Dortmund ehrt Schriftstellerin Kamila Shamsie, die nicht in Israel veröffentlichen möchte

Kamila Shamsie Foto: PR/Mark Pringle


Die Schriftstellerin Kamila Shamsie mag nicht in Israel veröffentlichen und unterstützt den kulturellen Boykott Israels und die BDS-Kampagne. Den nach der eng mit Israel verbundenen jüdischen Schriftstellerin Nelly-Sachs benannten Preis bekommt sie von der Stadt Dortmund trotzdem.

Die pakistanisch-britische Autorin Kamila Shamsie wird in diesem Jahr den Nelly-Sachs-Preis der Stadt Dortmund erhalten. Die Entscheidung über die Vergabe des mit 15.000 Euro dotierten Preises fiel am vergangenen Freitag in der Jury-Sitzung. In Anlehnung an den Geburtstag von Nelly Sachs wird der Preis am 8. Dezember in einem Festakt im Dortmunder Rathaus verliehen.

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Cartoons ohne Bilder #68


Paar am Küchentisch. Der Mann im Unterhemd mit Bildzeitung, die Frau mit Lockenwicklern. 3 Panels.

Panel 1
Ehemann: Ich mache mir Sorgen, ob das Auto noch mal durch den TÜV kommt.
Ehefrau: Ach, das wird schon.

Panel 2
Ehemann springt auf und zeigt den Hitlergruß. Gezackte Sprechblase: Sieg Heil!

Panel 3
Ehefrau: Was ist denn in dich gefahren?
Ehemann, mit hängenden Schultern: Was bleibt mir anderes übrig, wenn du meine Sorgen nicht ernst nimmst?

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Iggy Pop ‚Free‘ – Ein Album das Verwirrung stiftet

Seit 30 Jahren schon bin ich jetzt ein glühender Fan von Punk-Ikone Iggy Pop. Egal was der Mann in den vergangenen Jahrzehnten an frischer Musik auf den Markt brachte, ich habe es direkt blind gekauft.

Enttäuscht wurde ich dabei noch nie. Jetzt hat der 72-Jährige mit ‚Free‘ in der Vorwoche einmal wieder ein neues Album herausgebracht, mit dem ich ebenso verfahren bin. Und ich muss sagen, ich bin aktuell noch mächtig verwirrt.

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20 Jahre Bang Boom Bang

Peter Thorwarth und Oli Hilbring

Bang. Boom. Bang. Für die 20 Jahre Party des Kultfilms mit Ralf Richter im UCI zeichnet der Bochumer Cartoonist Oli Hilbring als Fan ein Poster-Motiv mit fast allen Darstellern der witzigen Gauner Komödie. Das Ding kam so gut an und landete sogar in der WhatsApp Gruppe der Schauspieler die am Abend im UCI im Ruhrpark waren. Regisseur Peter Thorwarth fand der

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Filmkritik: ES geht – mal besser und mal schlechter – zu Ende

Mit „ES Kapitel 2“ führt Andrés Muschietti sein Remake des absoluten Horrorclown-Klassikers zu Ende. Unser Gastautor Dominic Röltgen hatte im Kino gemischte Gefühle.

Sagenhafte 700 Millionen Dollar konnte „ES“ seit seinem Erscheinen vor zwei Jahren weltweit einspielen. Damit avancierte Andrés Muschiettis Adaption des gleichnamigen, 1986 erschienenen 1500-Seiten-Wälzers aus der Feder von Stephen King nicht nur zum Überraschungshit an den Kinokassen, sondern sogar zu dem kommerziell erfolgreichsten Horrorfilm aller Zeiten. Selbst wenn es der Urstoff nicht schon von alleine hergegeben hätte: Eine Fortsetzung wäre nur eine Frage der Zeit gewesen. Kenner der Geschichte wussten allerdings gleich, dass der argentinische Regisseur („Mama“) bislang lediglich einen Erzählstrang der Vorlage erzählt hat. Mit „ES Kapitel 2“, der in dieser Woche in Deutschland angelaufen ist, erzählt er nun die Geschichte zu Ende.

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Zum Ende der Goldenen Kamera : Die Karawane zieht weiter!

Sieht auch schon recht altmodisch aus: Die ‚Goldene Kamera‘. Quelle: Wikipedia, Foto: HBR Lizenz: CC BY-SA 3.0

Die ‚Goldene Kamera‘ ist am Ende! Wie die Funke Mediengruppe und das ZDF am Donnerstagabend bestätigen, wird die namhafte TV-Preisverleihung nur noch ein letztes Mal, im März 2020, veranstaltet.

Viele von euch werden jetzt vermutlich denken ‚Und was juckt mich das‘. So erging es mir zunächst auch. Und doch ist es sicherlich für viele unserer Leser, ebenso wie für mich, ein Stück Kindheit, das dann sein recht unspektakuläres Ende finden wird.

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