Normalerweise bin ich kein großer Fan von Testspielen. Heute jedoch wollte ich den ersten ernsthaften Test des BVB in Basel nicht verpassen. Und es hat sich gelohnt die Partie über die volle Länge mit zu verfolgen!
Mit 3:1 (2:1) gewann die Borussia den Freundschaftskick beim Schweizer Fußballmeister, der es zuletzt immerhin ins Halbfinale der Europaleague geschafft hatte.
Besonders die erste Halbzeit, als der BVB nahezu in Bestbesetzung antrat, vermochte die Anhänger der Schwarzgelben weitestgehend zu überzeugen.
Seit wenigen Minuten ist nun auch der dritte hochkarätige Neuzugang des BVB offiziell unter Vertrag. Henrikh Mkhitaryan kommt aus Donezk nach Dortmund.
Dem Vernehmen nach liegt die Ablösesumme zwischen 24 und 27,5 Millionen Euro. Der 24-jährige ist damit der teuerste Neuzugang in der Geschichte von Borussia Dortmund. Zusammen mit Sokraktis und Aubameyang, die sich ebenfalls in Zukunft nun ein schwarzgelbe Trikot überstreifen werden, dürften die angekündigten ‚Stars‘ nun verpflichtet worden sein. Die angekündigten Verstärkungen in der ‚Breite des Kaders‘
Am Samstag wollen die Nazis in Dortmund gegen den Einsatz der Polizei als Partycrasher am vergangenen Wochenende demonstrieren. Mehrere Gruppen rufen zu Protesten gegen die Nazis auf.
Während die Polizei NRW ihr Familienfest feiert wollen die Nazis am Samstag ab 14.00 Uhr von der Haltestelle Stadtgaus nahe des Rathauses durch das Kreuzviertel zum Polizeipräsidium ziehen. Sie wollen so gegen die Auflösung eines Nazikonzerts durch die Polizei am Wochenende in Herne Protestieren. Gegen den Naziaufmarsch wird es Proteste unterschiedlicher Gruppen gegen: Dortmund Nazifrei und Dortmund stellt sich quer haben ebenso Aktionen angekündigt, wie die Antifaschistische Union Dortmund.
Das Alphatierchen-Syndrom der Dortmunder SPD ist nicht erst seit dem Showdown zwischen dem aktuellem Oberbürgermeister Ulrich Sierau und dem derzeitigem Stadtdirektor Jörg Stüdemann um die OB-Kandidatur von 2009 bekannt. Seinerzeit ging es um die Nachfolge des wegen der Haushaltslüge 2009 nicht mehr vermittelbaren Ex-Oberbürgermeisters Dr. Gerhard Langemeyer. Dieser wiederum hatte sich eine langjährige Privatfehde mit dem Dortmunder SPD-Vorsitzenden Franz-Josef Drabig geleistet. Zur Erinnerung: Damals war Stüdemann von Drabig und dem aktuellen SPD-Fraktionsvorsitzenden Ernst Prüsse unterstützt worden, war aber dennoch dem von Langemeyer unterstütztem Ulrich Sierau unterlegen. Gastkommentar von Utz Kowalewski, Fraktionsvorsitzender Die Linke im Rat der Stadt Dortmund.
Nun hat das Alphatierchen-Syndrom auch den Chef der Dortmunder Stadtwerke (DSW) Guntram Pehlke und den Geschäftsführer der Dortmunder Energie- und Wasser (DEW) Dr. Frank Brinkmann erwischt. Die von Brinkmann aufgeworfene Frage, ob die DEW ihrem Mutterunternehmen DSW ihre energiepolitischen Beteiligungen abnehmen könne und selbst zur Energieholding werden könnte, war erst kürzlich von Gutachtern abschlägig beschieden worden. Gefährlich wurde der Vorschlag für DSW,
Der Unterhaltungswert des Saisoneröffnungsspiels am Wochenende im ‚Westfalenstadion‘ mag umstritten gewesen sein. Das der BVB mit den Erlösen daraus Gutes tut ist es natürlich nicht.
„Es war uns ein großes Anliegen, gemeinsam mit unseren fantastischen Fans über unsere Stiftung den Flutopfern zu helfen. Das im Rahmen der BVB-Saisoneröffnung zu tun, verleiht der Hilfsaktion natürlich noch mehr Wahrnehmung und Gewicht“, erklärte Carsten Cramer (BVB-Direktor Vertrieb und Marketing). Da hat er sicherlich Recht.
Ob es aber so glücklich war am gleichen Tag keine öffentliche Autogrammstunde des Teams beim großen BVB-Familienfest anzubieten, das sei einmal dahingestellt…
Konzert aufgelöst, Kasse beschlagnahmt. Das Konzert der Nazis am Donnerstag in einer Partyhalle in der Juliastraße in Herne wurden von der Polizei beendet. Die Nazis wollen nun am Samstag auf die Straße gehen.
Am Samstag feiert die NRW-Polizei ihr Familienfest in Dortmund. Die Nazis, noch leicht angesäuert durch das geplatzte Konzert vom Samstag, wollen dort gegen den Polizeieinsatz demonstrieren. Innenminister Ralf Jäger wird das nicht beeindrucken. Die WAZ zitiert Jäger wie folgt:
„Diese Neonazi-Vereinigung wollte unsere Rechtsordnung bekämpfen. Auch mit Gewalt“, erklärte Jäger. „Ihre Mitglieder haben sich offen zum verbrecherischen Nationalsozialismus und zu führenden Personen dieses menschenverachtenden Systems bekannt. Deshalb halten wir den Kontroll- und Ermittlungsdruck auf die rechtsextremistische Szene hoch.“