine Freifahrtskarte aus der Knastgeschichte. Und David entspannt die Aussicht auf baldige Liebe.
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Das 2010 begonnen Steag-Abenteuer wird für die Städte noch teurer: Die damals über Kredite viel zu teuer gekaufte Steag wird auch in den kommenden Jahren in Bochum, Dortmund, Duisburg, Essen, Oberhausen und Dinslaken für viele finanzielle Probleme sorgen. Eine gestern
Das wurde kurz vor 18 Uhr am Mittwoch dann auch noch bestätigt: Der Belgier Michy Batshuayi wechselt auf Leihbasis vom FC Chelsea aus London zu Borussia Dortmund.
Beim BVB wird er damit der Nachfolger von Pierre-Emerick Aubameyang, der sich am Mittwochvormittag offiziell dem FC Arsenal London anschloss und damit eine monatelänge Hängepartie endlich beendete, knapp 64 Mio. Euro in die Kassen des Revierklubs fließen ließ.
Batshuayi kommt offiziell wohl erst einmal nur bis zum Saisonende nach Dortmund. Eine anschließende Kaufoption soll nicht im Leihgeschäft beinhaltet sein, wird überwiegend berichtet. Allerdings will die ‚Bild‘ erfahren haben, dass sich die Schwarzgelben eine Kaufoption gesichert haben. Der BVB hat sich dazu bisher nicht geäußert.
Wie dem auch sei. Viel spannender erscheint in diesen Stunden ohnehin jetzt erst einmal die Frage, ob der BVB durch die jüngsten Zu- und Abgänge denn nach dem Ende des Wintertransferfensters schwächer ist als zuletzt, oder ob es Aki Watzke & Co. am Ende erfolgreich gelungen ist die Qualität des Kaders zumindest zu halten, vielleicht durch die erhoffte Ruhe im Umfeld sogar am Ende zu stärken?
Die neue „bodo“ ist da. In der Februar-Ausgabe trifft sich das Straßenmagazin mit der Autorin Anna Basener und besucht einen spannenden Ort zum Schlafenlegen. „bodo“ erzählt von einem Rebell in Kochjacke, der Entdeckung vergessener Orte, einem friedlichen Syrien und Flammenden Köpfen. Die neue „bodo“ ist ab heute auf der Straße erhältlich ‑ für 2,50 Euro, die Hälfte bleibt bei der Verkäuferin und dem Verkäufer.
Bekannt geworden ist sie mit Groschenromanen voller Fürsten und Kitsch. Mit „Als die Omma den Huren noch Taubensuppe kochte“ hat die in Essen geborene Anna Basener ihren ersten „großen“ Roman veröffentlicht ‑ spürbare Ruhrgebietsbiografie inklusive.
Schlaf ist lebensnotwendig. Wenn er gestört ist, erforschen Dr. Martina Neddermann und ihr Team, woran das liegt. „bodo“ hat sich im Schlaflabor in Bochum umgesehen.
Ein breites Publikum kennt Ole Plogstedt vor allem als TV-Koch. Mit seiner Catering-Firma „Rote Gourmet Fraktion“ bekocht er Bands wie Die Toten Hosen oder Element of Crime. Gleichzeitig setzt er sich für den Kampf gegen den Hunger in der Welt ein. Ein Besuch in Hamburg.
„Die Stadt gehört uns allen“, sagt Bjoern Hering. Er erkundet verlassene Ruinen und verbotene Zonen im urbanen Raum. „bodo“ hat ihn auf einem seiner Streifzüge begleitet und mit ihm über seine Faszination für „Lost Places“, „verlassene Orte“, gesprochen.
Syrien ist ohne den seit 2011 andauernden Krieg für viele nicht mehr vorstellbar. Der Historiker, Islamwissenschaftler und Fotojournalist Lutz Jäkel kennt es seit 20 Jahren, seine Fotos zeigen ein Syrien voller Geschichte und Kultur. Aus ihnen ist jetzt ein Buch entstanden: Syrien vor dem Krieg.
Der Regisseur und Performer Arne Vogelgesang setzt sich künstlerisch mit Hass im Netz auseinander. Mit „Flammende Köpfe“ ist er im Februar am Schauspiel Dortmund zu Gast. Ein Gespräch über Wut, Kunst und den Wandel des politischen Diskurses.
Weitere Themen: Ideen für das Wohnen von morgen, ein Hybrid im Bochumer Kreativviertel, Verwarngelder für Obdachlose, Kneipenstadt Bochum u.v.m.
Die Sunrise Avenue Club -Tour zum neuen Album “Heartbreak Century” (06.10.2017) war im letzten Jahr so gut wie ausverkauft. Doch natürlich war nicht Platz für alle Fans der Finnen, somit kehren Sunrise Avenue in diesem Jahr mit ihrer Heartbreak Century Arena – Tour 2018 zurück zu uns nach Deutschland.
Auf ihrem fünften Studioalbum richten sie sich stilistisch neu aus – neben den typischen Kennzeichen wie rockigen Gitarren, Samu Habers unverwechselbarer Stimme und den ansteckenden Harmonien kommen erstmals moderne Urban Folk-Elemente zum Tragen. Die Texte sind persönlich, humorvoll und regen zum Nachdenken an.
Vor 26 Jahren gründete der charismatische Leadsänger Samu Haber gemeinsam mit Jan Hohenthal die Band Sunrise. Zehn Jahre später nannten sie sich erst Sunrise Avenue, um sich entgültig von den vielen gleichnamigen Bands im Lande abzuheben.
Nachdem sie Anfang 2006 die ersten Singles All Because of You und Romeo veröffentlicht hatte, brachte die Band im Mai in Finnland das Album “On the Way to Wonderland” heraus. Die dritte Single, Fairytale Gone Bad, wurde am 23. August veröffentlicht und erreichte den zweiten Platz der finnischen Charts. In Deutschland erschien das Stück als erste Single; der Song wurde für die ZDF-Übertragungen der Tour de France 2006 verwendet. Die Single wurde am 11. August 2006 veröffentlicht, zwei Wochen später folgte das Album. Zur gleichen Zeit spielte die Band ihre ersten Gigs in Deutschland – in Kölns Underground Club und bei The Dome 39. Fairytale Gone Bad erreichte Platz 3 in Deutschland, es kehrte während der folgenden drei Jahre immer wieder in die Charts zurück und brachte es auf insgesamt 70 Chartwochen.
Seitdem sind 12 Jahre vergangen, es folgten drei weitere Alben, einige Wechsel in der Bandbesetzung, Samu Haber begeisterte vier mal als Coach in der Castingshow The Voice of Germany und haben nach vierjähriger Pause nun ihr fünftes Werk erfolgreich herausgebracht, mit dem sie erstmalig Platz 1 der Deutschen Albumcharts erreichten.
Sunrise Avenue Karten für die „Heartbreak Century Tour 2018″ sind ab sofort erhältlich