
Konzertbesuche zukünftig nur noch für Covid-Geimpfte? Eine kontraproduktive Diskussion!

Soll der Besuch von Konzerten und Sportveranstaltungen für Covid-Geimpfte in Zukunft wieder eher möglich sein als für noch nicht geimpfte Zeitgenossen? Diese Frage beschäftigt gerade viele Menschen im Lande.
Tickethändler CTS Eventim hatte kürzlich mächtig Öl in das Feuer der zuvor bereits laufenden Grundsatzdebatten geschüttet, indem dessen Chef, Klaus-Peter Schulenberg, in einem Interview mit der ‚Wirtschaftswoche‘ sagte, dass er den Besuch von Konzerten und vergleichbaren Veranstaltungen zukünftig an eine vorherige Corona-Impfung koppeln will.
Das warf und wirft weitere Fragen auf.
Soli-Sampler unterstützt Kneipen wie den Intershop und das Neuland

Unter dem Claim „Wohnzimmer Romantik“ ist ein Solidaritäts-Sampler mit 100 (!) Bands entstanden, der Clubs und Locations während der der Corona-Pandemie helfen möchte. Unter den Bands, die meist aus dem Punkrock-Lager stammen, finden sich so illustre Namen wie Illegale Farben, die Schwarzen Schafe oder Die Skeptiker. Die Spenden sollen deutschlandweit an Clubs und Kneipen zwischen Kiel, Berlin und München gehen – in Bochum sollen der Intershop und das Neuland bedacht werden.
Dortmund: Keuninghaus beteiligt sich an bundesweitem Theaterprojekt zu NSU-Morden

„Kein Schlussstrich!“, heißt es im Herbst in Dortmund: Das Keuninghaus beteiligt sich an dem gleichnamigen interdisziplinären Theaterprojekt, das die Taten und Hintergründe des
„Corona in Wahnistan“ von Hans Peter Thurn: Gleichnis zur Zivilisierung

„Bei manchen Wahrheiten genügt die Überzeugung nicht, man muß auch erreichen, daß sie empfunden werden. Zu diesen Wahrheiten gehören die der Moral.“, schreibt Montesquieu in seinen Persischen Briefen (1721) König Friedrich II, der keiner sein will und – zum Herrschen gezwungen – ein „großer“ wird, legt, angeregt vom französischen Vorbild im Jahr 1760 seine
Das FZW äußert sich zu Obdachlosen-Problematik im Dortmunder Union-Viertel

Heute schreibt das Team vom Dortmunder Freizeit Zentrum West einen Kommentar zum Thema Obdachlosigkeit in Dortmund während der Corona-Pandemie: „Uns haben in den vergangene Tagen vermehrt Nachrichten und Posts auf den sozialen Netzwerken zu der Umzäunung unseres Eingangsbereiches erreicht. Dieser überdachte Bereich wurde in den letzten Monaten als Zuflucht und Schutz von wohnungslosen Menschen genutzt, teils als Schlafstätte, teils allerdings auch als Versammlungsstätte tagsüber.
Demnächst im Büro

Egotronic-Sänger Torsun: „Meine Angst vor einer Corona-Ansteckung ist geringer, aber die finanziellen Sorgen nehmen zu“

Torsun Burkhardt, Frontmann der Band Egotronic, hat Rheuma. Dadurch könnte eine Corona-Infektion für ihn gefährlicher verlaufen als für andere in seinem Alter. Im Frühling schloss er sich deshalb in seiner Wohnung ein, nun ist er wieder in Selbstisolation. Wie fühlt es sich an, wenn man sich monatelang zuhause einschließt, weil das eigene Immunsystem durch Rheuma-Medikamente sowieso schon geschwächt ist – und gleichzeitig auch noch die eigene finanzielle Grundlage wegbricht?
Dortmund: Kunstankauf 2020 ausgeweitet

Jedes Jahr wächst der städtische Kunstbestand um neue, aktuelle Arbeiten heimischer Künstler*innen: Das Kulturbüro der Stadt Dortmund erwirbt ausgewählte Werke im Wert von traditionell 25.000 Euro. In diesem Jahr wurde der Etat für den „Kunstankauf“ auf 30.000 Euro erhöht. Damit reagiert die Stadt zum einen auf die schweren Bedingungen für Künstler in der Corona-Krise.
Im vergangenen Jahr haben sich 106 professionell ausgebildete Künstler aus allen Bereichen der Bildenden Kunst mit insgesamt 207 Arbeiten beworben – so viele wie noch nie. Neben Grafiken, Gemälden, Fotografien oder Zeichnungen waren unter anderem. auch Textil- oder Medienkunst vertreten. Die Wahl fiel auf 41 Kunstwerke von 38 Künstler. Ausgewählt wurden sie von einer Kommission des Ausschusses für Kultur, Sport und Freizeit.
Weltoffen für Antisemitismus: Die „Initiative Weltoffenheit“ pflegt eklatante Doppelstandards

Führende Kulturfunktionäre der Republik drängen darauf, den gesellschaftlichen Ausschluss jüdischer Israelis als „kritische Reflexion“ anzuerkennen: Wer sich weigere, Bühne oder Podium mit ihnen zu teilen, sei Partner im Kampf für die „Freiheit von Kunst und Wissenschaft“. Ein Großteil der Kulturfürsten, die sich zur „Initiative Weltoffenheit“ zusammenkonspiriert haben, um diese Forderung zu präsentieren, hat vor zwei Jahren auch die „Erklärung der Vielen“ unterzeichnet. Darin werfen sie der AfD en détail vor, was sie dem BDS nachsehen: BDS ist jene internationale Bewegung, die den einzigen jüdischen Staat der Welt, die Republik Israel, boykottieren, delegitimieren und sanktionieren will. Gegen Rechte schotten sich die deutschen Kulturfunktionäre also deutlich ab, für den „im Kern antisemitischen BDS“ – so die Einschätzung von Felix Klein, dem Antisemitismusbeauftragten der Bundesregierung – fordern sie die „Anerkennung von Differenz“. Völlig bizarr: Die Argumentation, mit der die Kulturdoyens mal dieses und mal jenes fordern, ist ein- und dieselbe. Von unserem Gastautor Thomas Wessel
Die „Erklärung der Vielen“, Ende 2018 veröffentlicht, versammelt Kultureinrichtungen und Künstlern und Künstlerinnen, die sich gegen den Einfluss von AfD und anderen Rechten in ihre – vom Staat ganz oder teils finanzierte – Kulturarbeit wehren.
